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Netflix’s „NAKED“ – Und täglich heiratet das Murmeltier…

Bill Murray. Und täglich grüßt das Murmeltier. „ICH MACHE DAS WETTER“. Alles Synonyme. Kann man sich erdreisten und diese Linie trennen zu wollen? Und wenn ja – geht dann nicht die Welt unter? Netflix wagte den Versuch mit „NAKED“ (seit dieser Woche endlich in Deutschland zu streamen) – und heraus kam eine witzig-niedliche Liebesgeschichte rum um einen Komplett, der eine Ehe verhindern sollte… wieder und wieder und wieder…

naked - Neuer Film auf Netflix greift das Prinzip Groundhog Day auf - Quelle: netflix.de

naked – Neuer Film auf Netflix greift das Prinzip Groundhog Day auf – Quelle: netflix.de

Es ist in diesem Wirrspiel kein Spoiler: aber geheiratet wird auf jeden Fall. Ob nun den verflossenen McLaren-Prolet, den Protagonisten oder vielleicht auch einen Überraschungsgast – das müsst Ihr Euch in 1 Stunde 36 Minuten (gut, Abspann und Co gehen mit ein paar Minuten weg) selber ansehen.

Die Idee dahinter ist nicht schlecht: Lebenskünstler und Halbniete heiratet gute Partie, wenn auch gegen den Willen des Vaters. Wir steigen ein in seiner Schulstunde und erleben seine erste Panne, das zu spät kommen für den Flug zur Hochzeit. Hier zeigt er gleich sein ganzes Können, wie er mit Problemen und Lösungen umgeht. Dann: (Tägliches) Erwachen im Fahrstuhl. Nackt. Und los geht die Jagd: komme rechtzeitig, angezogen, mit allem was man für eine Hochzeit braucht an – bevor alles wieder von vorne los geht. Und… lerne… bereue… und laufe!

Eine lustig-kurzweilige Story, schön und witzig umgesetzt. Die Idee ist klar abgeleitet, aber durch die Charaktere und die romantisch-peinlich-witzig-verschobenen Pfade, die man mal mehr oder weniger zufällig durch den Hauptdarsteller miterlebt, bietet es ein manchmal nicht vorhersehbares Schauspiel der besonderen Art.

Ein wirklich gutes Highlight, dass Netflix hier nach Deutschland gebracht hat!

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