…und schon wieder geht es schlechter! Danke, withings!

Es nimmt einfach kein Ende. Schon wieder withings. Schon wieder eine Verschlechterung… wobei, halt! Nicht ganz – aber in Summe eben doch wieder Thema verfehlt.

Hä? Was ist denn jetzt schon wieder?
Ja, ich habe schon diverse Male von meiner wachsenden Abneigung gegen teurer Beta-Produkte von withings geschrieben (hier und hier und hier).
Ich kann ja damit leben, dass sie Produkte bevorzugt für eine Plattform bringen, die sie für die führende auf der Welt halten – und weitere Plattformen erst nach dem Verkaufsstart langsam und sehr schleppend integrieren.

Was ich aber nicht mehr bereit bin, wie ich eben schon mal schrieb, ist die teuere Beta-Test-Reihe weiterhin zu unterstützten. Sei es Waage oder eben das Blutdruckmessgerät.
Hier hat withings es ja geschafft, die App so schlecht hin zu bekommen, dass mein freiwillig wechselt. Nicht nur, dass diese keine Aktualisierung kennt und ausführen kann (was withings weiß und in Supportmails offen zu gibt) ohne manuelle Aufforderung (und dann in einem Zeitrahmen, als wäre deren Server mit nem 48.8-er Modem verbunden), nein – mittlerweile ist Blutdruckmessen eher zum Glücksspiel geworden. „Geht es heute oder mal wieder nicht?“ ist die tägliche Frage, die ich mir morgens stelle. Gerät per Bluetooth verbunden: check. Gerät geht: check. App ist dann auch mal offen: na ja. App soll Blutdruckmesser erkennen: geht eventuell. App soll Messung starten: in den meisten Fällen eher nicht.

Dabei hat withings es gestern tatsächlich geschafft und ein App-Update gebracht. Wie immer ohne Angabe von möglichen „Neuerungen“. Ich wage ja schon gar nicht mehr, bei withings von Verbesserungen zu reden. Und? Der Effekt? Keiner. Immer noch Glückspielbingo, ob Funktionalität. Oder, wie eben heute morgen mal wieder: nicht.

Ich starte jetzt noch einen letzten Versuch heute abend, in dem ich das Pairing neu erstelle. Sollte das Ding dann weiter streiken – tschüss und mach es gut auf ebay. Aber eins ist garantiert: ich werde sehr schnell wieder ein „digitales“ Blutdruckmessgerät haben – aber NIE WIEDER von diesem unfähigen inkompetenten „kundenorientierten“ withings-Laden… und auch die nächste Waage kommt DEFINITIV nicht mehr von denen…

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss die neue App im PlayStore bewerten… geht weniger als ein Stern?

Mobile Wetter-Apps… wie schnell man von „beste“ zu „vergiss es!“ werden kann!

Wetter Apps. Hunderte davon warten bei Google und auch allen anderen in den App Stores. Aber… wie die beste App finden? Welche hat die besten Vorhersagen? Und wie viel darf die App kosten – oder das zugehörige Abo?

Bisher war es sehr einfach. Die beste, wenn auch mit gut sechs Euro Abogebühr pro Jahr, war die kostenpflichtige WeatherPro. Und ja, ich habe die im Abo seit Jahren im Einsatz. Aktuell auch auf dem NEXUS 6. Allerdings stelle ich mehr und mehr fest, dass die Vorhersagequalität ins bodenlose gefallen ist.

Dass die 14 Tage Vorhersage eher dem Blick in die Glaskugel gleicht, ist nicht nur ein WeatherPro-Problem. Aber eine sehr verlässliche drei-Tage-Prognose war bis jetzt immer drin. Oder auch mal fünf Tage. Allerdings stelle ich seit diesem Jahr fest, dass die „Trefferquoten“ nicht mal von heute Abend bis morgen früh stimmen. Oder von Vormittag bis Nachmittag. Sowohl was Temperatur und Regenwahrscheinlichkeit angeht.

Mit all dem, was heutzutage an Technik verfügbar ist, erwarte ich – ohne „größere“ Wetterphänomene – zumindest eine verlässliche 24 Stunden Prognose. Prognose ist hierbei das Zauberwort, vor allem wenn das Abo eine 60-Minuten-Vorhersage „suggeriert“. Aber wer in Rom um 11 kuckt und Sonnenschein bekommt, um 20 Minuten später im strömenden Regen für den restlichen Tag zu stehen… der „wundert“ sich. Oder wer abends wissen möchte: Windschutzscheibe abtapen, wie kalt wird es denn? Und jeden Abend nur Minustemperaturen bekommt, morgens aber bei knapp fünf Grad Plus aufsteht – stellt schon einiges in Frage…

Ich werde, schon gar nicht, so lange das Abo läuft, den Service erst mal nicht wechseln – aber ich habe nun knappe zehn Monate Zeit, mir etwas neues zu suchen… vielleicht mit einer besseren „Trefferquote“… Schade, eigentlich…

Motorola Bluetooth-Headset Hint – eine gute Idee, mit großen ABER…

Schon bevor das NEXUS6 offiziell bestätigt wurde, trieb ich mich gerne auf der Webseite von Motorola rum. Zum einen wartete ich auf die Moto 360, zum anderen liebäugelte ich, falls das NEXUS6 nix werden würde, mit dem Moto X. Und dann entdeckte ich auf der US-Seite das Moto Hint. Ein Bluetooth-Headset. Als einfacher aber stylischer „Knopf im Ohr“.

Was und wie es genau aussieht, gibt es nun auch auf der deutschen Webseite von Motorola zu sehen. Eigentlich ne wirklich geile Idee. Stylische Transportverpackung mit integriertem Akku, der das Headset bis zu zwei Mal komplett laden kann. Das Headset selber ist „nur“ ein Knopf im Ohr, das leicht übersteht. Verbindung per Bluetooth – mit jedem Gerät. Empfohlener Preis: über 120 Euro.

Und die beiden letzten Punkte sind die kritischen. Klar, kann ich ein Bluetooth-Headset mit (fast) jedem (aktuellen) Telefon verbinden – aber, die Besonderheit des Hint sind gerade die Sprachfunktionen, mit welchen man das jeweilige Handy (und hier liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Android) mehr oder minder komplett Sprach-Bedienen kann. Das klappt laut der US-Seite von Motorola auch ganz einfach.

Aber der Reihe nach: Auspacken, laden, Koppeln. Alles ganz einfach. Knopf ins Ohr, und es kann sofort los gehen. Mit dem Motorola NEXUS6 ist mir allerdings, auch in dem HD-Audio-Modus aufgefallen, dass ich viel Rauschen im Ohr habe und die Lautstärke teilweise auf Maximum stehen muss, um überhaupt was zu verstehen. Und ja: es liegt nicht an dem Modus, den man zusätzlich aktivieren muss, um die Umgebungsgeräusche zusätzlich als Sicherheitsgewinn (Fußgänger im Stadtverkehr…!) überblendet bekommt.

Auch, und da war ich wirklich misstrauisch, kann man im Auto (ich habe es nur um Stadtverkehr getestet) telefonieren – und wird verstanden. Soweit also alles kein Problem. Und eben nur mit einem stylischen Knopf im Ohr.

Nun kommt für mich aber das, was den hohen Preis wirklich rechtfertig: die Sprachsteuerung. Und hier beginnt die Crux: Theoretisch lässt sich die zugehörige und benötigte App problemlos googlen und im GooglePlay-Store finden. Praktisch gibt es aber, bis auf „echte“ Motorola-Handys der aktuellen Produktion keine, die die App installieren lassen.

Und da hilft es jetzt auch nicht, dass das Headset das Einstellungsmenü auch ohne die App zur Verfügung stellt – schließlich bleibt so ein antrainieren auf Sprachsteuerung verwehrt. Also, was solls. Somit die Dritte Rücksendung des Wochenendes fertig gemacht und zu Hermes gebracht. Für so viel Kohle nur eine banale, wenn auch stylische Freisprecheinrichtung: nein, Motorola – das nun wirklich nicht!

 

Drei Wochen mit dem NEXUS 6 – erster Erfahrungsbericht

Noch kurz vor Weihnachten hat es die „Wunder-Plunder“ von Google’s Lager in den Niederlanden direkt zu mir in die Post geschafft. Damit war, nach dem NEXUS 9, das zweite offizielle (und vor allem neue!) Geräte von Google mit Lollipop bei mir angekommen. Ich habe mit meinem NEXUS 6 den Vorgänger, das NEXUS 5 abgelöst. Verblüffend – wie schnell und wie klein das NEXUS 5 auf ein Mal sein kann, das mit knapp eineinhalb Jahre gute Dienste geleistet hat. Aber: wie ist es nun, mit einem Telefon, dass selbst iphone plus Nutzer „klein“ aussehen lässt? 

Zuerst die wichtigsten technischen Daten des NEXUS6 (Motorola ist der Hersteller diesmal):
5,96“ HD (qHD um genau zu sein, da 493 ppi bei 2.560 auf 1.440 Auflösung) Display, eine 13MP-Kamera auf der Rückseite. Optische Bildstabilisierung mit Dual-LED-Ringblitz inklusive. Video wird bereits in 4k aufgezeichnet, dabei mit vollen 30fps. Die Vorderseite hat immerhin 2MP als Kamera, was HD-Videokonferenzen ermöglicht. Mit knapp 185 Gramm ist das Handy nicht der Traum von „leichtestes Handy der Welt“, aber bei den Dimensionen kommt es auf ein, zwei Gramm mehr wirklich nicht an.
Über Google ist das Gerät für 699 Euro (64 GB) oder 649 Euro für 32GB zu haben, bei amazon oder, wer vor Ort lieber hat, in den bin-ich-nicht-blöd-Plattenschiebern für gute 50 Euro weniger auf das 64 GB Modell. Preise vergleichen lohnt sich also…

Nur zum Vergleich: das iphone 6 plus:
5,5 Zoll Display, 1.920 auf 1.080 Pixel mit 401 ppi. Kamera mit 8 MP. Vorne 1,2 MP. Videos kommen mit 1.080 in HD. Dafür Standard-Feature: Zeitlupen- und Zeitraffer-Videos. Speichergröße: 16, 64 und 128 GB.
Die ersten drei Wochen
Gewöhnungsbedürftig, neben der Größe, an die man sich wirklich gewöhnen muss, ist, dass Motorola die Ein-/Aus-Taste und die Lautstärkeregler nicht oben angebracht hat, wie man es von den bisherigen Android-Telefonen kennt – sondern mittig. Das hat für mich den Nachteil, dass in mindestens 90 Prozent aller Fälle, wenn ich das Telefon aus der Tasche ziehe, eine der Tasten von einem Finger berührt wird – und somit das Display anspringt oder ich die Vibration in Ton umstelle – unabsichtlich.
Auch habe ich mir kurz nach Erhalt des Telefons „aus Sicherheitsgründen“ eine Schutzhülle bestellt. Obwohl weder die eigene, die Google verkauft noch die zwei anderen, die ich über amazon bestellt habe, den NEXUS-Schriftzug der blauen Rückseite durchsehen lassen. Immer nur das „M“-Logo des Herstellers – und natürlich den Blitz.

Runter gefallen oder aus der Hand gerutscht ist mir das Gerät nie – auch nur ansatzweise nicht! Die gummierte Rückseite bietet perfekten Halt, die leichte „Wellenform“ der Rückseite – typisch für die aktuellen Motorola-Telefonen – unterstützt das gute Gefühl in der Hand. Allerdings lässt sich das Gerät somit wirklich nur auf das Display legen, wenn es glatt auf einem Tisch liegen soll – aber hey, die Rückseite ist auch einfach nur ein Hinkucker…

Lollipop
Das NEXUS 6 ist nach dem NEXUS 9 – Tablet das zweite offizielle Gerät von Google, welches mit Android 5 (Lollipop) ausgeliefert wird. Nachteilig ist hier dran, dass die Geräte standardmäßig mit der aktivierten Verschlüsselung ausgeliefert werden. Nachteilig hört sich schlimmer an, als es ist – mehrere Magazine haben bisher schon Benchmarks veröffentlicht, die zeigen, dass die Verschlüsselung nicht (nennenswert) langsamer ist, als ohne – aber dafür ein wirklicher Sicherheitsgewinn!
Zu Lollipop selber, auch wenn von Google aktuell jeden Monat ein Wartungsupdate kommt, muss ich nicht viel sagen: Neue „Oberfläche“, neuer Look, neue Technik im Hintergrund. Ich mag es – und möchte, auch wegen den neuen praktischen Funktionen, nicht mehr darauf verzichten.
Klar, anfangs ist es „anders“ – aber da man das Gerät ja permanent nutzt und auch immer wieder Tipps&Tricks im Netz findet, ist man schnell drin. Und es ist und bleibt Android, wie wir alle es kennen. Nur in neu. Und praktischer. Aber: gewöhnt Euch bitte dran, ohne Zusatz-Apps keine Stummschaltung mehr (soll mit Update auf 5.2 wieder da sein).

Meine Erfahrung der letzten drei Wochen
Das Gerät ist flott. Sehr flott! Eben das modernste Gerät, dass aktuell auf dem Markt ist. Die Kamera ist mir persönlich, auch wenn ich HDR ausschalte, zu langsam. Es ist definitiv kein Schnappschuss-Kameratelefon. Die Frontkamera zusammen mit HangOut macht beeindruckte Videokonferenzen, eben in HD. Lollipop ist ein geiles Update von Google, wirklich sehr gelungen. Und eben einfach perfekt auf einem NEXUS-Gerät. Der Akku hält trotz meines umfangreichen Online- und Telefonie-Verhaltens den ganzen Tag durch… und wenn nicht, mit dem mitgelieferten Ladegerät (Stufe 1: 12V bei 1,2A!, Stufe 2: 9V bei 1,6A…) ist in 30 Minuten wieder genug Power da. Die Größe finde ich super (obwohl man sich trotzdem immer noch vertippen kann). Das Gerät liegt gut in der Hand, mittlerweile gibt es auch diverse preisgünstige und sinnvolle Lösungen, das Gerät zu schützen (Hüllen, „Vollschutz“, etc.). Ich empfehle, auch wenn dann der schöne NEXUS-Schriftzug auf der Rückseite nicht mehr zu sehen ist, eine solche Hülle anzuschaffen… sicher ist sicher, wenn das Gerät doch mal fallen sollte (und trotzdem kein Garant, dass es den Sturz überlebt!). In Summe liegt das Handy aber so gut in der Hand, dass es einem nicht aus selbiger rutschen sollte…

Kurz gesagt: Ich bin begeistert. Ich bin angetan. Und: ich habe wieder ein Montagsgerät erhalten. Aber mein Ersatzgerät ist unterwegs – und ich will das Gerät trotz alle dem nicht missen müssen! Also: wer ein neues gerne auch großes Handy sucht, mit einem modernen aktuellen Betriebssystem: unbedingt einen oder zwei Blicke auf das NEXUS6 werfen!

 Wer nachlesen möchte, was im Vorfeld alles erwartet wurde und mit welchem Hype das NEXUS 6 erwartet wurde, kann dies im Blog von Salt nochmals in aller Ruhe nachlesen!

Apropos withings: jetzt geht nicht mal mehr die App richtig…

Dass meine Waage lange Zeit, obwohl die zugehörige Webseite sagte, dass die Waage gar nicht mehr twittert, immer den selben Tweet geschickt hat (gut, das Gewicht hat sie wenigstens noch aktualisiert), konnte ich dank einem freundschaftlichen Rat mit der neuen Version von ifttt dieses Manko aus der Welt schaffen. Mit dem neuesten App-Update hat withings aber noch mehr aus der Welt geschafft – auch online im Web!

Kurz gesagt: die neue App, die leider von der Struktur und Datenaufbereitung wirklich geil aussieht, hat es jetzt geschafft, dass meine Waage mich täglich wiegt – der Tweet auch abgesetzt wird, aber: in der App seit fünf Tagen keine neuen Werte mehr auftauchen!
Witziger weise auch nicht im Web – also, im NEUEN Interface. Wer auf das klassische wechselt, sieht alle Werte…

Sehr seltsam, wo ich doch withings bereits seit Monaten versuche zu erklären, dass die neue Version nicht korrekt läuft. Angefangen bei der Tatsache, dass die Sharing-Funktion seitdem die neue Version online ging mit „Kommt demnächst“ beschriftet ist – und jetzt eben aufgehört damit, dass die neue Seite sich weigert, Daten zu aktualisieren…

Dies wirkt sich auch nicht unbedingt positiv auf weitere Käufe von withings aus. Ich bin froh, dass netatmo demnächst mit einer Kamera kommt, ich war schon am Überlegen, ob ich die von withings besorge – hat sich nun erledigt…

So schnell kann das gehen: Bug + mangelhafter Kundenservice + neue Produkte nur als Beta für teuer Geld = Kauf bei Konkurrenz. Aus und Ende. Danke.

 

DAS NEXUS 6 IST DA!!!!!

Am 18.11.2014, dem ersten Tag der „Bestellbarkeit“ in Deutschland bestellt – heute endlich erhalten. Das NEXUS 6 ist da. Hier mein Unboxing:

 

Und jetzt zu der guten Nachricht: DHL bringt morgen mein bei amazon bestelltes „Sicherheitsreservewillvorweihnachteneshaben-Handy“. Wer in und um Erlangen wohnt und es am Samstag zum Amazon-Preis originalverpackt haben will – ich habe eins abzugeben. Wenn sich KEINER meldet, geht es spätestens Montag zurück auf die Post…

Erste Testergebnisse:

  1. Riesen Gerät!!!
  2. Riesen Gerät braucht KLEINSTE Sim-Karte – ratet mal, was ich nicht hier habe! ARGH!
  3. Das Gerät scannt aber findet KEINE 5-GHz-WiFis… Hallo? Motorola? Goolge? Es ist fast 2015, die Verbreitung nimmt horrend schnell zu… in der 5 GHz-WiFi-Welt…

 

Gute zwei Wochen Android 5 – und nun langsam kommt 5.0.1…

Jawohl! Das ging diesmal sehr schnell! Kaum ist Android 5, nach langer Wartezeit und dem ständigen Blick auf das Display, ob das Software-Update nun endlich auch das eine meine Gerät hier erreicht hat, da – schon kommt, einige Wochen danach, 5.0.1. Ich habe es als zuerst auf dem Nexus7 bekommen, dann ein paar Tage später auf dem Nexus9. Das Nexus5 wartet noch…

…allerdings sind die „Neuerungen“ eher unter der Oberfläche: Nexus7-User, deren Tablet abstürzt oder nicht mehr alle Apps ausführt, sollen nun endlich wieder alles machen können. Auch ist ein ganz seltener Bug entfernt worden, der das Gerät immer neu starten soll. Auch im Bereich Video war auf einigen Geräten ein Darstellungsfehler inklusive, der nun raus sein soll.

Warten wir ab, bis wann alle NEXUS-Geräte endlich die Verteilung bekommen haben (NEXUS4 und 5, 7, 9 und 10 stehen auf Google’s Liste) und wie das Feedback darauf ausfällt – ich merke auf dem Nexus9 keinerlei Veränderung zu vorher…

 

Das leidige Kreuz mit Android-Tastaturen…

Hallo Urlaub! Hallo ChromeBook zu Hause. Hallo BlogPosts-Schreiben mit 10 Zoll auf dem Samsung Galaxy Note 10.1. Auf dem mittlerweile alten Android 4.4.4. Hallo auch, größtes Manko eines Android Tablets…

…dem da wäre: die Tastatur!

Auf der von Samsung installierten ist zwar alles möglich… aber man kann nur mit Mühe mit beiden Händen gleichzeitig schreiben. Swypen kann sie, ist mir aber bei 10 Zoll Diagonale aber zu mühselig. Also, Alternativen gesucht.

Fleksy. Sieht fast aus wie Android 5, aber geht nur dann, wenn man sich an neue Gesten und neue Tastaturbelegung anpasst. Schon wieder sind also alle Satzzeichen woanders? Und das eine Wischen löscht, das andere…nein! Auch ist mir die Trefferquote der Wortersetzung zu schlecht. Aber am meisten nervt mich, dass nicht jeder Tastendruck einen Buchstaben bringt…

Also dann halt minuum. Aber da Tablet nicht die Mini-Variante. Mist, hier läuft die Korrektur dauerhaft mit, deaktivieren ist nicht vorgesehen. Und nach jedem Wegklicken ist die wieder klein, die Tastatur… auch weg damit…

Swift und Swype scheiden aus. Könnte Samsung ja auch, aber bei der Display-Größe, nein danke!

Apropos: Samsung. Da bin ich jetzt wieder. Und einen Post mehr, schaffe ich es schon mehr oder weniger schlecht mit 6 Fingern an zwei Händen… dann halt so… aber zufrieden sieht echt anders aus…!

…das Warten auf Lollipop, also Android 5, hat begonnen…

Eigentlich sollte Lollipop am 03.11.2014 ausgerollt werden. Doch dann die Ernüchterung: da war nix. „Ihr System ist auf dem aktuellen Stand“. Doch dann sickerte durch, dass Google die Version zurück hält, da wohl ein heftiger „batterie bug“ im letzten Moment die Auslieferung und Verteilung gebremst hat. Komischerweise tauchen die Images der NEXUS-Geräte zu diesem Moment im Entwicklerforum auf – und somit häufen sich auch die Updates im Play Store, die bereits „Lollipop compatible“ sind…

Was also genau an dem Bug dran sein soll und ob es ihn gibt oder woher die Berichte auch immer kommen – mal kucken, wann wir die Details dazu bekommen werden. Stimmig ist aber, dass am 03.11. wohl kein RollOut erfolgte. Aber: auch die Bestellung der NEXUS6-Geräte hat sich verzögert, auch die Auslieferungen der NEXUS9-Geräte, die die ersten offiziellen Android5-Hardware-Geräte sein sollten, wurden erst nach dem 03.11. auf den Weg geschickt.

Also… was bleibt uns anderes übrig, als alle fünf Minuten auf den Geräten auf „Check“ zu klicken, um zu sehen, ob das Update jetzt endlich verfügbar ist. Noch dazu scheint LG die Messlatte nun hoch zu hängen, da sie wohl die ersten sein wollen, die ihren Anwendern das Update zur Verfügung stellen wollen…

Ich bin sehr gespannt, wann es nun endlich so weit ist… Blogpost folgt, sobald das NEXUS5 und 7 damit versorgt sind – oder aber das NEXUS6 bestellbar und dann eben auch lieferbar ist… mit Lollipop…!

Unboxing: NEXUS9! Das Tablet ist seit gestern da!

Eigentlich sollte es die Rückseitenfarbe „sand“ bekommen. Aber, im Unterschied zu dem zwischendurch schon mal wieder ausverkauftem weiß und dem verfügbaren schwarz siegte dann doch die Ungeduld über Farbwahl. Und nun ist es da – das NEXUS9 HTC-Google-Tablet.

Hier das nicht ganz einhändige Unboxing der wirklich geilen Verpackung (tolle Farbwahl, Google!) – und nun ran an das Tablet!

 

GMail als App nun in Version 5 mit Öffnung für alle anderen Provider

Der Konkurrenzdruck war für Google wohl groß genug. Die hauseigene GMail-App kann in der seit einigen Tagen verfügbaren Version 5.0, die auch in Lollipop Standard ist, nun endlich mehr als nur GMail. Sie kann so gut wie jeden Provider (mit web.de klappt es wohl nicht).

Strato, 1&1, me.com oder auch weitere. Kein Problem mehr für GMail. Die meisten Webkonten kann GMail (also, die App) automatisch durch Nutzername und Passwort vollautomatisch einrichten. Für alle anderen gibt es den dann erscheinenden Button „manuell einrichten“, Auswahl für POP und IMAP. Daten rein – fertig. Durch eine Wischgeste in der neu gestalteten App kann man sich von Konto zu Konto blättern und individuell die Mails „machen“. Einen konsolidierten Posteingang gibt es allerdings nicht, nur je Konto.

Sonst hat sich, bis auf das zusätzlich neue Material Design, wenig an der App geändert. Archivieren und Löschen, ablegen, laden der Ordnerstrukturen und schnelle Bearbeitung der jeweiligen Mails. Man fragt sich nach kurzer Zeit nur noch, wieso Google das alles nicht schon früher möglich gemacht hat…

Wer die v5.0 schon installieren kann, sollte es auf jeden Fall machen. Auch wenn nur das Google GMail-Konto genutzt werden soll, ist das neue Design einfach schön fürs Auge und praktisch anzuwenden.

Viel Spaß damit! Ich bin begeistert – und wer noch mehr will: Google Inbox ansehen und Einladung anfordern!