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Weekly roundup: Selbstfahrende und Versicherung, iPhones und Helium, Delta und Sitzplatzzuweisungen

Heute ein kleiner Rückblick mit ein paar Updates zu Themen, die in der letzten Zeit bei mir auf dem PodCast und im Blog „Thema waren“: Mit dabei heute: Delta und ihre seltsame Art und Weise der Sitzplatzzuordnung – ENTTARNT! Apple und iphones, ein kleiner Lacher. Und dann noch: Versicherungspflicht und Schuld bei Unfällen von selbstfahrenden Fahrzeugen, wenn es nach Versicherungsgesellschaften geht. Kurz gesagt: was zum Nachdenken für das Wochenende!

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CES 2015 – ein erster Eindruck, wo es hin geht (oder eben nicht)…

Wer hätte gedacht, dass Tablets so schnell uninteressant werden? Wohl niemand, überbieten sich die Hersteller doch immer noch mit Größe, Dünne, Gewicht und Preis. Und siehe da – auf der CES spielen Tablet so überhaupt keine Rolle…

Aber, welch Überraschung: zwei Themen beherrschten die Messe: Internet of Things (IoT) und… auf einer Nerd-EDV-Computer-Messe: AUTOS.
Ja, wirklich! A U T O S! Ein Benz, der aussieht, wie der (kurzfristig) geschmolzene Terminator 2 (also, der dort böse…) zeigte sich ebenso wie der neue VW – mit Gestensteuerung und Volldisplay statt „Uhrenladen“ im Cockpit. Selbstfahrend – oder eben nur einparkend, das zeigen uns die Automobilhersteller… ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr abwarten, dass die ersten wirklich komplett selbstfahrenden Autos da sind – für mich, und für all die anderen, die mir täglich den Weg versperren (Stichwort: Reißverschlussverfahren). Aber keiner der beiden Wagen meiner Wahl für den Sommer dieses Jahres wird das wohl mitbringen – da heißt es sich, in Geduld üben – will Nissan doch der erste auf diesem Markt werden, war da nicht mal was mit 2017? Wir werden sehen.

Aber, nicht vergessen: Es ging ja auch ein wenig um Technik. Und hier war ne Menge dabei. Sony mit der edlen Metal-Version seiner SmartWatch, auch viel Technik, die als Fernseher oder Computermonitor zu Hause einziehen könnte… Aber, neben den Wearables in allen möglichen Formen war der nächste, eigentlich aktuelle, Trend: Internet of Things. Über den selbstbestellenden Kühlschrank sind wir nun aber hinaus – die gezeigten Produkte, allen voran immer wieder das von Parrot in erweiterter Version gezeigte „Blumenpflegeset per Tablet“, nutzen und „dienen“ uns, um uns den Alltag zu erleichtern. Vieles, was gezeigt wurde, hatte noch kein Preisschild und nur vage Aussagen wie „ab Sommer 2015“.

Kommen wird da noch viel dieses Jahr. Heizung, Strom, Sicherheit, „Grillpfannen“… ich bin sehr gespannt! Vor allem, ob doch noch ein einheitlicher Standard vielleicht auch mal übergreifend die Hersteller vernetzen wird…

 

Ach ja: An Handy-Neuheiten sah es auch eher mau aus… HTC: nein. Samsung: nur angeblich für Fachpublikum. LG: Curved 2, geil!, China: leider nein, Asus: ja, …

Das selbstfahrende Auto: HER DAMIT, SOFORT!!!!

„Ich kann blöde Menschen sehen – und die sind überall!“. Wirklich nur ein Spass, in Anlehnung an den Film „Six Sense“? Jeder, der täglich die Freude hat, im Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, weiß, dass an dem Spruch jede Menge dran ist. Daher fordere ich: SCHEIßE, SOFORT HER MIT DEM SELBSTFAHRENDEN AUTO! Auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder einen Industriezweig revolutioniere und meine Ideen jetzt kostenlos ins Netz gebe… wenn es die Sache endlich beschleunigt, mache ich das halt! Aber, nur für das Copyright: Ideen alle (c) 2011-2014 by Steve Schutzbier, all rights reserved. Lizenzverhandlungen bitte per Twitter oder email, ich stehe gerne bereit… (Stand: 13.02.2014)

Zuerst zu den Basics: Dass das Auto der Zukunft per Kamera, Radar und wasauchimmer erkennt, wo es ist und so andere Verkehrsteilnehmer erkennt… Applaus, liebe Industrie… der Weg geht aber in die falsche Richtung! Das selbstfahrende Auto sollte nicht nur „anderen Verkehr“ erkennen sondern mit ihm KOMMUNIZIEREN!
Ich stelle mit hier ein ganz banales System vor: Jedes Auto weltweit bekommt z.B. eine einmalige MAC-Adresse. Und, weil es gerade so bekannt ist: Warum nicht eine Art CarWiFi? Ständiges senden und empfangen… somit teilen sich die Autos gegenseitig mit, woher, wohin, wie schnell und die „Einstellung“ des Fahrers… und noch einiges mehr.

Diese Technik würde blind raus ziehende LKWs oder auch den Schleicher, der die letzten fünf Meter mit 80 km/h auf die linke Spur ziehend unbedingt nutzen möchte, einfach vermeiden, da die Technik dieses Manöver (aus „Sicherheitsgründen“) schlichtweg nicht erlauben würde.

Und in einer zweiten Stufen könnte man somit Staus und eine Menge nutzloser Schilder vermeiden. Langsamer Verkehr wird immer automatisch auf die langsame Spur geschickt, der schnelle kommt flüssig dran vorbei… und wenn es dann doch mal zu Zähfluss kommt, fährt die ganze Kolonne eine einheitliche Geschwindigkeit mit idealem Abstand, ohne dieses dauernde Gas geben, bremsen, Gas geben, stoppen… kucken… los fahren… und schon haben wir 10 km Stau. Also wenn ein langsamer überholen möchte, wird einfach ein Teil der linken Spur bewusst gebremst, dann wird der Überholvorgang eingeleitet – und schon geht es wieder mit Beschleunigung auf der linken Spur weiter.

Parallel hierzu kann der Zustand des Fahrers z.B. durch den dauerhaften Kontakt mit Lenkrad oder Sitzfläche ermittelt werden. Stresslevel, Müdigkeit und sogar Zurechnungsfähigkeit… so bestimmt der Wagen, ob er den „Befehlen“ des Fahrers Folge leisten soll(t)e oder eben doch besser auf „Automatik“ umschalten sollte.

Abstandmessungen und Geschwindigkeitskontrollen würden langsam aber sicher hinfällig, je mehr Autos für uns fahren und somit den Verkehr flüssig und problemlos gestalten, desto mehr Fahrer verzichten auf manuelles Fahren… und somit wird vieles, was heute künstlich Stress verursacht, durch Bits und Bytes gelöst, gefühllos aber logisch und einfach nur zielorientiert.

Oder auch Stadtverkehr: Mit dem Losfahren schon den Parkplatz reserviert und bereit haben, kein elendes Gedrängel mehr an Kreuzungen um noch schnell bei rot einzufahren… und trotz Verkehrslawine (da ja Autos nicht nur mit Autos sondern auch mit Ampeln und den Rest quatschen können) immer schön vorwärts kommen und trotzdem schneller zu Hause sein… oder eben im Büro…

Mir würden noch viele Beispiele einfallen – aber wer jetzt noch nicht verstanden hat, wie die Revolution in hoffentlich ein paar Wochen los geht und welche Technik dem zu Grunde liegt, sollte lieber auf den Bus umsteigen. Das wäre sowieso meine Empfehlung für viele, die ich täglich leider immer noch selbst fahren sehe…