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Aus gegebenen Anlass im direkten Vergleich: Emirates 777 vs. Etihad A330

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er viel zu erzählen. Erst recht über Land und Leute, und im Falle der Vereinigten Emirate, auch über Geld und Luxus. Aber um hier her zu kommen, bedarf es sinnvollerweise dem einzig akzeptablem Reisemittel: Dem Flieger. Und nach Dubai im letzte Jahr ging der Touchdown heute nach Abu Dhabi.

Kurz gesagt: Von Frankfurt in die Emirate, gute sechs Stunden Flugzeit, geht sowohl mit Emirates als auch mit Etihad entspannt in der Eco. Sowohl das Menü, in Art und Umfang bei deutschen Airlines frühestens in der Business zu finden, ist lecker  und eben üppig, auch der Beinraum und die Ausstattung der Unterhaltungselektronik sind, neben Steckdose (110 V, UK Adapater mitbringen!) und USB-Anschluss, in Gänze vorhanden.

Emirates bedient, neben der A380, die Route nach Dubai mit Boeing’s Triple Seven, Etihad nach Abu Dhabi im Airbus A330.
Im direkten Vergleich heute <> letztes Jahr gewinnt…. Aaaaachtung: die Boeing von Emirates. Der Beinraum ist um gefühlte zwei Zentimeter mehr, die Maschine moderner, auch der Service hat in Punkte Geschwindigkeit und Abstimmung die Nase vorne.
Was die Technik in den Sitzen angeht, ist diese (bis auf die ZWEI Tasten-Bedienung der Rückenlehne im Airbus) identisch. Bildschirm, Fernbedienung, Steckdose, USB-Anschluss, S-Video-Anschluss (für die DigiCam)… alles da.

Ich war bei Etihad heute nur ein wenig verwundert, dass nach dem Start erst mal so lange nichts passiert – und mich dann mein Essen vor den Getränken erreicht hat…

Auf einer Skala von 1 – 10, mit 10 als Bestwert, bekommt Etihad heute eine 6,5-7, während in Emirates eine glatte 9 geben würde.

Gut, damit ist dieser Wettkampf nun auch erst mal ausgetragen – ein Update kommt, nachdem ich die A380 von Emirates mal geflogen bin…

 

Emirates – schön, wenn sich eine Airline auf mich als Passagier freut!

Wenn einem in den letzten Jahren mehr und mehr Service „aberzogen“ wurde und auch die Inflight-Dienstleistungen mehr und mehr zurück gehen bzw. auf kostenpflichtig umgestellt werden, ist man sehr schnell verblüfft, wenn man mal an Bord der Emirates willkommen geheißen wird. Nicht nur, dass der anwesende Personalkörper, der nicht nur exklusiv drei Leuten in der First Class zur Verfügung gestellt wird, alle bisherigen Zahlen in den Schatten stellt – nein, auch Sitzabstand, Ausstattung und Service können einen „vom Hocker“ reißen…

Zwei Flüge mit einer Boeing 777-300ER von Frankfurt nach Dubai und zurück mit Emirates zeigen deutlich, was heutzutage alles möglich ist. Und ich rede nicht von First und Business, nein, ich spreche bewusst von der Economy.
Sitzplatzabstand, Service, technische Ausstattung und Service: vorbildlich! Wir wurden mehr oder weniger, von dem elektrischen Bordsystem mit Video und Radio (deren Auswahl in einem in der Sitztasche befindlichen A5-Booklet auf mehreren Seiten abgedruckt werden musste) mal abgesehen, den ganzen Flug durchgehend bespasst, durch Getränke-, Essens- und sonstigen Serviceausgaben.

Schön ist, dass jeder Sitzplatz mindestens mit einer Steckdose (UK-Adapter erforderlich) ausgestattet ist, wenn nicht sogar mit einem USB-Anschluss. Ein verstellbares Display im Sitz, bedienbar per Touch und per „Fernbedienung“, welche ebenfalls in die Rückenlehne eingelassen ist. Hierüber lassen sich auch komfortabel die Spiele bedienen, die einem die Zeit vertreiben.

Beim Essen, welches quasi mehreren Gängen entspricht, hätte ich mir zwar eine Aufteilung auf zwei Serviervorgänge gewünscht, aber der Umfang ist für den Preis der Economy schon gigantisch!

Alles in allem ist man die knapp sechs Stunden Flugzeit gut versorgt, sowohl mit Essen als auch mit Getränken. Auch wird ein mehrfacher Wunsch nach zwei Getränken ohne Kommentar oder hochgezogenen Augenbrauen einfach erfüllt…

Ich kann mir nach dieser Erfahrung sehr gut vorstellen, die nächste Reise, die in diese Richtung geht, mit Turnover Dubai und einer Nacht vor Ort zu buchen… rein für den Service, und das Gefühl, nicht als Pax sondern als gern gesehener Gast an Bord begrüsst zu werden!

 

Meine Drone am 23.12.2013…

…strahlender Sonnenschein und ein bisschen Wind für die Herausforderung, sie in der Luft und auch auf dem Pfad zu halten… hier das Video dazu:

Viel Spass beim Kucken! 😉