Mausarm – muss das denn jetzt auch noch sein?

Man könnte meinen, mein Körper will aktuell keine Krankheit mehr auslassen!
Schlechte Zähne, dauernd Rücken, zwei Mal in dichter Folge zwei unterschiedliche Grippenerreger – und zum Dank für ein leicht gesteigertes Sportprogramm nun auch noch der postmoderne „Mausarm“… VERDAMMT!

Und da ich der modernen Medizin und ihrem „Spritzen“, „Operieren“ und „Sofort Behandeln, Notfall! PANIK“ ein wenig misstraue, bin ich ein paar Wochen mit einer Manschette, der ich nun nach „wegbehandeltem“ Mausarm einen gereizten Oberarmnerv verdanke, rumgelaufen.

Aber als auch das nichts half begab ich mich in der Hierarchie der Weißkittel eine Stufe nach oben – wo mir sofort die Spritze in das Ellenbogengelenk angeboten wurde. Da ich aber nach ein paar Diskussionen und weiteren (mittlerweile von der Gegenseite doch eher als nervig empfundenen Rückfragen) feststellte, dass ein Tennis-Maus-Dingens-Arm medizinisch nur so weit erforscht ist, als dass es eine Entzündung ist, die operiert oder gespritzt werden kann, wurde ich misstrauisch. Klar ist der Arzt Profi und weiß, wo die Spritze hin soll… Aber will ich das wirklich?

Die Antwort war nein und ein bisschen Internet und Gespräche brachten die Lösung: eine Woche Arm in Gips.
Gut, zugegeben – auch das ist Neuland für mich (außer einem Zeh brach bei mir noch nie was!) – und ich dachte auch nicht, dass es nötig ist, den ganzen Arm in Gips zu legen… aber: es hat sich rentiert.

Knappe acht Tage später, beim Physio, kam der Gips runter – und der Tennis-Maus-Dings-Arm war weg.
Und wenn der Nerv mich jetzt dann wieder mag, ist auch alles in Ordnung…

Ich habe jetzt aber echt beschlossen, dass weitere Zivilisationskrankheiten echt an mir vorbeiziehen können!!! Hoffentlich macht mein Körper dies mit…

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