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Kommado zurück: Heute (erstmalig und doch nicht!) im Videoblog: Android (nach 4.4x) und withings: Nur Elektroschrott und fehlende Qualitätskontrolle bei der Progammierung…

Wochenlange Vorbereitung für die Katz‘! Da habe ich mit meinem Samsung Galaxy S4 schon mal alles vorbereitet, inkl. Stoppuhr. Die Waage, den Blutdruckmesser und den Stepcounter hatte ich schon mal zurecht gelegt. Das Ansteckmikro war getestet und justiert, die App dazu lief sich warm in höchster Qualität. Das Licht nach viel hin und her – nur eines der großen Probleme, wenn man Video und Moderation alles in einer Person vereint… – war auch halbwegs Schatten-Wurf-frei und eine halbwegs passable Lösung gegen die Spiegelungen auf Handy-Displays beim Abfilmen hatte ich auch gefunden… Doch dann… kam der 20.06.2017 um die Ecke und mit ihm die Auferstehung von NOKIA.

Ich weiß, das hört sich alles so wahnsinnig banal an. Spiegelungen, Licht… und was will der Typ jetzt mit seinem Samsung?
Nun ja: Ihr alle kennt dieses Video, wo man den Typ hinter der Kamera die ganze Zeit nicht sehen kann – bis er auf ein Handy-/Tablet-Display filmt und man sich denkt: Ach Du Scheiße… SOOOO sieht der also aus? Um Gottes WILLEN! Und in dem Kontext erklärt sich auch die Licht-Sache: Cams fixieren nun mal nur gut, wenn genug Licht die Szene beleuchtet (und jaaaaaa… auch Dein iphone!). Sonst ist der Auto-Fokus bei jedem Ruckeln dabei, ständig neu zu zoomen und zu fokussieren – auch hier muss ich Euch nichts sagen, Ihr kennt auch diese Videos.

Und das Samsung? Es hätte quasi die zweite Hauptrolle gespielt. Ja, warum nur? Ganz einfach. Es ist mein letztes Telefon, dass eisern auf Android 4.4.x gehalten wird. Und, damit ihm damit nicht zu langweilig wird, hätte ich es noch als Stoppuhr verwenden.

Sieh da, fragende Gesichter. Nun gut, ich löse mal kurz auf, dann wird es banal einfach!

Ich habe mich des Öfteren schon über die grottenschlechte Performance der withings-App auf Android nach v.4.4.x ausgelassen (z.B. hier oder auch hier und hier!) – und viel auf Twitter. Das zu schreiben ist das eine. Es aber mal live auf Video zu erleben, ist das andere. Der Versuch, das Go zu syncen… aber nur, wenn die App will. Ein Blättern durch die Timeline, die nach jeder zweiten Bewegung einfriert und die App stoppt. Das morgendliche Abenteuer, ob beim Drücken des „Start“-Buttons des Blutdruckmessers die App und auch die Bluetooth-Verbindung mitspielt oder ob heute mal wieder keine Messung erfolgt (bitte keine Fragen, diese Werte verheimliche ich Euch eisern!). Oder auch die externe Anbindung der Waage über WiFi statt Bluetooth und dann weiter über IFTTT statt withings selbst, da sonst niemals auch nur eine Zahl getwittert werden würde… all das, schön mit Stoppuhr… und als Krönung wollte ich noch das GO entkoppelt und neu hinzufügen, um Euch und auch withings zu zeigen, wie aufgeschmissen man ist, wenn man kein Android 4.4.x-Handy mehr zu Hause hat.

Die Vorbereitungen waren nach Wochen endlich abgeschlossen. Die Technik war soweit – und letzte Woche hätte ich die Zeitfenster gehabt, die ich zur Aufnahme und zum Schnitt gebraucht hätte… doch… dann kam der 20.06.2017. Der Tag, der mit einem Schlag alles verändert hat.

Es war der Tag, an dem NOKIA per email informierte, dass withings ab sofort nur noch Nokia heißt – und es ein App-Update gibt…

withings ist jetzt NOKIA - und alles wird gut...?!?

withings ist jetzt NOKIA – und alles wird gut…?!?

Jedem, der die App nach dem Update geöffnet hat, fällt natürlich sofort die Umgestaltung der „Timeline“ auf, das neue Farbschema und die unauffällige Dominanz von Nokia in der ganzen Sache. Das meine ich jetzt nicht negativ, es ist – im Gegenteil – ein frischer Wind, der nun durch die App pfeift und in erster Linie durch den weißen Hintergrundfarbton mit blauer Nokia-Schrift die Details und Grafiken deutlicher in den Vordergrund stellt.

Aber hey – das ist Geschmackssache… gehen wir ans Eingemachte… die Technik… und… was soll ich sagen… ich war und bin nach ein paar „Tagen“ Langfrist-Tests und den ersten Updates der nun Nokia-App… immer noch sprachlos: Nokia hat geschafft, was withings seit Ewigkeiten nicht auf die Kette bekommen hat: Android 4, 5, 6, 7 und hoffentlich auch 8 – es geht (fast) wieder!!! Jawohl! Keine zufälligen Syncs mehr zwischen Go (Schrittzähler) und der App… keine Hänger in der App, sondern flüssiges Scrollen und endlich reibungsloser Zugriff auf die hinterlegten und gemessenen Daten. Schöner Schnellzugriff in der Fußzeile auf alle wichtigen Bestandteile. Und vor allem: Kein Absturz, kein Datenverlust beim Sync, kein „User, Du willst aber ich als App nicht“-Verhalten…

Soweit so gut. Alles schön und überall Einhornfehenstaub, könnte man vermuten.
Fast….

Die technische Seite für den Nutzen: Note 1, läuft auch nach den ersten Updates die drüber gebügelt wurden, einwandfrei (Erfahrungsbericht von PIXEL mit Android 7.2).
Aaaaaber, und da wird es wieder nervig, Nokia: Ihr habt die „Neukundenseite“ vergessen!

Es ist leider immer noch nicht möglich – vielleicht mache ich dazu später mal ein Video! – über allem, was nicht Android 4.4x ist, neue Produkte über die Nokia-Android-App hinzuzufügen.
Ich kann z.B. mit der App nicht prüfen, ob für meine Waage oder mein Go ein Update verfügbar ist. Im Unterschied zu einem erfolgreichen Sync sucht die App das Gerät erst mal viel zu lang um, um mir dann mitzuteilen, dass keine Verbindung hergestellt werden konnte… Bitte? Selbst einem technischen Laien sollte jetzt die Hutschnur hoch kommen: ich kann Syncen, wann und sooft ich will – aber das Bluetooth-Gerät ist bei der Updatesuche nach ewiger verzweifelter Gerätesuche nicht zu finden – Fehlermeldung? Äh… Moment… Ich sitze also auf der Toilette aber die Schüssel unter mir kann nicht gefunden werden? Was für eine Sch….!

Nokia, Du hast geschafft, was withings selbst mit einer neues Waage, und hier bin ich trotz all meinem Abkotzen nicht zu einem Neukauf eines Nachfolgers bereit (gewesen), nicht geschafft hätte: Ich werde wieder ein Auge auf Deine Produkte und bin gespannt, was Du aus der „Kooperation“ machst und was noch alles so für die Fitness von Dir auf den Markt kommt… aber… was nutzt wir das alles, wenn ich wieder mein Samsung S4 mit Android 4.4.x auspacken muss, um das Gerät meinem Account hinzuzufügen, um es künftig dann auch auf dem PIXEL mit Android 7.x nutzen zu können – weil die App sich in dieser Sektion der hinzuzufügenden Neugeräte funktionell immer noch verweigert???

Biege das doch endlich noch gerade – dann könnte auch ich, wenn auch nur langsam und zaghaft, eher wie ein vorsichtigen Pflänzlein, dazu über gehen, mal endlich wieder einen Arm vor Begeisterung zu heben… und, wenn Ihr schon drüber seid, dann macht doch bitte endlich schnell – die App hat es nach dem Redesign und dem endlichen „gehen“ wirklich verdient!!!

 

Pro: Nokia is back – und schwupps, geht die App, wie man es erwartet. Keine lästigen Freezes für Denkpausen mehr, keine fehlenden Daten im Web, weil der Internet-Sync nicht will – und vor allem: der Gerätesync bringt komplette und vollständige Daten mit JEDEM Öffnen der App, nicht nach Lust und Laune.

Con: Bestandsgeräte ahoi! Neue lassen sich unter Android 7 immer noch nicht hinzufügen.

Steve: Ich hätte es nicht geglaubt und wollte Euch schon alle möglichen Alternativen für withings vorstellen – aber… sieht so aus, als hätte sich das erledigt. Jetzt noch den Bluetooth-Fehler beim Hinzufügen neuer Geräte ausgemerzt und die Qualität der App in Summe nicht unter aktuelle Versionen rutschen lassen – und wir kommen mit den nächsten technischen „Spielereien“ vielleicht doch wieder ins Geschäft…

withings Pulse Dauertest – Gerät top, AndroidApp Schrott und schwupps verloren!

Ich habe über withings und das Pulse hier schon viel gebloggt. Da mich letzte Woche endlich das Update der App mit wohl stabiler Bluetooth-Verbindung erreicht hat, welches der Support mir für Mitte August angekündigt hat, wird es nun – und auch, da ich das Gerät vor zwei Wochen auf mysteriöse Weise verloren habe – Zeit, Resümee zu ziehen…

Die Gesamtwertung setzt sich für mich aus drei Punkten zusammen:

  1. Pulse, das Gerät, die Hardware:
    Unfassbar, dass das kleine Stück Plastik in der Hosentasche länger als drei Sekunden Bestand hat. Aber: es ist stabiler als es aussieht. Auch wenn sich die Unterkante des Gehäuses immer so anfühlt, als ob man direkt mit dem Fingernagel alles „aufbrechen“ kann – ohne Gewalt ist da nichts zu machen. Auch das frickelig ausgesägte Steckeranschluss – stabiler als er aussieht. Das Display bringt eine grobmotorische Touch-Funktion mit, die im Großen und Ganzen gut in der täglichen Praxis mitspielt.
    Der Preis, rund 99 Euro – ist fair für das Gerät. Aus meiner Sicht ist die Hardware und die Qualität sehr gut. Auch werde ich nicht müde zu erwähnen, dass es einer der Schrittzähler ist, der sich durch schütteln und so nicht betrügen oder beeinträchtigen lässt, eher im Gegenteil: mir ist die Messung des Gerätes immer sehr „streng“ vorgekommen – was ich aber positiv(!) bewerte!
  2. Zubehör
    Mit in der Verpackung liegt das typisch-chineische-Weichmacher-Plastikarmband, welches man schleunigst gegen das 40 Euro Rinderlederarmbad ersetzten sollte, da mit teils sehr heftigen allergischen Reaktionen zu rechnen ist. Ein echtes Manko, dass hier wegen ein paar Euro so gespart wird. Das mitgelieferte Band bekommt von mir die Note Sondermüll.
  3. App, Android
    Laut Anleitung synct die App, zur Vermeidung von Datenverlusten, automatisch. Alle 1.000 Schritte. Oder alle drei Stunden. Je nachdem. Auch nach dem Beenden jedes Schlaftrackens ein Sync. Oder eben manuell angestoßen.
    Die App, die für Android bis vor gut zehn Tagen da war: SCHROTT! Eine Zumutung!!! EIN WITZ!!!! Sync? Ja, aber nur ohne Daten. Und wenn mal Daten mitkommen, nie alle. Tracker zeigt 4.578 Schritte, die App hat nur 3.142. Alles andere ist verloren, kein weiterer Sync holt das zurück! Neue Schritte werden mit gleichem Fehler proportional on Top gesynct… oder eben auch nicht. Wer sich blind auf die angebliche Sync-Automatik verlässt, hat gar nichts mehr, was gesynct wurde in der App.
    Ein echter automatischer Sync findet nur nachts statt, bevorzugt mitten in der Schlafphase. Und wenn man gelernt hat, die zwei Mal gesyncten Stunden und Minuten im Kopf aufzurechnen, wird gleich zwei Mal gesynct und der Schlaf somit in drei Stücke geteilt. Tolle Leistung, ihr Programmiergenies in Paris!
    Apropos Schlafen: sofort die Funktion des automatischen Schlafendes deaktivieren. Sonst geht beim ersten Umdrehen die Messung aus… auch toll gemacht…
    Ja, was war sonst noch… die Liste ist lang, ich ende hier, da die App eine echte Peinlichkeit ist. Eine Schande, dass man sich traut, so was wirklich freizugeben. Aber das Interesse von withings sind eben nur die bestenfalls 25% ios User, die suchen ja alle Fehler erst mal bei sich selbst… aber auch damit wird es eng, wenn man mal die (mitterweile etwas älteren) Bewertungen des Aura bei amazon liest.

Gesamtwertung:
Das Pulse selber kriegt von mir eine eins mit Stern und einen Zusatzstern. Geiles Gerät. Wirklich geil! Gute Akkulaufzeit, überall-findbarer USB-mini-Stecker. Dafür ziehe ich aber zwei Notenstufen für das China-Armbad ab. Damit sind wir bei einer drei mit zwei Zusatzsternen… nichts davon hält aber der Blamage für withings stand, was die Android-App angeht: dafür gibt es quasi eine dreifach sechs, da die App NICHTS erfüllt, was sie können soll – und was bei Fitness-Trackern einfach als Standard gelten M U S S! Da war die FitBit-App, die noch nicht auf Android 5.x optimiert war eine echte Freude gegen die Tatsache, was withings hier auf dem Markt hat(te).

Da ich leider vor zwei Wochen spurlos (NSA, Ihr habt die Daten doch bei mir immer auf Twitter gehabt, warum dieser brutale Eingriff? Ihr hättet auch fragen können, ich hätte es auch 24 Stunden geliehen!) das withings verloren habe, konnte ich die neueste Grausamkeit eines App-Updates nicht mehr testen – aber so wie ich withings das letzte Jahr erlebt habe, mache ich mir keinerlei Hoffnungen auf Besserung; selbst WENN sie nun endlich Android 5.x richtig umsetzen, seit ein paar Wochen ist Android 6 da und eine Anpassung an das neue Permission-Rights-System erwarte ich nicht annähernd…

 

Da ich auch ios-User kenne, die sich über Sync-Probleme (ja, wie immer nicht alle und vor allem NICHT DU!) sowie über „verfrühte“ Schlaftracking-Abbrüche bzw. mehrere Neustarts, die das Gerät einfach so hinlegt, ärgern, scheint withings hier auf Android zwar völlig versagt zu haben, aber auch auf ios nur noch frühe Beta-Versionen abzuliefern. Gut, das entspricht auch zahlreichen amazon-Beurteilungen diverser Geräte dieser Firma…
Schade, Hardware-seitig haben sie den besten Tracker auf dem Markt – aber, ohne App… einfach wertlos!

Zubehör für meine FRITZ!Box: wie wäre es denn mit einem Telefon…?!?

Dank einer endlich schnellen Internet-Verbindung zog nun auch endlich meine allererste FRITZ!Box bei mir ein (Details hier!). Beeindruckt von der Router-Modem-Kombi habe ich mal bei AVM auf der Webseite gekuckt, was es noch alles an Zubehör und nerdigen Spielsachen für die FRITZ!Box gibt. Und, was soll ich sagen? Da gibt es ja DECT-Telefone… als ob ich in den letzten knapp sieben Jahren schon ein Mal ein Festnetztelefon angeschlossen hatte…

Die Preisgestaltung fand ich, mit einem Blick bei amazon, ein wenig unverständlich. Klar, das Topgerät am teuersten – aber die Preisunterschiede zwischen b/w-Display, Farbdisplay und Topmodell… war ja klar, dass dann nur das Topmodell in den 1-Click-Button rutscht!

Vorteil von einem „hauseigenen“ Gerät ist, dass es sich nahtlos in die FRITZ!Box integriert. Somit kann ich alle drei Rufnummern (gut, nur zwei, eine habe ich als Fax in Betrieb) auf ein Telefon schalten – und die Art und den Umgang auch direkt über das Telefon selber steuern, ohne auf den Router zugreifen zu müssen. Sehr nette Sache.

Genau so ist es mit Anrufbeantwortern… das Telefon kann mehrere (aus dem Kopf bis zu fünf) – Aufnahme, Einstellungen… vom Router oder eben direkt über das Telefon. Da geht auch noch mehr, ich will jetzt nicht auf jede einzelne Funktion eingehen. Ich betone die Integration auch nur deshalb so, weil die FRITZ!Box mit fast jedem DECT-fähigen Telefon sprechen und Verbindung herstellen kann. Ein Neukauf, wenn ein „altes“ Telefon vorhanden ist, ist daher nicht nötig. Und die möglichen Funktionen lassen sich ja auch direkt über die FRITZ!Box im Web-Menü einstellen… allerdings werden leider nun mal dann auch nicht alle Funktionen in vollem Umfang unterstützt.

Ein kleines Feature, welches eine wirkliche Erleichterung darstellt, geht die Übertragung des Telefonbuchs an: unfassbar einfach, allerdings dem FRITZ!fon vorbehalten. Und nur mit dem neuesten FRITZ!os direkt am Router zu initiieren…: Ein „Cloud-Telefonbuch“ lässt sich mit Eingabe der LogIn-Daten direkt mit Allem (Nummern und Bilder!) auf das Telefon syncen. Für einen Android-Nutzer ist somit das komplette Handy-Telefonbuch innerhalb weniger Minuten komplett auf das Telefon syncronisiert – und es bleibt auf dem Laufenden, ganz von alleine!

Gut, das soll es an Beispielen gewesen sein… kuckt Euch die Details bei avm oder bei amazon an. Ich für meinen Teil bin begeistert – und nutze seit dem Einzug der FRITZ!Box nun auch mit Begeisterung plötzlich wieder ein Festnetztelefon…

Der FitBit Charge HR hat endlich den Weg nach Deutschland gefunden – ein erster Test

Er ist endlich da. Nachdem Microsoft das Band zumindest schon mal in Großbritannien auf den Verkaufsstart vorbereitet, fehlt im restlichen Europa – vor allem bei amazon Deutschland, noch jede Spur davon. Leider. Aber: FitBit hat endlich das kleine neue Topgerät auf den Markt gebracht. Der FitBit Charge HR ist da.

In erster Linie ist es das, was man von FitBit kennt. Ein Tracker, der Schritte, Distanz, Treppen und Kalorien misst. Zusätzlich ist wie immer eine Uhr mit an Bord. Und der HR hat eine Besonderheit: er misst regelmäßig den Pulsschlag. Und bringt die Werte auch mit der manuell zu startenden „Sportübung“ in Verbindung. Aber auch ohne misst er regelmäßig den Puls um über den Tag verteilt einen Graphen aufzuarbeiten.

Fitbit selber gibt, trotz dauerhafter Pulsmessung, die Akkulaufzeit mit fünf Tagen an. Dazu kann ich noch nichts sagen, ich habe das Gerät erst seit Freitag.

Also, erste Erfahrung auf Basis der ersten drei Tage:
Auspacken, laden, tragen. Ganz einfach. Der Sync dank mitgeliefertem USB-Dongle und der PC-Software: völlig problemlos. Die Genauigkeit: Passt, allerdings kann auch dieser Tracker durch heftiges Armschwingen (was, gelinde gesagt, ziemlich doof wirkt, vor allem, in der Öffentlichkeit) mal schnell drei, vier Schritte mehr anzeigen, als man wirklich gegangen ist.

Störend für mich ist nur, dass der Handy-Sync mal klappt, mal nicht klappt, mal wieder nicht klappt, dann mal klappt – und meistens eben nicht klappt. Die größte Chance, dass das Gerät synct, ist: automatisch im Hintergrund. Aber… da der Sync meist startet, wenn man die App öffnen – muss man mit der Fehlermeldung zu leben lernen.

Ein Reset hat nicht wirklich geholfen, ich schiebe dieses Problem aktuell auf ein Problem mit dem Android 5.1-Update, es ist nicht die einzige App, bei der Bluetooth nicht mehr fehlerfrei funktioniert. Aber: über den PC läuft es ja problemlos…

Entgegen sämtlicher Gerüchte und Tatsachenberichte vorvergangener FitBit-Tracker habe ich bisher das Band auf der Haut gut vertragen. Das ist nämlich jetzt die Neuerung in der Serie: der eigentliche Tracker kann nicht mehr „aus“ dem Band genommen und auf Wunsch auch einfach so in der Hose getragen werden. Macht mir aber nichts, das Band liegt gut an und ist in L nicht so klein. Wenig hilfreich ist, dass auf der Lieferverpackung steht, dass XL auch online erhältlich ist (bisher nicht).

Kurz gesagt: wenn die App endlich rund läuft – zufrieden.

Ich starte das Teil jetzt mal im Langzeittest. Auf Twitter könnt Ihr von meinen Schritten- und Schlaferfolgen gerne mitlesen…