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Es ging schneller als erwartet – das amazon Alexa Echo Connect… ging heute zurück!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Ja ja, alt geworden ist es nicht, das connect. Kaum da und mit viel Aufwand installiert, enttäuschte es mich auf ganzer Linie. Somit konnte ich es nicht weiter auf meinem staubigen Router-Regal (HEY! ANFASSEN STRENGSTENS VERBOTEN!) tolerieren und habe, dank einigen eifrigen Bloglesern und PodCast-Hörern, noch ein paar Testanrufe gemacht… somit musste das Teil nicht bis Montag ausharren, sondern ging Samstag Abend bereits mit Hermes zurück auf die Reise!

Man könnte es fast in Stunden ausdrücken, wie kurz es her ist, dass ich Euch den Einrichtungs- und irgendwie auch ersten Erfahrungsbericht rund um das amazon Echo connect geschrieben habe. Dank meinem Aufrufs, wer Lust hat, es mit mir zu testen, konnte ich Freitag und Samstag noch ein paar Testanrufe und Test-Angerufen-Werde machen. Sorry, dass ich Euch nicht ALLE einbeziehen konnte, ich dachte, dass vielleicht drei oder maximal fünf sich melden… gegen Ende musste ich nach 20(!!!) „Willigen“ stoppen – nicht zuletzt, da die Meinung einhellig war.

Und nachdem das connect während ich diese Zeilen schreibe, bereits bei Hermes im Versanddepot liegt, könnt ihr Euch sicherlich vorstellen, was die Meinung ist: Na klar, das Geld nicht wert!

Bei ein paar Testanrufen (sorry, dass ihr es nun SO erfahren müsst!) stand ich NICHT wie behauptet, direkt an meiner Alexa. Und ja, bei einigen habe ich behauptet, ich gehe nun weg und bewege mich, habe aber meine sitzende Position nicht verändert und nur den Kopf leicht gedreht (auch sorry dafür!). Da ich aber bei beiden Versuchen mehrmals immer auf die schlechte Qualität des Anrufs und auch die nahezu Unverständlichkeit von mir hingewiesen wurde, macht es echt keinen Sinn, über das Gerät weiter nachzudenken.

Auch testete ich, wie die Stimmenanwahl des Telefonbuchs klappt. Bei den von Euch bekommenen „Demoaccounts“ war das kein Thema. Name, Nummer: das KONNTE selbst Alexa nicht versauen. Aber kaum griff ich zwischendrin auf meine bestehenden Kontakte mit mehr als einer Nummer zurück, schon war das Chaos wieder perfekt: Nachfrage, ob Alexa den Namen richtig verstanden hatte – und dann zu 99% Anwahl der nicht gewünschten… na… ja… genau: Mobilnummer!

Alea iacta est: weg damit! Ich muss gestehen, dass ich das Alexa schon lange nicht mehr für Video- oder Sprach-Anrufe genutzt habe (aus Gründen), somit behalte ich kein technisch aktuell unausgereiftes Gerät für klassische telefonische Geräte – wenn mein Handy immer neben mir liegt…

Meine abschließende Beurteilung:

Gut is‘: …dass das Gerät es endlich nach Deutschland geschafft hat. An sich auch der Preis, wenn es technisch und die Telefonbuchanbindung der Alexa-Geräte besser und ausgereifter wäre. Aber: wer braucht heute (privat) noch einen Festnetzanschluss?

Taugt nix: Von der Einrichtung über die Anleitung zur dann doch klappenden Gesprächsqualität – Finger weg davon, da 40€ dann plötzlich wirklich Geld sind. Auch stört mich diese „always on“-Sache mit den LED-Lichtern auf der Oberseite…

Facepalm: Ich sagte es im letzten Blogpost bereits, ich tendiere zur Rücksendung. Weitere Tests ergaben: Rücksendung! Sprachqualität mehr als mies, Telefonkontakte werden wohl nur mit „mobil“ korrekt gesynct, sonst klappt mal „Home“ oder „zu Hause“ oder auch nur „Festnetz“ – und meistens wurde, egal was ich angesagt habe, das Handy angewählt. Das brauche ich 2018 nicht! Bin nun wieder „nur“ per Drop-In erreichbar, das connect ist schon auf dem Rückweg!

amazon Alexa Echo connect ist da – und so kriegt man das Teil an einer fritz.box zum laufen (Erfahrungsbericht)

amazon Alexa Echo connect ist seit geraumer Zeit nun auch in Deutschland erhältlich. Die kleine Box klemmt sich ans Telefon und ermöglicht, dass man über jedes Alexa-Gerät, das man zu Hause stehen hat, über diesen Anschluss nicht nur von Alexa zu Alexa Video-/Calls- und Nachrichten-„Nachrichten“ verschicken und führen kann, sondern eben auch echte richtige altmodische Anrufe. Mich hat die Einrichtung auf Grund der aktualisierten aber trotzdem sehr spärlichen Anleitung viel Zeit gekostet, bis ich es endlich hin bekommen habe – und das „wie“ will ich daher mit Euch teilen. Konkret: Glasfaser-Anschluss mit Telefon over Internet und einer fritz.box 7490 – so klappt die Einrichtung und der erste Call (und die erste Ernüchterung!)!

...endlich brennen alle Lichter am echo connect und es geht... aber... ein langer Weg und enttäuschende Sprachqualität!

…endlich brennen alle Lichter am echo connect und es geht… aber… ein langer Weg und enttäuschende Sprachqualität!

Endlich da! Endlich auspacken! Endlich anschließen… doch halt… eine aktualisierte Mini-Flyer-Anleitung, die auf eine Aktualisierung verweist. Eine email, mit einem schnellen Video für die Installation. Und trotzdem hat es mich über eine Stunde gekostet, bis das connect endlich reagiert hat.

Um Euch diese Zeit zu ersparen und eine erfolgreiche Installation im ersten Anlauf zu gewährleisten, folgen meine final-erfolgreichen Schritte. Achtung: ich habe eine fritz.box 7490 im Einsatz und beschreibe daher die Schritte rudimentär, ohne Details aus dem Menü meines Routers. Solltet ihr einen anderen Hersteller haben, guckt doch mal, wie da so die Einstellungen heißen und umgesetzt werden müssen.

Doch zunächst: wie man es NICHT macht – der viel zu kurzen Anleitung folgen und den ersten kapitalen Fehler begehen: Der große verlockende Telefon-Doppelstecker! Schließlich sagt die Anleitung: Stecken Sie das Echo Connect dort an, wo Sie Ihr Telefon anschließen würden. Und schon macht der Doppelstecker Sinn! DSL-Router-Stecker raus, Doppelstecker rein, unten Kabel für den Echo Connect eingeclipst und hinten wieder den fritz.box-Stecker dran. Dieser kapitale Fehler kostete mich knapp 45 Minuten.

Warum?
Nun: mein Router hatte kurze Zeit später wieder Internet. Auch der Connect zeigte eine Verbindung an – aber nur kurz. Blöd, wer an einem „digitalen Voice over IP“ (VoIP) – Anschluss ein analoges Gerät direkt anschließen will.

Kurz gesagt: ich habe gute 45 Minuten, inklusive zweifachen Geräte-Reset, versucht, das Connect mit meinem WiFi zu verbinden – immer Fehlanzeige. Aber… ich habe den Fehler nicht durch logischen Nachdenken gefunden – sondern durch die Tatsache, dass dieser riesen Doppelsteckerbuger meinen Saugroboter bei der Fahrt am nächsten Tag erst zu einer kurzen Zerstörung des Steckers und dann einem „Kabelfrass“ verführt hätte.

Daher baute ich wieder „rück“: Alle Stecker und Kabel raus, Router-Kabel wieder in die Dose an der Wand… und nun… das Teil direkt mit dem Router verbinden. Bei der fritz.Box gibt es vier analoge (2x Telefonstecker, 2x Mini-Clip-Stecker) und einen S0-Stecker, der aber wie die Miniclip-Stecker aussieht, aber nur digitales ISDN bedienen kann. UND ZUSÄTZLICH muss man über das Menü der fritz.box den gewünschten Anschluss erst „belegen“, also die grundlegende Funktion und die gewünschte Rufnummer „aktivieren“.

Und siehe da: plötzlich konnte das Connect nicht nur mit der orangen WiFi-Lampe blinken, nein, es konnte wirklich auch die beiden Telefon- Upload- und -Verbindungs-Leuchten aktivieren. Und schwupps, kam ich in der App bei dem Schritt, in dem ich händisch mein eigenes zu-Hause-WiFi verbinden sollte, weiter.

Wer sich hier noch nicht abgekämpft hat und jetzt nur Fragezeichen sieht, in kurz:
Wenn Du Deinen Router DIREKT in die Telefondose steckst, hast Du einen VoIP-Anschluss und kannst das Connect nur korrekt in Betrieb nehmen, wenn Du es direkt an Deinem Router betreibst. Dann wirst Du viel von dem, was ich in der Alexa-App auf dem Handy erlebt habe, nie groß sehen – was kein Verlust ist, glaub mir!

Also nochmal: Echo Connect MUSS, egal wie verlockend die mitgelieferten Stecker wirken mögen, an die Router-Buchse – und nicht an die Telefondose an der Wand!

Und wenn dann alles geht, der Connect im WiFi hängt – kommt sein erstes Update. Dafür könnt ihr Euch die fünf Minuten, die die App als Zeitdauer vorschlägt, wirklich auch Zeit lassen, da der Neustart des Geräts auch noch ein bisschen dauert.

Dann aber nur noch, und jetzt sehe ich kritische Blicke, das Telefonbuch des Handys auf amazons Alexa-Server importieren, und schon kann es los gehen.

Eingehende Anrufe werden mit Name angesagt, ausgehende könnt ihr, wenn mehrere Nummern angelegt und individuell gepflegt wurden, durch „Irrenhaus, Mobil“ auf dem Handy und durch „Irrenhaus, Home“ auf dem Festnetz anrufen.

ACHTUNG: seid bei diesen Tests vorsichtig, dass die RICHTIGE Nummer angerufen wird! Während die meisten Telefonanschlüsse bei Festnetznummern eine Flat bieten, kann ein Handynetz schnell mal einen zweistelligen Centbetrag kosten – für ein „Ist nur ein Test, bis später!“.

Mein erster Eindruck:
Das Gerät ist ordentlich, die Verpackung sehr gut. Die Anleitung(en), egal ob alt oder das neu gedruckte Update, lassen sehr zu wünschen übrig. Ohne eine gewisse Technik-Affinität ist hier keine Inbetriebnahme möglich. Besonders witzig finde ich den Hinweis, dass es über den Chrome auch auf dem zu-Hause-Rechner möglich ist, das Echo-Gerät einzurichten… Doppel-WiFi-Ethernetkabel-Betrieb, hat das sonst noch jemand? Also! Handy oder Tablet benutzen!

Wenn es läuft holt es sich ein erstes Update: löblich und nervig. Ich will es endlich testen und nicht warten! Aber: hier kommen die aktuellen Produktverbesserungen! Unbedingt mitnehmen!

Dann: erster Call. Ich habe ja ein paar Alexa rum stehen, also: Rufe Mutti zu Hause an. „Mutti mobil wird angerufen“. Trefferquote: seichte 50%. Erst mal in der Alexa-App nachsehen, ob der Kontakt richtig gesynct wurde. Dann: Rufe Mutti zu Hause an. Rückmeldung: „Rufe Mutti an“. Ich werde nervös. Schon wieder Handy? Ein teurer Probeanruf? Meine erste Frage, als meine Mutter abhebt: habe ich Dich auf Handy oder zu Hause – PUH! FESTNETZ! Das wäre also verbesserungswürdig.

Auch eine Überarbeitung wert: Ich habe mich wohl unglaublich leise und weit weg angehört – erst als ich quasi direkt in das Alexa mit leicht erhobener Stimme gebrüllt habe, wurde ich von meinem Gegenüber als „akzeptable Lautstärke“ bezeichnet.

Einen eingehenden Anruf als Test 2 an diesem Abend konnte ich nicht ausprobieren, da das Echo erst den Klingelton abgespielt hat, als bei meiner fritz.box bereits der Anrufbeantworter ansprang… also… bleibt dran, ein ausführlicher Test kommt noch!

Mein Eindruck nach Installation und ersten Testanruf:
Ich glaube nicht, dass das Echo Connect bei mir bleiben wird. 40€ für die Tatsache, dass ich ein Alexa-Gerät lauthals anschreien muss? Da hat Telefon oder Handy die Nase vorne. Auch die vielen „Missverständnisse“ bei der Nummernwahl – viel zu aufwendig. Und die Installation: da muss eine bessere Doku her, auch mein Blog ist viel zu kurz, für jemand, der nicht weiter kommt und so wie ich, erst mal 45 Minuten mit wildem Probieren versucht.
Was mich aber am meisten enttäuscht: Wenn ich per Drop-In Nachrichten verschicke oder (Video-)Calls starte, bin ich, auch bei freier Bewegung im Raum, einfach verdammt gut (wenn auch leiser werdend) zu verstehen. Und bei einem Telefonanruf muss ich so laut brüllen, dass mein Nachbar theoretisch meine Mutter anrufen und ihr alles „zurufen“ kann, was ich in meine Alexa-Lautsprecher-Box schreie? Nein, das überzeugt mich aktuell so gar nicht! Aber: ich werde es das Wochenende noch umfangreich testen – wer seine Festnetznummer los werden möchte für einen kurzen Anruf, melde sich bei mir!

Gut is‘: Der Preis, die problemlose Funktionalität mit allen (bestehenden) Amazon Alexa-Lautsprechern.

Da geht noch was: Die Anleitung. So kriegt man das Gerät nie zum Laufen! Und: Die Gesprächsqualität. Tarzan hätte seinen Spaß daran, ich eher nicht. Und dann noch: der Preis – zu hoch, für „Schreien in der Alexagruppe“- um vom Gegenüber verstanden zu werden.

Steve’s Machtwort: Tendiere aktuell zur Rücksendung. Mehr dazu nach dem kommenden Wochenende.

Hintergrundinfos: Das aktuell mit 3,5 Sternen bewertete Gerät kann für knapp 40€ mit sofortiger Lieferung (prime!) bei amazon.de bestellt werden. Voraussetzung: Telefon- und Internetanschluss und mindestens ein Echo-Gerät (oder ein Handy mit Echo-App, das als Alexa-Gerät dient).

Und bei Euch so. Haben wollen oder lass-mich-in-Ruhe? Habt ihr schon ein, wie ist Eure Zufriedenheit? Oder bist Du der halbe Stern bei amazon? Ich freue mich auf Eure Kommentare!!!

Ok Google, keine Glanzleistung, die Scheiße mit den PIXEL-Updates zum Thema „Freeze Phones“… #finallyfixed

Tja… ob Ihr es nun auf Twitter und hier im Blog verfolgt oder ignoriert habt, jeder weißt, dass ich von GOOGLEs PIXEL-Telefonen (auch weil HTC sie baut!) abrate. Ich selber bin mittlerweile innerhalb von nicht mal fünf Monaten bei Gerät drei angekommen. Die letzten beiden habe ich einfach mal im Rahmen Gewährleistung getauscht ohne mit Google zu sprechen, da telefonische Rückrufe für ein High-Call-Telefon nicht erfolgen. Und in dem Chat werden von dem Service-Personal alte Microsoft-CheckListen heran gezogen: „Das Gerät stürzt dauern ab!“ – „Ach ja, haben Sie es denn eingesteckt?“

PIXEL Update: "Fehlerkorrekturen" - geht es noch ungenauer? Dabei ist hier DER BugFix schlechthin dabei!!!!

PIXEL Update: „Fehlerkorrekturen“ – geht es noch ungenauer? Dabei ist hier DER BugFix schlechthin dabei!!!!

 

Aber dann: Das Sicherheitsupdate Juni mit seiner Allgemeinfloskel bracht über PIXEL-User herein und verschwieg eine ganz wichtige Kleinigkeit: Google hat es, obwohl man in der Zeit seit Verkaufsstart letzten Jahres bis 05.06.2017 als es bei mir zum Download gepushed wurde, locker Android (was DRINGEND nötig ist!!!) neuschreiben hätte können, endlich geschafft, den „Freeze“-Bug zu beseitigen (hier mein Blogpost dazu!)!!! WOW!!!! Acht Monate nach Verkaufsstart des Flagschiff-Telefons, das die positiv besetzte, preislich und qualitativ gelobte NEXUS-Reihe ins Grab gebracht hat, schafft es mein 1.100€-Telefon endlich, nicht mehr nach jeder dritten Geste oder beim Öffnen einer zweiten App auf dem Hochpreis-HTC-Schrott einzufrieren? WIRKLICH? JA, IS DENN SCHO WEIHNACHTEN?

Wobei Google hier nie tätig geworden wäre, hätte sich nicht ein Shitstorm in den zugehörigen Google-Foren zu den Geräten und der Performance ergeben. Und das zu recht, schließlich ist das HTC bestensfalls 399€ wert – und nicht 799€ für die kleine und 1100€ für die „große“ Version – also, sowohl Speicher und Display!

 

Wer also mit dem Gedanken gespielt hat, sich eines zu holen und nicht auf das jetzt ganz stark durch die Gerüchteküche getriebene Modell PIXEL 2 (wow, der ultimative Einfaltsreichtum!) im Herbst warten will (wobei das „große“ Modell wohl nun LG und nicht HTC, die nur das kleine nochmals verpfuschen dürfen, bauen wird, was für ein PIXEL XL 2 sprechen würde!) sollte jetzt langsam die Bestellung aufgeben, um innerhalb sechs bis acht Wochen oder Monaten das trotz alledem überteuerte Gerät geliefert zu bekommen.

Ich muss gestehen, dass Google und HTC mit dem PIXEL ihren Zweck fast erfüllt hatten: Ich hatte wirklich wieder auf einen Wechsel auf ein iphone überlegt – dann aber beschlossen, wenn der Technikschrott von HTC & Google weiter für Goldbarren verkauft wird, unterstütze ich Huawei auf dem Weg zur Spitze der Androidverkäufe. Und dieser Plan ist immer noch aktuell, nur, falls Ihr Euch noch einer ganz anderen Alternative umsehen wollt… und nein, ich habe nicht P10 Plus oder HONOR 9 gesagt…

 

PIXEL-User: Viel Spaß mit endlich einem einfrierfreiem Telefon, mit dem man arbeiten kann. Nach wie vor keine Kaufempfehlung, auch, da das PIXEL 2 in den Startlöchern steht!

Telekom: VoLTE und WiFiCalls – nice try, baby, nice try…!

Wäre ja auch zu schön gewesen: VoLTE und WiFiCalls für lau, mit einem Anruf zubuchbar. So hat der Zweite in Deutschland, der mit diesem Angebot um die Ecke kam, umgehend reagiert und seine Kunden gelockt. Allerdings: ausgereift ist die ganze Sache noch nicht. Nicht mal annähernd. Oder mal wieder nur auf einen Hersteller angepasst, obwohl zumindest aktuell zwei unterstützt werden. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Wenigstens im Marketing wird mit Samsung über den Dienst ergiebig erfreut gegrinst - aber  in der Realität... / Bildquelle: telekom.de

Wenigstens im Marketing wird mit Samsung über den Dienst ergiebig erfreut gegrinst – aber in der Realität… / Bildquelle: telekom.de

Angefixt durch zwei Dinge, suchte ich nach 13 Minuten Wartezeit die Beratung durch einen telefonischen Telekom-Mitarbeiter zu Rate: Ich möchte gerne endlich (wieder!) in der Lage sein, während ich telefoniere, auch online zu sein. Und ich will im Ausland per WiFi zu Inlandskonditionen telefonieren. Die Lösung ist eine kostenfrei zubuchbare Option, somit wird der Vertrag ergänzt um Voice over LTE (VoLTE) und WiFiCalls. Letztere allerdings nur für aktuelle iphones und Samsung Galaxy S6 und 7 Geräte. Dies wird deshalb so betont, da selbst fähige Geräte, wie die NEXUS oder PIXEL Serie von Google (Project Fi – remember anyone? Genau die gleiche Technik!) aktuell von der Telekom nicht unterstützt werden. Abgesehen davon soll für die Funktionalität eine spezielle Telekom-Firmware auf dem jeweiligen Gerät installiert werden… die diese Funktion auch auf Android-Geräten, die das sowieso könn(t)en, plötzlich „doch“ freischaltet und im Display klar den Unterschied (Android zeigt das auch so an) zwischen Netz- und WiFi-Calls einzeigt. Ist wohl der schwächeren Minderheit geschuldet, dass dies so sein muss…

Nun aber zu VoLTE:
Man kann also während des Telefonierens im Netz surfen. Mit LTE. Und auch sonst. Und die Qualität ist besser, der Verbindungsaufbau schneller und überhaupt scheint auch sonst überall die Sonne aus dem Telefon.
In der Realität fühlt man sich zurückversetzt ins Jahr 1998 oder 99 – als Mobilfunkgeräte für die Hosentasche laufen lernten.

Die vielgerühmte HD-Sprachqualität verliert sich schneller und meist endlicher als ohne diese Option. Oft reicht ein leichtes Kopfdrehen – und, entgegen „baulicher Maßnahmen“, die die Hotline gerne zitiert – im Freien, um Gesprächsqualität a‘ la Jahrhundertwende ertragen zu müssen. In diesem Kontext ein anderer wunderbarer Effekt: Funklöcher für alle!

Ich hatte mit Sicherheit seit 10 Jahren keine so große Auswahl und Vielfalt mehr an Funklöchern wie mit dieser LTE-Option. Und dauerhaft diese abgehakten Silben-Telefonate, wo man aktives Zuhören üben musste um überhaupt ein bisschen Kontext mitzubekommen.

Aber, hier die größte Enttäuschung:
Natürlich lief das Hauptargument, surfen mit LTE und Telefonieren… nicht. Zwar schien ich, der schlechten Funklochqualität nach zu urteilen, mit LTE bzw. über LTE kostenneutral zu telefonieren – jedoch hatte ich bestenfalls Edge (es spricht sich übrigens: „ÄTSCH!“ aus!) oder ein „H“ im Display, was aber definitiv NICHT HSDPA oder dem schnelleren Nachfolger-Standard HSPA entsprechen konnte.

Und, wer jetzt denkt, die Geschichte findet ein Ende, mit einen Anruf bei der Telekom und dem Storno des Add-Ons, hat sich geschnitten:
Klar, der Anruf war einfach, die Option sofort entfernt und nach ca. 15 Minuten mit einem Telefon-Neustart aus meiner Leitung entfernt… IN DER THEORIE!
Seit der Rückbuchung der Option habe ich zwar ein paar der Funklöcher los – aber plötzlich des Öfteren ein „H“ im Display während meinen Telefonaten, vor allem den „low-quality-calls“. Seltsam. Eine erneute Rückfrage an der Hotline ergab, dass die Option weggebucht ist. Wahrscheinlich wird es auf einen Kartentausch hinaus laufen – ich werde bei den nächsten längeren Autostrecken hier mal ein bisschen weiter auf Funklöcher und Gesprächsqualität achten und Euch berichten.

 

Zu der gerade im Ausland interessanten VoWiFi (WiFi=WLAN in Deutschland!)-Funktion kann ich leider nichts sagen, da war jedes meiner aktuellen Mobilfunktelefone mit neuestem Android 7.1.1 das standardmäßig unterstützen würde, die Telekom aber kundenorientiert eine eigene Firmware einspielen will, die ein „eindeutiges Logo“ für den WiFi-Call im Display anzeigen möchte. Da diese Firmware aktuell nur für neuere iphones und (bald) auch für die beiden aktuellen Samsungs Galaxies da sein wird, war ich hier komplett außen vor. Es geht eben nichts über offene Standards.

 

Bisheriges Qualitätsurteil:
Buchung und Löschung binnen Sekunden mit nur einem Call. Keine versteckten Kosten. In der Theorie die gebundelte Option VoLTE und VoWiFi eine geniale Sache.
In der Praxis totaler Reinfall. VoWiFi wird nur per Firmwire-Update technisch unversierten Kunden und zwei Samsung Modellen angeboten: schwache Umsetzung für einen definierten und sogar in den USA u.a. durch Google und weiteren Anbietern bereits seit im Schnitt über einen Jahr umgesetzten Standard.
Sprachqualität für VoLTE eine Zumutung im heutigen Jahrtausend – die neuen Funklöcher verhindern aber ein „zu viel“ an stressbedingtem Aufregen, da selbst auf Transitstrecken und Autobahnen kaum noch durchgehende Gespräche möglich sind – und die Gespräche die klappen so abgehakt kommen, dass man sich Mannesmann D2 zurück wünscht.

Kurz gesagt: viel Spaß damit, wem die bisherige Beta-Qualität reicht. Der Rest möge, zumindest im Netz der Telekom, warten, bis hier eine „echte“ Version 1.0 der beiden Dienste freigeschaltet wird.

 

Zubehör für meine FRITZ!Box, Teil 2… die intelligente Steckdose…

Meine absolute Freude über meine erste FRITZ!Box habe ich ja schon zum Ausdruck gebracht. Auch, dass das dazu passende Telefon einfach eine geile Symbiose darstellt. Aber – ich habe noch ein interessantes „Spielzeug“ entdeckt: wie wäre es denn mit einer Steckdose, die über die Handy-App als auch die FRITZ!Box und das Webinterface weltweit geschaltet werden kann. Die den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte erkennt und mit einem individuellen Kilowatt-Stundenpreis auf Tag, Monat und Jahr hochrechnen kann…

…und die zugleich noch die unmittelbare Umgebungstemperatur um die Dose misst und Euch so vor Kabelbrand und Überlastung warnen kann?

Das sind ja gleich drei Dinge auf ein Mal? Und wenn es so was wirklich geben sollte, dann wohl auch eher unbezahlbar? Nun gut, FRITZ!Box-Zubehör für 50, ich möchte lösen: doch, gibt es: die FRITZ!DECT 200.

Wie der Name verrät, bindet sich die Dose (Preis z.B. bei Amazon knapp unter 45 Euro) nicht per WiFi in das Heimnetz ein, sondern „nur“ per Wireless-Telefon-Standard DECT. Der Nachteil davon ist, dass die Entfernung von der Basis bei max. 30 Metern liegt und sich durch z.B. Wände noch einfacher beeinträchtigen lässt, als eben über eine WiFi-Verbindung. Genug gejammert, FRITZ!Box im Wohnzimmer, eine Wand zur Küche, noch eine zum Bad und noch eine zum Schlafzimmer – und die Steckdose in letzterem schaltet problemlos.

Und es stimmt: nach der Einbindung wird die Dose im FRITZ!Box-Webinterface konfiguriert. Soll sie aus der Ferne und durch den Schalter an der Front bedient werden, welcher Stromtarif soll der Verbrauchsrechnung zu Grunde liegen und schwupps: schon kann es los gehen.

Dank der App bzw. dem weltweit-erreichbaren Webinterface kann die Steckdose nun aus der Ferne de- oder aktiviert werden. Im Router kann ein täglicher email-Bericht inkl. Grafik initiiert werden, der einem den Tagesverbrauch aufzeigt – und Monats- und Jahreskosten hochrechnet.

Im Webinterface (in der App habe ich die Funktion noch nicht entdeckt) kann auch die Temperatur der Steckdose bzw. der näheren Umgebung abgefragt werden. Ist die Dose zu warm wegen Überlastung. Sollte ich den Stapel Verpackungskartons herunter nehmen, da die Hitze nicht richtig abfließen kann? Brennt mein Wohnzimmer? Alles mögliche Einsatz-Szenarien…

Ach ja: was die Dose noch kann, was ich nicht nutze, ist, dass sie sich automatisch schaltet. Dafür einfach in der FRITZ!Box einen Zeitplan erstellen und schon ist die Dose an… oder eben aus…

Teuer, ja, das gebe ich zu. Aber die Summe aus weltweit bedienbar und Strom- sowie Temperatur-Messung ist für mich, neben der problemlosen Integration in die FRITZ!-Infrastruktur, ein Killerargument, das eindeutig dafür spricht!

DAS NEXUS 6 IST DA!!!!!

Am 18.11.2014, dem ersten Tag der „Bestellbarkeit“ in Deutschland bestellt – heute endlich erhalten. Das NEXUS 6 ist da. Hier mein Unboxing:

 

Und jetzt zu der guten Nachricht: DHL bringt morgen mein bei amazon bestelltes „Sicherheitsreservewillvorweihnachteneshaben-Handy“. Wer in und um Erlangen wohnt und es am Samstag zum Amazon-Preis originalverpackt haben will – ich habe eins abzugeben. Wenn sich KEINER meldet, geht es spätestens Montag zurück auf die Post…

Erste Testergebnisse:

  1. Riesen Gerät!!!
  2. Riesen Gerät braucht KLEINSTE Sim-Karte – ratet mal, was ich nicht hier habe! ARGH!
  3. Das Gerät scannt aber findet KEINE 5-GHz-WiFis… Hallo? Motorola? Goolge? Es ist fast 2015, die Verbreitung nimmt horrend schnell zu… in der 5 GHz-WiFi-Welt…

 

NEXUS 5: Die ersten drei Monate – das ist meine Meinung jetzt…

Inspiriert und begeistert durch das NEXUS 7 musste ich unbedingt das NEXUS 5 in schwarz als „Zweithandy“ bestellen – nun habe ich das Gerät also schon drei Monate lang… das ist nun meine geballte Nutzererfahrung dazu..

Ich schicke es vorweg: meine Begeisterung ist ungebremst.
32 GB, großes 5 Zoll Display, immer als erster das neueste Android-OS… Und dazu ein Gerät, so wie es eben Google gebaut hat (ok, LG hat es für Google gebaut)… was will man mehr.
Für den Preis von 400 Euro aus meiner Sicht immer noch ein Schnäppchen.

Ich habe es mal gegen mein Samsung Galaxy S4 in diversen Benchmarks antreten lassen – und obwohl Samsung S4 als das Flagschiff zählt, schnitt das NEXUS 5 in Gänze nur „Minimal“ schlechter ab. Der Prozessor ist langsamer, auch ist der Grafik-Prozessor nicht so hochgezüchtet. Aber sowohl Asphalt 8 als auch das Betriebssystem selber laufen schnell und problemlos.

Dank NFC und Induktionslade-Möglichkeit ist das NEXUS ganz weit vorne auf dem aktuellen Stand. Lästig sind nur zwei Dinge, die man aber beim Kauf schon bemerken sollte:

  1. Der Akku ist nicht zu tauschen – und
  2. das Gerät gibt es „nur“ mit 16 und 32 GB, eine Speichererweiterung als „typisch Android“ per SD-Karte ist nicht vorgesehen.

Trotz intensivem Dauereinsatz war es mir nicht möglich, weitere Mankos zu entdecken.
Der Mono-Lautsprecher im Boden macht einen guten Sound, die Kamera passable Bilder je nach vorhandener Helligkeit und der Akku hat eine Laufzeit, die einem hilft, einen Tag damit zu überbrücken.
Einzig stört mich, dass zwischen Gehäuse und dem eingelassenen Display ein „Schönheitsspalt“ existiert, der bei „brutalem Transport“ in der Hosentasche leicht dazu neigt, zu verkratzen und mit Staub und Flusen voll zulaufen.
Ja, ja, ich weiß… Luxusprobleme und Jammern auf hohem Niveau… schon klar… aber in Summe bin ich so was von zufriedem mit dem Teil, dass ich auch über diesen „Spalt“ einfach hinwegsehen kann, da dieser einfach zu säubern ist – und in Summe nicht so wirklich stört…

Wer also noch am Zweifeln ist, ob es ein NEXUS 5 werden soll oder nicht: Ich kann Euch das Gerät wirklich wärmstens empfehlen!