Gehirntraining – klar, auch da gibt es ne App für…

Klar, Meditation hat ne App. Einchecken hat ne App. Twitter hat auch ne App. Und Gehirntraining? Da gibt es viele. Kostenfreie wie auch im Abo-Modell. Und nachdem ich einige getestet habe, habe ich mich für Abo-Modell entschieden – aus guten Grund!

Ich war auf der Suche nach einer App, die ein kontinuierliches Training ermöglicht, aber auch eine spezielle Trainingsmethode für „Spezialgebiete“ (Konzentration, Gedächtnis, etc.) bietet. Ein tägliches Training, dass wahlweise „alle“ Bereiche abgreift – oder eben ein eigenes Programm hat, mit Konzentration auf einen Bereich.

Ich habe etliche ausprobiert. Kostenlose. In-App-Käufe. Und Testversionen, die dann in ein Abo-Modell übergehen. Und obwohl ich kein Freund von Abos bin, habe ich mich nach einiger Testphase dann doch für ein Jahres-Abo entschieden: Ich trainiere jetzt täglich mit NeuroNation.

Neben einzelnen Programmen für Gedächtnis (bin ich gerade voll dabei), Konzentration und Intelligenz gibt es eine tägliche Übungssitzung als Sammlung verschiedener Sammlungen. Oder, wenn es ganz schnell gehen soll, kann eine der 23 Übungen einzeln ausgewählt werden.

Wer in die kostenfreie Testversion einsteigt und erst mal „still halten“ kann, wird schnell mit interessanten Angeboten überhäuft. Somit ist der Start in der erste Jahresabo schon mal bis zu 45 Prozent günstiger zu haben. Und dann kann das Training sowohl im Web als auch in der App los gehen.

Und wer sein Ergebnis twittern oder auf Facebook posten will: auch das geht mit einem Fingerzeig aus der Auswertungs-Übersicht heraus!

 

Mein Training zahlt sich aus! Ich bin Begabter Lehrling bei @neuronation

— Steve Schutzbier (@aviationsteve) March 7, 2015

…und schon wieder geht es schlechter! Danke, withings!

Es nimmt einfach kein Ende. Schon wieder withings. Schon wieder eine Verschlechterung… wobei, halt! Nicht ganz – aber in Summe eben doch wieder Thema verfehlt.

Hä? Was ist denn jetzt schon wieder?
Ja, ich habe schon diverse Male von meiner wachsenden Abneigung gegen teurer Beta-Produkte von withings geschrieben (hier und hier und hier).
Ich kann ja damit leben, dass sie Produkte bevorzugt für eine Plattform bringen, die sie für die führende auf der Welt halten – und weitere Plattformen erst nach dem Verkaufsstart langsam und sehr schleppend integrieren.

Was ich aber nicht mehr bereit bin, wie ich eben schon mal schrieb, ist die teuere Beta-Test-Reihe weiterhin zu unterstützten. Sei es Waage oder eben das Blutdruckmessgerät.
Hier hat withings es ja geschafft, die App so schlecht hin zu bekommen, dass mein freiwillig wechselt. Nicht nur, dass diese keine Aktualisierung kennt und ausführen kann (was withings weiß und in Supportmails offen zu gibt) ohne manuelle Aufforderung (und dann in einem Zeitrahmen, als wäre deren Server mit nem 48.8-er Modem verbunden), nein – mittlerweile ist Blutdruckmessen eher zum Glücksspiel geworden. „Geht es heute oder mal wieder nicht?“ ist die tägliche Frage, die ich mir morgens stelle. Gerät per Bluetooth verbunden: check. Gerät geht: check. App ist dann auch mal offen: na ja. App soll Blutdruckmesser erkennen: geht eventuell. App soll Messung starten: in den meisten Fällen eher nicht.

Dabei hat withings es gestern tatsächlich geschafft und ein App-Update gebracht. Wie immer ohne Angabe von möglichen „Neuerungen“. Ich wage ja schon gar nicht mehr, bei withings von Verbesserungen zu reden. Und? Der Effekt? Keiner. Immer noch Glückspielbingo, ob Funktionalität. Oder, wie eben heute morgen mal wieder: nicht.

Ich starte jetzt noch einen letzten Versuch heute abend, in dem ich das Pairing neu erstelle. Sollte das Ding dann weiter streiken – tschüss und mach es gut auf ebay. Aber eins ist garantiert: ich werde sehr schnell wieder ein „digitales“ Blutdruckmessgerät haben – aber NIE WIEDER von diesem unfähigen inkompetenten „kundenorientierten“ withings-Laden… und auch die nächste Waage kommt DEFINITIV nicht mehr von denen…

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss die neue App im PlayStore bewerten… geht weniger als ein Stern?

IP-Kameras: dieses Jahr kommen noch spannende, hier ein Tipp für eine günstige…

Internet of things. Tracker. Big Data. All das sind Trends, die wahlweise seit Jahren laufen oder dieses Jahr so richtig durchstarten werden. Was aber auch mehr und mehr wird und daher langsam die Wohnzimmer erobert, sind IP-Kameras. Withings hat eine, die aktuell mal wieder nur für ios und wohl noch nicht ganz ausgereift auch die Luftqualität überprüft. Spannender, wenn sie denn kommt, wird die von Netatmo. Wer aber jetzt auf der Suche nach einer ist, hier ein Spartipp.

Anforderungen stellen kann man viele an diese Überwachungs-Cams: HD, schwenkbar, Internet-streaming. Je nachdem kann man bis zu mehrere hundert Euro dafür ausgeben. Night-Vision haben mittlerweile sowieso fast alle. Und je nach Funktionsumfang kann man sich mit den Teilen auch teilweise echt stundenlang tot konfigurieren.

Wer jetzt sofort noch einem 720p-Modell sucht, das gut und günstig ist, möge bei Amazon einen Blick auf die DbPower HD023P werfen. Ab und an auch auf als Tagesangebot für unter 40 Euro zu bekommen, ist die Cam mit einem Mini-SD-Slot ausgestattet, Nightvision und einer einfachen Installation. Sie ist sowohl von zu Hause über den Browser anzusprechen als auch per kostenfreier App von unterwegs.

Nachteil ist, dass die Cam für den Preis fixiert auf einem Standfuß steht und sich, obwohl sowohl im Browser als auch in der App theoretisch vorhanden, nicht schwenken lässt. Auch hat mich ein sehr lauten Klacken gestört, immer wenn die Cam zwischen Nacht- und Tagmodus gewechselt hat.

Aber was Preis-Leistung angeht – ein absolutes Schnäppchen!

 

Motorola Bluetooth-Headset Hint – eine gute Idee, mit großen ABER…

Schon bevor das NEXUS6 offiziell bestätigt wurde, trieb ich mich gerne auf der Webseite von Motorola rum. Zum einen wartete ich auf die Moto 360, zum anderen liebäugelte ich, falls das NEXUS6 nix werden würde, mit dem Moto X. Und dann entdeckte ich auf der US-Seite das Moto Hint. Ein Bluetooth-Headset. Als einfacher aber stylischer „Knopf im Ohr“.

Was und wie es genau aussieht, gibt es nun auch auf der deutschen Webseite von Motorola zu sehen. Eigentlich ne wirklich geile Idee. Stylische Transportverpackung mit integriertem Akku, der das Headset bis zu zwei Mal komplett laden kann. Das Headset selber ist „nur“ ein Knopf im Ohr, das leicht übersteht. Verbindung per Bluetooth – mit jedem Gerät. Empfohlener Preis: über 120 Euro.

Und die beiden letzten Punkte sind die kritischen. Klar, kann ich ein Bluetooth-Headset mit (fast) jedem (aktuellen) Telefon verbinden – aber, die Besonderheit des Hint sind gerade die Sprachfunktionen, mit welchen man das jeweilige Handy (und hier liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Android) mehr oder minder komplett Sprach-Bedienen kann. Das klappt laut der US-Seite von Motorola auch ganz einfach.

Aber der Reihe nach: Auspacken, laden, Koppeln. Alles ganz einfach. Knopf ins Ohr, und es kann sofort los gehen. Mit dem Motorola NEXUS6 ist mir allerdings, auch in dem HD-Audio-Modus aufgefallen, dass ich viel Rauschen im Ohr habe und die Lautstärke teilweise auf Maximum stehen muss, um überhaupt was zu verstehen. Und ja: es liegt nicht an dem Modus, den man zusätzlich aktivieren muss, um die Umgebungsgeräusche zusätzlich als Sicherheitsgewinn (Fußgänger im Stadtverkehr…!) überblendet bekommt.

Auch, und da war ich wirklich misstrauisch, kann man im Auto (ich habe es nur um Stadtverkehr getestet) telefonieren – und wird verstanden. Soweit also alles kein Problem. Und eben nur mit einem stylischen Knopf im Ohr.

Nun kommt für mich aber das, was den hohen Preis wirklich rechtfertig: die Sprachsteuerung. Und hier beginnt die Crux: Theoretisch lässt sich die zugehörige und benötigte App problemlos googlen und im GooglePlay-Store finden. Praktisch gibt es aber, bis auf „echte“ Motorola-Handys der aktuellen Produktion keine, die die App installieren lassen.

Und da hilft es jetzt auch nicht, dass das Headset das Einstellungsmenü auch ohne die App zur Verfügung stellt – schließlich bleibt so ein antrainieren auf Sprachsteuerung verwehrt. Also, was solls. Somit die Dritte Rücksendung des Wochenendes fertig gemacht und zu Hermes gebracht. Für so viel Kohle nur eine banale, wenn auch stylische Freisprecheinrichtung: nein, Motorola – das nun wirklich nicht!

 

Drei Wochen mit dem NEXUS 6 – erster Erfahrungsbericht

Noch kurz vor Weihnachten hat es die „Wunder-Plunder“ von Google’s Lager in den Niederlanden direkt zu mir in die Post geschafft. Damit war, nach dem NEXUS 9, das zweite offizielle (und vor allem neue!) Geräte von Google mit Lollipop bei mir angekommen. Ich habe mit meinem NEXUS 6 den Vorgänger, das NEXUS 5 abgelöst. Verblüffend – wie schnell und wie klein das NEXUS 5 auf ein Mal sein kann, das mit knapp eineinhalb Jahre gute Dienste geleistet hat. Aber: wie ist es nun, mit einem Telefon, dass selbst iphone plus Nutzer „klein“ aussehen lässt? 

Zuerst die wichtigsten technischen Daten des NEXUS6 (Motorola ist der Hersteller diesmal):
5,96“ HD (qHD um genau zu sein, da 493 ppi bei 2.560 auf 1.440 Auflösung) Display, eine 13MP-Kamera auf der Rückseite. Optische Bildstabilisierung mit Dual-LED-Ringblitz inklusive. Video wird bereits in 4k aufgezeichnet, dabei mit vollen 30fps. Die Vorderseite hat immerhin 2MP als Kamera, was HD-Videokonferenzen ermöglicht. Mit knapp 185 Gramm ist das Handy nicht der Traum von „leichtestes Handy der Welt“, aber bei den Dimensionen kommt es auf ein, zwei Gramm mehr wirklich nicht an.
Über Google ist das Gerät für 699 Euro (64 GB) oder 649 Euro für 32GB zu haben, bei amazon oder, wer vor Ort lieber hat, in den bin-ich-nicht-blöd-Plattenschiebern für gute 50 Euro weniger auf das 64 GB Modell. Preise vergleichen lohnt sich also…

Nur zum Vergleich: das iphone 6 plus:
5,5 Zoll Display, 1.920 auf 1.080 Pixel mit 401 ppi. Kamera mit 8 MP. Vorne 1,2 MP. Videos kommen mit 1.080 in HD. Dafür Standard-Feature: Zeitlupen- und Zeitraffer-Videos. Speichergröße: 16, 64 und 128 GB.
Die ersten drei Wochen
Gewöhnungsbedürftig, neben der Größe, an die man sich wirklich gewöhnen muss, ist, dass Motorola die Ein-/Aus-Taste und die Lautstärkeregler nicht oben angebracht hat, wie man es von den bisherigen Android-Telefonen kennt – sondern mittig. Das hat für mich den Nachteil, dass in mindestens 90 Prozent aller Fälle, wenn ich das Telefon aus der Tasche ziehe, eine der Tasten von einem Finger berührt wird – und somit das Display anspringt oder ich die Vibration in Ton umstelle – unabsichtlich.
Auch habe ich mir kurz nach Erhalt des Telefons „aus Sicherheitsgründen“ eine Schutzhülle bestellt. Obwohl weder die eigene, die Google verkauft noch die zwei anderen, die ich über amazon bestellt habe, den NEXUS-Schriftzug der blauen Rückseite durchsehen lassen. Immer nur das „M“-Logo des Herstellers – und natürlich den Blitz.

Runter gefallen oder aus der Hand gerutscht ist mir das Gerät nie – auch nur ansatzweise nicht! Die gummierte Rückseite bietet perfekten Halt, die leichte „Wellenform“ der Rückseite – typisch für die aktuellen Motorola-Telefonen – unterstützt das gute Gefühl in der Hand. Allerdings lässt sich das Gerät somit wirklich nur auf das Display legen, wenn es glatt auf einem Tisch liegen soll – aber hey, die Rückseite ist auch einfach nur ein Hinkucker…

Lollipop
Das NEXUS 6 ist nach dem NEXUS 9 – Tablet das zweite offizielle Gerät von Google, welches mit Android 5 (Lollipop) ausgeliefert wird. Nachteilig ist hier dran, dass die Geräte standardmäßig mit der aktivierten Verschlüsselung ausgeliefert werden. Nachteilig hört sich schlimmer an, als es ist – mehrere Magazine haben bisher schon Benchmarks veröffentlicht, die zeigen, dass die Verschlüsselung nicht (nennenswert) langsamer ist, als ohne – aber dafür ein wirklicher Sicherheitsgewinn!
Zu Lollipop selber, auch wenn von Google aktuell jeden Monat ein Wartungsupdate kommt, muss ich nicht viel sagen: Neue „Oberfläche“, neuer Look, neue Technik im Hintergrund. Ich mag es – und möchte, auch wegen den neuen praktischen Funktionen, nicht mehr darauf verzichten.
Klar, anfangs ist es „anders“ – aber da man das Gerät ja permanent nutzt und auch immer wieder Tipps&Tricks im Netz findet, ist man schnell drin. Und es ist und bleibt Android, wie wir alle es kennen. Nur in neu. Und praktischer. Aber: gewöhnt Euch bitte dran, ohne Zusatz-Apps keine Stummschaltung mehr (soll mit Update auf 5.2 wieder da sein).

Meine Erfahrung der letzten drei Wochen
Das Gerät ist flott. Sehr flott! Eben das modernste Gerät, dass aktuell auf dem Markt ist. Die Kamera ist mir persönlich, auch wenn ich HDR ausschalte, zu langsam. Es ist definitiv kein Schnappschuss-Kameratelefon. Die Frontkamera zusammen mit HangOut macht beeindruckte Videokonferenzen, eben in HD. Lollipop ist ein geiles Update von Google, wirklich sehr gelungen. Und eben einfach perfekt auf einem NEXUS-Gerät. Der Akku hält trotz meines umfangreichen Online- und Telefonie-Verhaltens den ganzen Tag durch… und wenn nicht, mit dem mitgelieferten Ladegerät (Stufe 1: 12V bei 1,2A!, Stufe 2: 9V bei 1,6A…) ist in 30 Minuten wieder genug Power da. Die Größe finde ich super (obwohl man sich trotzdem immer noch vertippen kann). Das Gerät liegt gut in der Hand, mittlerweile gibt es auch diverse preisgünstige und sinnvolle Lösungen, das Gerät zu schützen (Hüllen, „Vollschutz“, etc.). Ich empfehle, auch wenn dann der schöne NEXUS-Schriftzug auf der Rückseite nicht mehr zu sehen ist, eine solche Hülle anzuschaffen… sicher ist sicher, wenn das Gerät doch mal fallen sollte (und trotzdem kein Garant, dass es den Sturz überlebt!). In Summe liegt das Handy aber so gut in der Hand, dass es einem nicht aus selbiger rutschen sollte…

Kurz gesagt: Ich bin begeistert. Ich bin angetan. Und: ich habe wieder ein Montagsgerät erhalten. Aber mein Ersatzgerät ist unterwegs – und ich will das Gerät trotz alle dem nicht missen müssen! Also: wer ein neues gerne auch großes Handy sucht, mit einem modernen aktuellen Betriebssystem: unbedingt einen oder zwei Blicke auf das NEXUS6 werfen!

 Wer nachlesen möchte, was im Vorfeld alles erwartet wurde und mit welchem Hype das NEXUS 6 erwartet wurde, kann dies im Blog von Salt nochmals in aller Ruhe nachlesen!

CES 2015 – ein erster Eindruck, wo es hin geht (oder eben nicht)…

Wer hätte gedacht, dass Tablets so schnell uninteressant werden? Wohl niemand, überbieten sich die Hersteller doch immer noch mit Größe, Dünne, Gewicht und Preis. Und siehe da – auf der CES spielen Tablet so überhaupt keine Rolle…

Aber, welch Überraschung: zwei Themen beherrschten die Messe: Internet of Things (IoT) und… auf einer Nerd-EDV-Computer-Messe: AUTOS.
Ja, wirklich! A U T O S! Ein Benz, der aussieht, wie der (kurzfristig) geschmolzene Terminator 2 (also, der dort böse…) zeigte sich ebenso wie der neue VW – mit Gestensteuerung und Volldisplay statt „Uhrenladen“ im Cockpit. Selbstfahrend – oder eben nur einparkend, das zeigen uns die Automobilhersteller… ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr abwarten, dass die ersten wirklich komplett selbstfahrenden Autos da sind – für mich, und für all die anderen, die mir täglich den Weg versperren (Stichwort: Reißverschlussverfahren). Aber keiner der beiden Wagen meiner Wahl für den Sommer dieses Jahres wird das wohl mitbringen – da heißt es sich, in Geduld üben – will Nissan doch der erste auf diesem Markt werden, war da nicht mal was mit 2017? Wir werden sehen.

Aber, nicht vergessen: Es ging ja auch ein wenig um Technik. Und hier war ne Menge dabei. Sony mit der edlen Metal-Version seiner SmartWatch, auch viel Technik, die als Fernseher oder Computermonitor zu Hause einziehen könnte… Aber, neben den Wearables in allen möglichen Formen war der nächste, eigentlich aktuelle, Trend: Internet of Things. Über den selbstbestellenden Kühlschrank sind wir nun aber hinaus – die gezeigten Produkte, allen voran immer wieder das von Parrot in erweiterter Version gezeigte „Blumenpflegeset per Tablet“, nutzen und „dienen“ uns, um uns den Alltag zu erleichtern. Vieles, was gezeigt wurde, hatte noch kein Preisschild und nur vage Aussagen wie „ab Sommer 2015“.

Kommen wird da noch viel dieses Jahr. Heizung, Strom, Sicherheit, „Grillpfannen“… ich bin sehr gespannt! Vor allem, ob doch noch ein einheitlicher Standard vielleicht auch mal übergreifend die Hersteller vernetzen wird…

 

Ach ja: An Handy-Neuheiten sah es auch eher mau aus… HTC: nein. Samsung: nur angeblich für Fachpublikum. LG: Curved 2, geil!, China: leider nein, Asus: ja, …

2015 – was an Technik kommen sollte/wird…

Jetzt ist es also endlich da. 2015! Hallo! Aber… was bringt es uns denn jetzt? Der technische Ausblick einer vagen Vermutung…

Der einfache Teil zuerst: Apple wird, wenn es denn endlich klappen wird, die iWatch, die nicht iWatch heißen darf, auf den Markt bringen. Oder auch nicht… aber bis Ende Februar ist ja noch Zeit. Auch wird es mit Sicherheit ein iphone 6s geben, das „technisch“ ein wenig „aktualisiert“ wird und sonst noch kosmetische Feinheiten bietet. Spannend wird es, ob Apple den Tablet-Markt ganz aufgeben oder auch nur mit einem Facelift erfreuen wird… Spannender, wirklich wesentlich spannender, wird Apples Anlauf, eine gemeinsame Sprachbasis für die verschiedenen existenten Standards rund um die Hausautomation zu schaffen. Den Dauerwitz des iTV erwähne ich mal nicht, hat Apple doch genug Sorgen, ein von den Fans gefordertes AppleTV4 endlich in die Startlöcher zu bringen… Neben ein bisschen Spielerei mit den MacBooks würde ich von Apple sonst nichts erwarten, schließlich gilt es immer noch, eine Industrie von ApplePay (wieder) zu überzeugen.

Spannender wird es bei Microsoft: Windows 10 wird kommen – und wenn es nur halb so gut läuft, wie die ersten Beta-Tests versprechen, Apple einiges an Marktanteilen abnehmen. Da das Mac OS X immer schlechter und unvollständiger wird und Microsoft mit Windows 7 schon bewiesen hat, dass es rein OS-technisch keinen Grund mehr gibt, zu Apple zu gehen, werden in Windows 10 erst recht viele Anstrengungen stecken, Apple zu zeigen, wie ein modernes offenes Betriebssystem aussieht. Auch die Surface-Tablets graben bei Apple Marktanteile ab: komplettes Windows mit von den Benutzern gewünschten Schnittstellen (USB, HDMI, nicht nur der lächerliche Lightning-Pin) und einer geilen Tastaturmatte… nur preislich muss sich hier was tun. Aber dafür wird Windows 10 sicherlich sorgen, dass hier erneut Bewegung kommt.
Zeit wird es auch, dass Microsoft sein Fitness-Gadget, das Band, nach Deutschland bringt. Interessantes Konzept, was die verbauten Sensoren angeht (inkl. UV-Messer), noch geiler, dass es nicht nur Windows (Phone), sondern auch Android und eben die Reste von Apple unterstützt. In den USA ein heimlicher Star, warum sollte es in Deutschland (wenn es nicht zu lange dauert) nicht auch klappen.
Und dann ist da ja noch die XBox: Den Wettlauf gegen die PlayStation verloren, preislich immer noch zu hoch für das, was man (alles nicht) bekommt – und als „Billigableger“ ohne Kinect einfach nur wertlos. Ebenso ohne den sündhaft-teueren On-Line-Pass… aber grafisch mit neuen Maßstäben, ganz klar.
Was das ganze andere DrumHerum so machen wird, werden wir sehen: Skype kann aktuell schon zwei, drei Sprachen simultan im Gespräch übersetzten, da wird Google mit Sicherheit nachziehen, wie auch immer. Da Bing sich auf dem Markt nicht durchsetzten konnte, wird die Entwicklung hier sicherlich spannend werden. Noch netter das Weihnachts-2014-Gerücht: Windows 10 wird den Internet Exploder… äh… Explorer wohl in Rente schicken und mit einem neuen Browser starten. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht nur der Name ändert…

Apropos Bing, Sprachübersetzung und Google: Was will uns denn Google 2015 so alles bringen?
In erster Linie wird, neben dem ständigen Updates der hauseigenen Suchmaschine, Android noch im Mittelpunkt stehen. Mit Android 5 (jetzt 5.0.1 und 5.1 in Ankündigung) hat Google ein riesen UpGrade ausgerollt, dass sich nun langsam auf den Geräten durchsetzten muss. Nachteilig für die Performance, vor allem älterer Geräte, wirkt sich aus, dass Lollipop standardmäßig die Verschlüsselung der Handys aktiviert – was auch auf dem NEXUS6 gerne mal eine kleine „Denkpause“ verursacht.
Und ja, NEXUS: Die Gemeinde wartet auf eine Aussage: geht es weiter? War das NEXUS 9 und 6 das Ende? Und wenn ja, wie geht es weiter? Kommt doch noch mal Android SILVER? Oder wird man die PLAY EDITION mit purem Android von aktuellen Topgeräten auch endlich in Deutschland erleben?
Auch steht noch aus, ob der NEXUS Player nach Deutschland kommt – und was der ChromeCast 2 denn nun wirklich noch alles kann, was das aktuelle Modell dann künftig nicht mehr können wird. Mit dem ChromeCast hat Google auf jeden Fall ein Killer-Streaming-Gerät auf den Markt gebracht – und es per Software kontinuierlich weiter entwickelt, zuletzt um den Gastmodus. Da geht noch mehr, wetten?
Aber, viel spannender wird: GoogleGlass! Geht es weiter – und wenn ja, was wird Google daraus machen? VR ist ja auch in aller Munde, das würde doch passen? Oder bleibt es bei dem Dezember-Update von Cardboard (20 € in Pappe mit einer neuen umfangreichen App!)? Und wie geht es mit Project Ara weiter? Fragen über Fragen die den deutschen Markt bisher komplett ignoriert haben…
Spannender wird das Wettrennen mit Apple zum Thema „Auto“. Hier geht es nicht um „besser“, aktuell noch um schneller. Und, ganz wichtig: wer die bessere Umsetzung hat. Die aktuellen Bilder, die auf einem „Navi“-Bildschirm ein paar Apps zeigen, die auf dem Handy laufen: großes Kino. Aber: meine Erwartungen sind da mehr! Eher in die Richtung, wie Skoda mit dem Modell C gezeigt hat: volldigitales Cockpit, das variabel zwischen Tacho und GoogleMaps wechseln kann. Spracheingabe statt lästiger App-Tipperei vom Smartphone nun auf dem Navi. Und bitte eine echte(!) Integration in das Auto, nicht nur das bisherige Konzept der „Spiegelung“. Wie gesagt, das wird noch spannend dieses Jahr!
Auch spannend wird, wie Google mit AndroidWear und den (bisherigen) Herstellern weiter machen wird. Was kommt als nächstes? Längere Akku-Laufzeiten bitte. Bessere Usability auf den Geräten. Klar ist die Möglichkeit, auf WhatsApp oder emails per Spracheingabe über die Uhr schnell eine Antwort zu schicken, geil. Aberaberaber… ich will da mehr! 😉 Ohne einen hässlichen Drehregler am Rand, also – muss da wohl auch mehr gehen! Spannend wird auch, was die Hersteller noch „schaffen“ – bei rund sind wir mit LG und Motorola schon (auch wenn sich mittlerweile zeigt, dass LG die bessere Wahl ist) – und viereckig haben sowohl LG als auch Samsung (hierbei ist Samsung LG weit voraus, auch mit dem Design!).
Nun gut – aber es gibt noch weitere spannende Projekte, die Google dieses Jahr weiter voran treiben wird: Loon, mit Ballons die Welt mit Internet zu versorgen. Oder auch die Kontaktlinse, die Körperwerte (und/oder Krebs) ermitteln und weiter leiten kann…

Aber mal neutral auf den Markt gekuckt: 2015 wird die Entscheidung nicht nur bei den Wearables (also, nicht nur den Uhren), sondern auch den Fitness-Bändern und wasauchimmersienochalleskönnen. Nein, auch bei der Heimautomatisierung. Von NEST über DropCam – da ist Potential drin! Heizungssteuerung, weltweit für zu Hause. Eine Kamera, die mir per Stream zeigt, was alles so los ist. Thermostatsteuerung (wenn zutreffend). Und, ganz heiß: Schlüsselsteuerung. Nicht mehr die Haustür aufsperren, das Handy macht das im näher kommen. Hände-frei. Mit Gastzutritt. Und individueller Beschränkung. Und weil neben dem Haus meist ein Auto steht, geht es da gleich weiter. Ran an den Port, den sonst nur die Werkstatt nutzt und Daten sammeln. Fahrverhalten – und damit den Spritverbrauch optimieren (klar, Diesel bei 1109 – aber wenn der wieder teurer wird, macht der einen riesen Sprung!). Potential ist also vorhanden – und es werden mit Sicherheit noch weitere Bereiche im Laufe des Jahres dazu kommen… sollte das Bluetooth-Fahrradschloss es als fertiges Kickstarter-Projekt nun auch nach Deutschland bringen.

Wie auch immer, der Trend ist eindeutig: Messen, tracken, auswerten. 24 Stunden, rund um die Uhr. Egal in welchem Bereich – und nebenbei noch das Leben vereinfachen. Gerne auch über Massenspenden. Na dann, 2015: Du kannst endlich los legen!

 

Das NEXUS9 – ein Erfahrungsbericht!

Neben der langen Wartezeit zwischen Ankündigung, erstem offiziellem Foto und der Lieferung war die Dauer, eine vernünftige (preislich und formtechnisch) Schutzhülle zu bekommen, das zeitraubendste Problem. Da mein Nexus7 einige Transporte ohne Hülle mit einer plötzlichen schwarzen Linie auf dem Display quittierten, wollte ich bei dem 9er kein Risiko eingehen.

Nun habe ich mittlerweile, beide direkt aus China vom Hersteller, zwei Hüllen hier. Die eine von IVSO hat einen Hartplastikrücken, der nur Blitz und Kamera „Freiraum“ lässt. Der „Deckel“, der das Display schützt, ist auf der Innenseite mit einer Art Faserung zur Displayschonung ausgelegt, die Außenseite ist eine Art Kunst-Leder (echt glaube ich bei dem Preis von knapp 10 Euro nicht).

Der Deckel kann dank der dreiteiligen Vorstanzung „gerollt“ werden und bietet somit die Möglichkeit, das Gerät im Querformat so aufzustellen.

An sich ne schöne Sache, ich habe exakt diese Hülle auch für das Nexus 7 – hier drücke ich aber den oberen Deckel nicht ständig „brutal“ auf das Display durch, da er eine bessere „Haltbarkeit“ auf Grund des Größenunterschieds hat. Sonst kann ich gegen die Hülle nichts sagen.

 

Allerdings gefällt mir viel besser diese hier:

Echtleder, wirklich griffig in der Hand – und fühlt sich unglaublich stabil an. Die Innenseite hat wieder eine Art Faser, die das Display schützen soll. Gespannt bin ich, wie lange es dauert, bis der doch sehr schwergängige „Verschluss“ die ersten Kratzer in den Rand des Nexus macht. Gut finde ich, dass die Innenseite einen Gummigriff bietet, in den man seine Hand schieben kann, um das Gerät so (allerdings nur im Querformat) sicher festzuhalten, eben und vor allem im mobilen Einsatz.
Sehr nett ist auch die Möglichkeit, im Querformat mit Hilfe der „Unterseite“ des Gerätes drei verschiedene Winkel aufzustellen. Allerdings sehe ich hier die größte Gefahr: die durch das „rausknicken“ des Nexus9 an der Stelle irgendwann die beiden „Ecken“ nicht mehr greifen, gewinnen knappe 400 oder sogar gute 700 Euro (in größter Version mit LTE) einen Freiflug mit 100 %iger Displaybruchgarantie.

Nichts desto trotz: das zweite liegt besser in der Hand, macht den besseren Eindruck und ist mir „sympatischer“. Ich hoffe nur, dass das Tablet nie einen Abflug machen wird… sonst kann ich ja meine Bedenken hier nochmals nachlesen und mich noch mehr ärgern… („Ich hab’s ja gleich gesagt!“)

 

Aber: nun die Erfahrung mit dem NEXUS9 bitte!

Das Tablet selber ist wirklich gut verbaut. HTC hat hier echte Arbeit geleistet. Es kursieren Bilder im Netz mit wackeligen Schaltern, auch Gerüchte, dass HTC mit einer Neuauflage diese Fehler nachbessern will (das scheint der NEXUS-Serie anzuhängen, dass so was passiert und mit Neuauflage nachgebessert wird).
Android 5 ist sicherlich ein Glanzstück neben der Form und Größe des Gerätes. Es läuft, obwohl Lollipop die Verschlüsselung des Gerätes standardmäßig aktiviert hat, flüssig und schnell. Auch grafisch hochwertige Anwendungen bügelt das Tablet ohne Probleme und Ruckeln runter. Einzig die Hitzeentwicklung im oberen Drittel auf der Rückseite fällt mir immer wieder aufs Neue negativ auf.

Der Akku hat ein gutes Durchhaltevermögen, die gummierte Rückseite ist griffig. Vom Gewicht her kann man mit dem Tablet in der Hand schon ein paar Stunden „arbeiten“ – Krieg und Frieden wird man wohl nicht am Stück auslesen können.

Die nur-WiFi-Variante konnektiert sich zuverlässig mit Hotspots und heimischem WiFi. Hierbei wird von meinem doch etwas betagtem Gigabit-Router die komplette verfügbare Bandbreite abgesaugt.

Im Unterschied zu meinem ge-update-tetem Nexus 5, wo ab und an noch Prozesse abstürzen und hie und da was schief geht, ist die Auslieferung von Android 5 auf dem Tablet wesentlich stabiler unterwegs. Auch das 5.0.1 Update war zeitnah over-the-air verfügbar.

 

Ich weiß schon, ich habe mehr über die zwei Schutzhüllen, als über meine Erfahrung geschrieben. Das hat aber damit zu tun, dass sich das Teil hier zu Hause binnen Sekunden nach der Inbetriebnahme und der Installation in meinen „Workflow“ aus online, emails, Web und Twitter sowie Sonos und ein paar anderen Schweinereien integriert hat, als hätte es nie eine Zeit ohne es gegeben.

Ich bereue den Kauf nicht – und habe echt Spaß an dem Gerät! Wer noch überlegt und vor Weihnachten schnell eines will, amazon hat sicherlich ausreichenden Stückzahlen, Google Play wohl auch…

 

DAS NEXUS 6 IST DA!!!!!

Am 18.11.2014, dem ersten Tag der „Bestellbarkeit“ in Deutschland bestellt – heute endlich erhalten. Das NEXUS 6 ist da. Hier mein Unboxing:

 

Und jetzt zu der guten Nachricht: DHL bringt morgen mein bei amazon bestelltes „Sicherheitsreservewillvorweihnachteneshaben-Handy“. Wer in und um Erlangen wohnt und es am Samstag zum Amazon-Preis originalverpackt haben will – ich habe eins abzugeben. Wenn sich KEINER meldet, geht es spätestens Montag zurück auf die Post…

Erste Testergebnisse:

  1. Riesen Gerät!!!
  2. Riesen Gerät braucht KLEINSTE Sim-Karte – ratet mal, was ich nicht hier habe! ARGH!
  3. Das Gerät scannt aber findet KEINE 5-GHz-WiFis… Hallo? Motorola? Goolge? Es ist fast 2015, die Verbreitung nimmt horrend schnell zu… in der 5 GHz-WiFi-Welt…

 

Kann man es noch schlechter machen, als Apple? Ja, Motorola kann!

Oh je, es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dass ich auf die Moto360 sehnsüchtig gewartet habe. Das Unboxing gemacht habe. Sie, trotz des bekannten Deutsch-Sprache-Darstellungs-Bugs in Betrieb genommen habe. Schließlich ist jeder von Abhilfe innerhalb der nächsten Stunden/Tage/max. einer Woche ausgegangen. Und nun?

Nun ist über ein Monat vorbei – und vorgestern kam das große Update 5.0.1. Und – was soll ich sagen: Motorola toppt Apple um Längen. Gut, die Uhr geht noch – das hat Motorola Apple voraus – aber sonst… eine Peinlichkeit, eine Blamage und ein klares: FINGER WEG, NIX VON MOTOROLA KAUFEN von mir dazu!

Wie? Wieso?
Dafür muss man den Bug verstehen, der auftritt, wenn man eine nicht Englische Sprache am Handy eingestellt hat, wie zum Beispiel… hmmm… Deutsch. Dann kommt es zu Darstellungsfehlern. Banale Kleinigkeiten, wie dass gepushte Statusmeldungen über den Glasrand laufen und dort hässliche „Ecken“ bilden (also, im geschliffenen Glasrand „umbrechen“), aber lesbar bleiben. Und dann gibt es einige Apps und Anwendungen, darunter eben auch welche von Motorola selber, die einfach nicht mehr als „Darstellung“ bezeichnet werden können. Da ist die Hälfte des Textes außerhalb der Uhr, links oder rechts. Oder das „Bild“ lässt sich nicht von unten nach oben schieben, somit ist der halbe Text weg. Solche nervigen Kleinigkeiten eben – die übrigens NUR auf der Moto360 von Motorola auftreten! Die Samsung Gear Live hat keinerlei Probleme!

So, und nun zu dem seit 5.0.1 verschäften Problem: Mittlerweile zeigt die Uhr nicht mal mehr die von (!!!) Motorola selber in separater App (!!!) ausgelieferten „Watchfaces“ (Ziffernblätter) mehr richtig an. Da ist mal die „12“ nicht oben mittig, sondern nach links oder rechts versetzt, da ist mal die 12 mittig, aber nicht oben am Rand sondern nach unten verschoben, so dass das Ziffernblatt nicht komplett dargestellt wird, was z.B. die „6“ komplett vom Display verbannt. Auch sind die Fehlerdarstellungen, die vorher schon da waren, verschlimmert worden.

Wer also auf das Update 5.x gewartet hat und jetzt zuschlagen möchte: NEIN! FINGER WEG VON MOTOROLA und der MOTO360!!! Lieber mal die Samsung Gear Live (viereckig) oder dann doch die LG Wear in rund genauer unter die Lupe nehmen. Das Android wear auf den Uhren ist überall gleich, und NUR die Motorola läuft – erneut und immer noch – nicht richtig rund.

 

Keine Kaufempfehlung. Kein Sternchen für den Kundendienst. Eine blanke Enttäuschung! Nur gut, dass der Laden jetzt Lenovo und nicht mehr Google gehört… Apple kann also aufatmen, es ist noch Platz für eine weitere SmartWatch auf dem Markt…

 

Der neue Amazon Kindle Voyage ist da!

Es hat sich zwischendurch mit all den preisreduzierten Abverkäufen schon geäußert, dass es Amazon nicht nur um Marktanteile sondern auch um die Vorbereitung auf ein neues Gerät ging. Knapp einen Monat dauerte es, bis ab Bestellung nun die ersten Geräte ausgeliefert wurden. Touchscreen, höhere Auflösung und optional 3G weltweit, wohl mehr oder weniger kostenfrei. Das ist das neue Topmodell der Kindle-Serie, der Voyage.

Und ja – er ist toll. Die höhere Auflösung erkennt man sofort, sobald das Display aus dem Ruhemodus geht und anspringt. Auch der fest verbaute 3G-Modus hat was für sich… überall, wo es Netz gibt, gibt es nun Nachschub an Büchern. In den Vertragsbedingungen von Amazon habe ich verstanden, dass Kosten nur anfallen, wenn man mit dem Kindle etwas macht, was quasi nicht der amazon-Webseite und/oder der „Buchbeschaffung“ dient – das sollte sich doch einrichten lassen. Zu den genauen Kosten, was passiert, wenn man davon abweicht, war bei meiner Bestellung noch nichts zu erfahren…

Ok, schärferes Display. Check.
Und 3G (beim großen Modell) weltweit inklusive. Super.
Aber… TouchScreen? Das Verkaufsargument ging mir bis heute im Vergleich zu meinem „alten“ Kindle Paperwhite (also der Vorvorgänger) nicht ein. Auch hier konnte ich an jeder Stelle das Display berühren und das Gerät reagierte entsprechend. Hmmm… ich forsche weiter… (allerdings gelingt es mir nicht mehr, mit der Finger-in-parallelen-Ecken-Technik, Screenshots aufzunehmen)

Und dann noch die Umblättersensoren in den Randbereichen: eine geile Sache!!!!
Bei der großen Version des Voyage handelt es sich um zwei Sensoren, einem länglichen im unteren Bereich des Längsgehäuses (jeweils rechts und links baugleich), und einen eher punktierten im oberen Bereich. Der lange blättert vorwärts, der kleine rückwärts. Ein bisschen mit Druck drauf gehen, die Vibration abwarten – schon ist die Seite umgeblättert. Finde ich super, diese Kleinigkeit, damit kann man sehr einfach mit wirklich endlich einer Hand (und problemlos) das Kindle bedienen – auch nach einem Handwechsel…

Aber nett sind die Kleinigkeiten: Einschaltbutton nun rechts auf der Rückseite des Gerätes, geile Origami-Schutzhülle… und, wirklich nett: die automatische Helligkeitsregelung.

Ich muss gestehen, ich war mit meinem ersten Kindle Paperwhite schon zufrieden, aber mit dem Voyage habe ich noch mehr Spaß! Wirklich genial sind die Sensoren für das Hin- und Herblättern… endlich mit beiden Händen problemlos blättern, ohne große Finger-Akrobatik.

Sicherlich ist der Preis, vor allem für das große Gerät, aktuell noch ein bisschen abschreckend – wer aber quasi weltweit auf kostenfreies 3G-Netz verzichten kann, macht mit dem WiFi-Modell einen „guten Schuss“…