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Sven sagt – Der PodCast – Teil 3: Ein weiterer PodCast mit Sven und mir, in dem wir uns zwischen Uploadfilter, Apple Pay, EU und Boeing ein wenig verloren haben…

An sich hätte dies der wohl kürzeste PodCast mit Sven und mir werden können: Ganz ohne hellseherische Kenntnisse hatten wir im letzten PodCast schon vorher gesagt, wer als nächstes Mitglied bei Apple Pay werden würde. Allerdings gab es weitere spannende Themen, die diskutiert werden sollten… bringt Zeit mit, unsere Runde ist es definitiv wert! 

<podcast!>

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Flugsimulation für zu Hause ist kein Hexenwerk und auch nicht teuer…

Wer kennt sie nicht, die Faszination des Fliegens. Der Schwerkraft zu trotzen, sich in einen blauen/grauen Himmel zu erheben und die besungene Freiheit über den Wolken zu genießen. Nachteil der Sache: Immer Linie heißt leider auch immer hinten sitzen, selbst den Flugschein anzugehen ist, dank Mondpreisen für Flugzeugsprit, und die komplizierten deutschen Verwaltungsakte auch nicht für Jedermann der Wunsch für freie Wochenenden. Also, was tun?

Wer es wirklich professionell und nicht zu Hause machen will, hat eine breite Auswahl an durchschnittlich 200-Euro-Paketen, um Restkapazitäten der Airlines und deren 3D-Simulatoren mit Bewegung für eine Stunde zu buchen. Meist bevorzugt an den Wochenenden, und erfahrungsgemäß eher „spät Abends“. Da gibt es dann eine Wunsch- oder vorgewählte Route, ein Briefing, Cockpiteinführung, garantierter Start sowie die zugehörige Landung, Flug, evtl. Notfallsimulation – und ein Debriefing mit Urkunde.

Auch nimmt mehr und mehr die Professionalisierung des Hobbies an sich zu, so werden gute („private“!) Cockpit-Nachbauten mit Simulatoren verknüpft und auch hier „Flugstunden“ angeboten – die Palette reicht von 99 bis 499 €.

Selten, dass man das so sehen kann...

Selten, dass man das so sehen kann…

Wer aber den Flugschein gar nicht möchte, trotzdem aber jederzeit in der Lage sein will, in die Lüfte zu gehen, sollte sich seinen Simulator für zu Hause gönnen. Aktuell gibt es hier zwei sinnvolle Möglichkeiten: die Relikte des vormaligen Microsoft Flight Simulator (FS X) oder, mehr von der Mac-Seite her bekannt, X-Plane (XP).
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Während X-Plane für mich die realistischsten Flugeigenschaften rechnet und in ansehnlicher Grafik umsetzt, gibt es an Flugzeugen und Zubehör (ich rede immer noch von Software!) die meiste Auswahl für den FlightSimulator. Dafür stockt seit dem Verkauf die Weiterentwicklung ein wenig, da nicht jeder auf die Finanzmittel von Microsoft zugreifen kann. X-Plane ist dafür eine Ein-Mann-Entwicklung, die zwar Grafik und Support an weitere Personen ausgelagert hat, aber auch mal gerne den Launen des Chefprogrammierers ausgesetzt ist.

Ich bin zum einen auf Grund der früheren durchgehend Mac-Plattform bei X-Plane gelandet, habe mich aber nach Abschluss des Flugscheins weiter für die Plattform entschieden, da sie einfach wirklich sehr realistisch Flugeigenschaften und, zu Trainingszwecken sehr sinnvoll, mögliche Ausfälle und Notfallübungen realitätsnah ausführen lassen. Wer dagegen die große Auswahl an Flugmodellen und Funktionsumfang wünscht, sollte sich auch den FS X ansehen.

XPlane-Splash-Screen

XPlane-Splash-Screen

Wer nun eine Sekunde verschwendet, um sich den Einstieg zu überlegen, kalkuliert bitte folgendes mit ein: 50-100 € für die Software und evtl. „Zusatzmodule“ oder Flugmodelle. Einen ersten Überblick könnt Ihr Euch z.B. bei amazon oder auch aerosoft verschaffen. Aber Achtung: wer virtuell mehr als nur Pixelgeschubse sehen will, braucht eine verdammt gute Grafikkarte. 2GB VRAM ist das wirkliche MINIMUM(!), drei oder vier sind, klar, besser. Und wer solch eine Grafikkarte haben will, braucht mehr als einen Pentium I. Auch klar.

Kurz gesagt, Eigenbau oder Kauf, die Hardware selber wird auch irgendwo zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegen – wobei nach oben hin alles offen ist. Und bedenkt: auf einem 17-Zöller ab München zu simulieren… es gibt „größeres“…

Und jetzt kommen wir zur Frage des Realismus zu Hause. Klar, ein Dreiachsen-Joystick mit x, y und z reicht für die typischen Bewegungen roll, pitch und yaw vollkommen aus. Aber… wäre ein Yoke, wie im Cockpit (also, nicht Airbus, da solltet Ihr den Joystick behalten und nach links auf Eurem Tisch schieben!) nicht nett? Wer dann einen Yoke will, braucht Pedale, da die Z-Achse (yaw) nun mal nicht mit einem Yoke abgebildet werden kann… schon steigt der Realismus, leider leidet damit der Geldbeutel.

Und dann gibt es ja noch den Throttle-Quadranten, wahlweise von Boeing oder Airbus, die Kopf-folge-Abtastung, undundund… je nachdem, wie weit Ihr gehen wollt, um realistisches Fliegen von zu Hause zu ermöglichen, kann der Spaß schnell teuer werden! Aber, glaubt mir: im Vergleich zu „echt“ noch ein Schnäppchen!

LOWI - Innsbruck

LOWI – Innsbruck

Mein Einsteigertipp für jeden, der „mal schnell“ testen will:
X-Plane kann man sich kostenlos laden und ohne Kauf auch einen kurzen Flug starten – allerdings nur in den USA rund um San Bernadino (KSBD) ODER, je nach Update und Version, in Österreich rund um den anspruchsvollen Airport Innsbruck (LOWI). Auch lässt sich nur ein Flieger nutzen (Cessna 172 bei meinem letzten Versuch ohne Original-DVD oder USB-Dongle). Dieser lässt sich auch mit der Maus steuern – aber glaubt mir, das ist anfangs unglaublich komplex und führt zu schneller Erhöhung virtueller Versicherungssummen…!

...das üben wir noch mal...

…das üben wir noch mal…

Vielleicht könnt Ihr Euch einen entsprechenden Joystick borgen oder kaufen, aber plan dafür auch mal rund 50 Euro ein (ja, es ist viel passiert mit Joysticks seit dem C64…!). Und dann kann es auch schon los gehen… wenn Ihr Euch in Ruhe(!) durch die Einstellungen der Grafik und des Joysticks, etc. gearbeitet habt. Dann noch den Realismus des Flugzeuges anpassen – und schon kann es los gehen. Wichtig: sanfte Bewegungen, kein ruckartiges Ziehen oder Drücken, sonst kommt man zwischen Strömungsabriss und G-Kraft dem Boden schnell näher, als einen lieb ist. Yaw ist virtuell tricky und meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig – also Vorsicht damit, sonst bringt die Cessna schnell eine „dutch roll“ mit Kontrollverlust (und schlimmstenfalls dem gefährlichen Trudeln).

Wer sich aber durchbeißt und nicht locker lässt, hat ein neues Hobby, welches Stunden kosten kann (bei mir war der längste Flug 13 Stunden in Echtzeit mit der 747-400 (744). Und man kann zu Hause die Faszination Fliegen auch endlich von „ganz vorne“ erleben. Und keine Angst vor dem ganzen Fachvokabular, sowohl hier in dem Post (übrigens: ganz bewusst gewählt und nicht erklärt, auch wenn das eher untypisch für mich ist!) als auch in der Simulation selbst…

Und jetzt: LANDUNG!

Und jetzt: LANDUNG!

Ich wünsche viel Spaß, blue skies and happy landings!!!

(Und nie vergessen: Landen ist die Kür, die erlernt werden will!)

 

PS: X-Plane lässt Euch Flüge, neben Screenshots, als Movie speichern – somit könnt Ihr Freunde und Bekannte jederzeit dran teil haben lassen (oder eben auch YouTube)…

 

Fliegen – für mindestens zwei weitere Jahre „gesichert“…

Selbst fliegen ist ja ein komplexes Ding. Nicht, wegen dem Können, nein, wegen der Gesetzeslage. Man braucht ein Medical, um die „körperliche Fitness“ nach zu weisen (in meinem Alter noch vier Jahre gültig). Ein Sprechfunkzeugnis (unbeschränkt gültig), aber den Nachweis, dass man englisch kann, muss ich regelmäßig erbringen. Auch habe ich eine Lizenz zum fliegen, die noch gilt, aber alle zwei Jahre muss ich beweisen, dass ich das Modell, mit dem ich fliege, auch fliegen kann.

Und dieses Jahr, passenderweise alles bis Ende August, war das Medical und auch meine Klassenberechtigung zur Erneuerung fällig. Für das Medical geht es zum Fliegerarzt – aber nicht, ohne vorher von der Luftfahrt-Bundesamt-Webseite einen A4-Antrag (logisch, selbsterklärend und irgendwie überflüssig) zu laden und auszufüllen. Final bestätigt wird dieser vom Fliegerarzt, zusammen mit Aushändigung (oder Verweigerung) der medizinischen Tauglichkeit.

Da der Spaß Geld kostet, ist es, wenn auch mit Wartezeit, doch einfach, einen Termin zu bekommen. Dann ein paar Tests (auch wenn raus gekommen ist, dass meine Sehstärke sich geändert hat) – und schon hatte ich meine Verlängerung… (nicht, dass auch nur irgendwie gezweifelt hätte)

Dann ist da aber noch Teil 2: Die Klassenberechtigung. Kurz gesagt: Ich muss nachweisen, dass ich immer noch in der Lage bin, die in den letzten Jahren durchweg von mir unfallfrei bewegte Cessna auch in einer Prüfungssituation erneut zu fliegen…

Da dieses Happening ex und zurück nach Nürnberg geflogen wurde, hatte ich neben den üblichen „Figuren“, die man zum Nachweis der Tauglichkeit fliegen darf, auch Spaß mit Umgebung und der einen oder anderen doch größeren Maschine, für die ich ein wenig Holding im Norden des Platzes spielen musste…

Aber, Hessen und Egelsbach – die nächsten zwei Jahre werde ich weiter aktiv bleiben – nur so zur Info… 😉

 

Auch in Anbetracht des aktuellen Wetters: so schön war fliegen letzten Mittwoch…

1.300 Fuss Höhe mit Blick auf Langen und Egelsbach

1.300 Fuss Höhe mit Blick auf Langen und Egelsbach

Nach dem Abflug Richtung Osten der Blick nach links...

Nach dem Abflug Richtung Osten der Blick nach links…

Nase in die Luft und Blick nach vorne, da kommt Egelsbach...

Nase in die Luft und Blick nach vorne, da kommt Egelsbach…

Selbst die dunkelste Nacht sieht von oben noch faszinierend aus!

Meine unglaubliche Flugleidenschaft und diverse Abenteuer, die ich selbst fliegend schon irgendwo neben den Wolken verbracht habe, habe ich Euch auf Twitter oder in meinem Blog schon des Öfteren mitgeteilt. Jetzt gehe ich aktuell einen Schritt weiter, ich bilde mit zur Nacht-Sichtflug-Genehmigung weiter fort. Und was soll ich sagen: Selbst das dunkelste Schwarz hat in der Nacht von oben noch seine wahnsinnige Faszination!

Die gesamte Ausbildung besteht im Unterschied zu der eigentlichen Lizenz aus ein paar lächerlichen Flugstunden – aber eben Nachts, und ab einem gewissen Grad eben auch alleine. Und wer denkt, dass rund um Egelsbach alleine schon durch den Frankfurter Flughafen genug Licht sein sollte – glaubt es mir, Ihr täuscht Euch gewaltig. Ja, der Fraport ist nachts das wirkliche Wahrzeichen Frankfurts – da hat kein Zahnstocher einer Bank mit einem kleinen Birnchen auf dem Dach auch nur annähernd eine Chance, so deutlich auch schon aus weiter Entfernung wahr genommen zu werden… Auch die A5 und A661 sowie die A3, die Frankfurt und Offenbach einringen, geben eine Orientierungshilfe… Aber dazwischen gibt es dunkle Löcher, die die Faszination des Nachtfluges quasi ins rechte Licht rücken…

Da ich noch ein paar Stunden Schulung vor mir habe, freue ich mich schon auf die nächste Flugrunde – mal kucken, wie schnell sich meine Fertigkeiten verbessern – und wie es dann so ist, im Nachtflug über Land zu gehen und endlich mal auf der Frequenz der „Großen“ mit meinen Kollegen funken zu können!

Happy Landings!

Die AR.Drone 2 geht, die Blade 350QX kommt…

Unglaublich aber wahr – ich habe mich, nach dem Abschied von ios (ipad und iphone sind Geschichte) nun, obwohl es die App für die AR.Drone (wenn auch immer noch nicht in aktueller Version) auch für Android gibt, nun auch von meiner Drone verabschiedet.

Der Abschied fiel mir noch nicht einmal schwer, da eine Nachfolgerin sofort gefunden, bestellt und binnen vier Tagen geliefert war.

Eigentlich habe ich ja immer mit der DJI Phantom geliebäugelt – aber diese ist mittlerweile fast ein Jahr alt und die Blade nagelneu… Anfängermodus, „Bildermodus“ und „Selbstmordmodus“ inklusive… mit Halterung für die GoPro, die ich auch gleich in neuester Version mit gekauft habe.

Bisher hat die Drone (ich fliege aber nur den Anfängermodus!!!) alle meine Erwartungen übererfüllt… Geile Performance, hält sich super in der Luft und der Akku macht locker 12 Minuten mit.

Da die Drone mit einer „normalen“ Fernsteuerung geflogen wird, ist im Unterschied zur AR.Drone nicht nach „ein paar“ Metern Schluss. Und im Unterschied zur Phantom kann die GoPro durchgehend fernbedient werden, da sie nicht die Frequenz der Fernsteuerung stört…

Mehr möchte ich nicht verraten, ich habe einige Videos bereits in Bearbeitung und sobald mein PC eine „sinnvolle“ Festplatte angeht, gibt es hier ein paar Beispiele – stay tuned! 😉