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So hat sich meine Pebble die letzten Monate geschlagen…

Ja, es war eindeutig Zeit für eine SmartWatch. Und wenn, dann für das Original. Also musste eine Pebble her. eInk-Display, Bluetooth-Verbindung, eigene Apps. Eine nette und runde Sache. Für einen fairen Preis. Und jetzt in neuer Version als „Steel“ mit Glas statt Plastik.

Ich bin auch heute noch begeistert… auch wenn ich die Erfahrung machen musste, dass in Meetings dauerndes auf die Uhr kucken und damit rum spielen nicht sehr positiv quittiert wird… (wer hätte es gedacht). Es scheint neben den Glassholes also auch die Swatchholes zu geben…

Enttäuscht hat mich, dass keiner im Vorfeld klar gesagt hat, dass die Pebble „nur“ sieben individuelle Apps halten kann. Aber, ganz ehrlich… nach der ersten Experimentierphase stellt man fest, dass es tatsächlich schwierig wird, die sieben Slots sinnvoll zu füllen (nach und nach geht das dann doch!). Eine TwitterApp zieht den Akku (in meinem Fall) binnen Stunden leer, abgesehen davon ist es doch etwas mühsam, das dauernd auf der Uhr zu lesen.

Aber über Mails, Anrufe und auch Nachrichten informiert zu werden, ist eine wirklich feine Sache. Das möchte ich nicht mehr missen.

Daher bin ich auch sehr gespannt, was die nächsten Wochen so bringen.
Sicherlich, Apple kommt mal wieder viel zu spät und wird sich die besten Funktionen auf dem bereits bestehenden Markt zusammen sammeln und in irgendein Design quetschen. Aber auch Apple wird die Frage, wie man am Besten mit einer Uhr „interagieren“ soll, nicht lösen…. da vertraue ich mehr auf Google und Motorola. Die für Juli angekündigte Moto360 ist eine sehr sehr spannende „Ablöse“ für meine Pebble. Stichwort „Spracheingabe“. Stichwort „Farbe“. Was aber genau kommt, werden wir erst in den kommenden Tagen erfahren – auch auf Basis dessen, was Google als I/O-Schnittstelle unten drunter legt und damit künftig möglich macht…

Aber zurück zu meiner Pebble.
Sie ist ein Hinkucker – nicht zu letzte auf Grund der vielen individuellen Watchfaces. Für den Preis und dafür, dass diese Uhr den Markt gestartet hat, ist sie auch heute noch ein „geiles Stück Technik“. Sie läuft dank der App auf dem Handy problemlos und tut was sie soll. Ab und an muss man beides neu starten, da Bluetooth die größte Krücke in der Kommunikation darstellt – aber das ist heutzutage ja in Sekunden behoben.

Allerdings würde ich mir heute sofort die Steel besorgen (was leider auch in London nicht vor Ort machbar war) – und nun erst mal die Moto360 abwarten… damit beginnen ganz neue Regeln auf dem jungen Markt der SmartWatches… man darf also sehr gespannt sein! Merken: Juli 2014!

 

Pebble: die erste Woche mit der SmartWatch

Wie ich in einem vorherigen Blog schrieb, ist es Zeit für eine SmartWatch. Und da kommt eben nur das „Original“ in Frage – und nur Lieferfristen halten mich, wenn der Beschluss gefasst ist, von so einem Gerät ab… Nun gut, wie ist es denn nun, nach einer ersten Woche mit einer SmartWatch? Details hier und jetzt!

Zu den Rahmendaten:
Es war ein Schnäppchen über ebay, aus der zweiten Auslieferung mit CE-Zeichen.
Die Uhr selber wird durch eine App, welche aktuell als Beta 10 über den Dev-Blog von Pebble frei verteilt wird, gesteuert. Somit wird eine Verbindung zwischen Telefon – Bluetooth – Uhr hergestellt. Theoretisch können mehrere Telefone auf eine Uhr zugreifen, ich habe es aber in der Praxis nicht geschafft, beide Handies gleichzeitig auf die Uhr zu packen.

Laden dauert, je nach Power hinter dem USB-Ladekabel, ein paar Stunden. Und schon ist die Uhr einsatzbereit.
Na ja, noch nicht ganz. Zuerst fehlt eine Twitter-App, die dank der aktuellen Beta, die den lang erwarteten Pebble-App-Store integriert mitbekommt, sofort geladen und installiert ist. Ebenso ein neues Uhrenblatt (das Killer-Feature der Pebble mit mindestens über 1.000 verschiedenen Varianten). Und dann die Foursquare-App. Und auch gleich noch der Kalender… und, und, und. Geht schnell, da auf die Uhr maximal acht Erweiterungen (egal welcher Art: Apps, Uhrenblätter, etc.) installiert werden können – dann ist der vorgesehene Speicher voll.

Die App erlaubt allerdings ein „Reservebrett“, wo Uhrblätter, Apps, etc. abgelegt (und automatisch aktuell gehalten) werden, wenn die „acht“ voll ist.

Und sonst?
Na ja… die Uhr macht, was sie soll. Zeit anzeigen. SMS, HangOuts, emails – all das, was ich auf die Uhr gepushed haben möchte, kommt fast zeitgleich auf mein Handgelenk. Zwar verkürzt, aber es reicht, um raus zu finden, ob das Telefon aus der Tasche gezogen werden muss oder eben nicht.

Der Akku hält, wenn man das Vibrieren aus macht, gleich mal mindestens sechs Tage… die Zeitzone und alles zieht sich die Uhr aus dem Handy… es läuft flüssig und problemlos. Und es macht Spass, da es eine komplett neue Erfahrung ist…

Wer sich schon immer mit einer Uhr als digitales Nerd-Spielzeug schmücken wollte, jetzt schon mal einsteigen…! Ich kann es nur empfehlen… Aber Achtung: viel auf die Uhr kucken wird in Meetings auch gerne als Desinteresse gewertet… habe ich mir sagen lassen… von einem Freund… äh… Kollegen… Dings… ja ja, die Uhr ist super! 😉

Es wird jetzt wirklich endlich Zeit für eine „smart watch“…

…aber mit Sicherheit nicht für eine „iwatch“ (die wir ebensowenig wie einen itv erleben werden) oder eher auch nicht für die Samsung Gear II, die aktuell innerhalb der nächsten Monate erwartet wird. Nein… die Zeit schreit eher nach einem Anbieter, der sich mit so was auskennt und ein innovatives Konzept hat… und idealerweise schon bewiesen hat, dass er sich mit seinem Modell auf dem Markt behaupten kann. Aus meiner Sicht kommt hier nur ein (vormaliges) KickStarter-Projekt in Frage, welches sein erfolgreiches Modell aktuell als Version „2“ auf den Markt bringt – und nun hoffentlich endlich auch weltweit die Lieferzahlen im Griff hat.

Na… erraten? Echte SmartWatch? Apps? Kompatibel nicht nur zu einem „Hersteller“? Und mit einem Preis, der für den Massenmarkt gemacht ist?
Klar – bei diesem Steckbrief kommt keiner an Pebble vorbei!

Sicherlich hatte das KickStarter-Projekt mit dem ersten Modell, bei dem ein europaweiter Verkauf durch das fehlende CE-Zeichen erst mal verhindert wurde, etwas Pech. Aber auch diese Zertifizierung wurde nachgeholt (einige der erste Modelle gibt es immer noch über ebay) und nun ist die Uhr auch problemlos über amazon zu bestellen. Aber… das neue Modell steht vor der Tür!
Wieder mit Batterie-schonendem eink-Display, nun aber mit Gorilla Glas und einem „Armband-wechsle-Dich“-Konzept von Metall auf Leder. Nicht mehr die „Plastikausgabe“, jetzt hochwertig.

Die erste Tranche ist in den USA wohl bereits schon ausverkauft, die weiteren Geräte kommen langsam mehr und mehr in den Handel. Ich hoffe, dass es auch bald in Deutschland soweit sein wird, für mich ist die Zeit der schlauen Uhren jetzt wirklich gekommen – und das schreit nach einer entsprechenden Neuanschaffung….

Und nein: Telefonieren mit der Uhr (wem hier nicht Knight Rider einfällt, ist zu spät geboren oder einfach kein Nerd!) ist für mich keine notwendige Funktion. Eigene Apps und selbstständige Anwendungen, ohne für jeden Kleinkram das Handy aus der Tasche zu ziehen, das ist aus meiner Sicht das Konzept, dass zum Ziel führt… für 2014…

Ich sage mal: Testbericht folgt… 🙂