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„Vorsicht beim Formatieren von USB-Sticks – ein Klick reicht, um ein anderes Laufwerk zu killen!“ – „Ja, ja…!“

Wie oft habe ich das schon gelesen: Wer einen USB-Stick formatieren möchte, möge bitte alle externen Platten abziehen und idealerweise sicher sein, dass er/sie nicht zufällig eine interne Platte erwischt. Windows 10 kennt nur eine Rückfrage, die „ja/nein“ heißt – und schon ist die Schnellformatierung der (falschen) Platte erledigt. Aber nun mal ehrlich: wem ist so ein Bullshit denn schon mal passiert, wer bitte ist DENN WIRKLICH SOOOOO DOOF? Nun ja – es ist wirklich nur einen falschen Mausklick entfernt!

Formatieren: 1000 Mal berührt, 1000 Mal is' nix passiert... alles wie immer? / Quelle: chip.de

Formatieren: 1000 Mal berührt, 1000 Mal is‘ nix passiert… alles wie immer? / Quelle: chip.de

In fast jeder c’t oder anderen Computerzeitschrift (egal, ob Win, Mac oder Linux) ist es zu lesen: wer einen USB-Stick formatieren möchte, möge sicher sein, dass er kein anderes, erst recht, kein anderes externes Laufwerk statt dessen anklickt. Manchmal sehen die externen Icons alle gleich aus (kenne ich von meiner Mac-Zeit noch recht gut!), ab und an stimmt die Sortierung im Explorer oder Finder nicht – ab und an, so läuft es auf meinem Raspi, wird „nur“ die Datenträgergröße ohne Namen angezeigt…. je nach Plattform und eingesetzter Software also mehr als genug Chancen, völlig übermüdet und mit nur einem Auge und dem restlichen Gehirn schon vier Schritte weiter, Formatieren blind mit „Enter“ zu bestätigen.

Andererseits: an sich auch kein Problem, wir schreiben ja alle regelmäßige Backups. Somit sind die Daten alle sicher! Und doppelt! Und aktuell!
Aber: wenn die Formatierung nun genau ein paar Minuten vor dem Start des Backups passiert? Und die Software, leider völlig korrekt, feststellt, dass die Originalplatte „geputzt“ wurde und damit, ebenfalls im Bruchteil einer Sekunde, das komplette Backup über den digitalen Jordan schickt?

Alles Gruselgeschichten von PC-Zeitschriften. Oft genug gelesen! Danke dafür!
Aber trotz gleicher Icons auf Mac, rudimentärer Darstellung auf dem Raspi oder teilweise doppelter und fehlerhafter Reihenfolge auf dem PC: SO habe ich noch nicht Daten verloren!

Aber nun: nehme man die Summe der möglich menschlich fehlerhaften Teile im wirklich ungünstigsten Moment: Spät nachts, und es eilt, morgen geht es in den Urlaub. Parallel soll ein Backup laufen, ein Film soll noch im Hintergrund angehört werden, der neue Druckertreiber von Canon lähmt den PC, der Blogpost ist noch nicht fertig und für das Vertonen ist es viel zu spät… abgesehen davon stimmt auch mit der Software was nicht. Also, mal den Wecker auf zwei Stunden vorstellen… oh, siehe da, die Tasche noch umräumen, die ist super als Handgepäck… wow, vier USB-Sticks aus der Zeit in Hessen… also, schnell diese Daten auf die NAS spielen, noch läuft das Backup ja noch nicht… und die Sticks gleich formatieren, die kann ich anders gut gebrauchen, da der kleinste 64GB Speicher hat…

Und irgendwo zwischen Netflix hören, Blogpost schreiben und USB-Sticks-kopieren-formatieren-nächster-bitte ist es passiert: Ich habe meine im-Rechner-Backup-Platte angeklickt und formatiert. Einfach so. Blind. Und dumm. Dumm auch, dass mir das nicht SOFORT aufgefallen ist – denn knapp 20 Minuten später (wäre ich ins Bett gegangen, wäre nichts passiert, da das NAS-Backup noch da gewesen wäre!), hat meine routinemäßige Backup-Software festgestellt, dass die Platte leer ist – und nun auch das Backup auf der NAS gekillt.

Aber davon hatte ich noch nichts gemerkt – Auch nicht, als ich den Rechner nochmals gestartet habe, da die NAS sich nicht runter gefahren hat.

Machen wir es kurz: Ich musste am nächsten Tag los, mein öffentlicher Chauffeur im Nahverkehrsbereich wartet leider nicht auf mich, und meine zwei Koffer mussten ja auch noch zum „vereinbarten Treffpunkt“. Aber, der Wecker war ja auf früher gestellt, damit ich Euch den PodCast noch sprechen kann… Software auf, „Öffnen“ anklicken und das neue erstellte Intro öffnen… doch da… war nix.

Nun gut, ich bin ja auch falsch da wo ich sein möchte, also, Explorer auf und… JETZT KAM DER SCHOCK!!!!!!!!!!!!!!! ICH HATTE MEINE BACKUP-PLATTE FORMATIERT!!!!!

Jetzt schnell sein – NAS an… und: auch da hat das Backup mit der Software seinen Dienst leider getan: auch hier… ALLES WEG! (45 mins bis Abfahrt Bus)

FUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUXX!!!!!!! (Ein Schrei, den die Nachbarn NIE vergessen werden!)

Da die NAS ein rudimentäres Linux mit proprietärem Dateiformat hat, macht ein Rettungsversuch hier keinen Sinn. Also: ran an die interne Backup-Platte (Merke: Doppel-Backup-Strategie und Softwareeinsatz DRINGEND überdenken!).

Google Suche, parallel Hersteller der Platte für Datenrettung anrufen. (35 mins bis Abfahrt)

Google Suche bringt ein Tool, ich zweifle, ob das Teil nicht mehr kaputt macht, als möglicherweise repariert. Telefon: Nummer falsch. Neue Suche. Neue Nummer: das Menü wirft mich nach sieben Unterstrukturen und endlich der richtigen Auswahl wieder an den Start zurück. Erneuter Anruf, erneuter „Neustart“. Neue Google Suche, nun mit Nummer für Großkundenservice – sofort durch gekommen. (20 mins bis Abfahrt).

Lange Diskussion, dann plötzlich: sie haben eine Rettungs-Suite. Die macht nix kaputt und hat einen Tiefenscan. Demo verfügbar. Link zur Webseite: klappt nicht. (15 mins bis Abfahrt)

Link und Infos kommen, wie am Telefon versprochen, per email inkl. Fallnummer für „nach meinem Urlaub“. Schnell installiert und „einfachen Modus“ über die Platte gejagt. Fünf Minuten später die Nachricht: Keine gelöschten Daten gefunden. Scheiße! Deep Scan gestartet, nach 10 mins (noch 5 bis zur Abfahrt) aktuelle Zeitschätzung bei über 23 Stunden. Rechner ausmachen, in den Arsch beißen, los laufen.

Ich hatte nun eine Bahnfahrt Zeit, mir Gedanken zu machen, was zu tun ist. Langsam freundete ich mich auch mit einem Preis von 800 und mehr Euro für eine physikalische Datenrettung in den Niederlanden an – aber immer noch sichtlich leicht verzweifelt, ob meines „Daneben-Klicks“.

Kleiner Zeitsprung um drei Urlaubswochen:
Der Deep Scan lieferte nach einer Laufzeit von knapp zwei Tagen eine 100%-ige Wiederherstellungsrate aller Dateien der Platte – bis auf die, die bereits, als die Platte noch nicht formatiert war, im Papierkorb lagen. 6 TB oder ca. 389.000 einzelne Files. Wiederherstellungsdauer: gute 2 Tage (anfangs lief die Zeitanzeige hoch bis 28 Tage!).

Somit sollte ich, parallel zur Veröffentlichung des BlogPosts und des PodCasts dazu, meine Daten wohl wieder haben. PUH! Was für ein… Ja: GLÜCK!

Im Hintergrund habe ich meine Backup-Strategie geändert: klar will ich nur Updates von geänderten Dateien – aber ab sofort darf es keine Löschweitergabe mehr geben! Damit kann es nicht mehr passieren, dass eine erneute unbeabsichtigte Löschung der Platte zu einem kompletten Backup-Verlust führen kann.

Auch musste ich für die Wiederherstellung der Platte eine weitere Platte anschaffen: diese wird, sobald sicher ist, dass die „alte“ Platte nach beabsichtigter Formatierung wieder „rund“ läuft, mit einer frischen und sauberen Windows 10 Pro Variante bestückt und wird meine bereits vier Jahre alte intere Start-Laufwerk-Platte ersetzen – die berüchtigte C:. Damit werde ich auch endlich den ganzen vorinstallierten Mist los, der mich bisher an dem Rechner echt gestört hat.

Soweit, so gut. Das sind die aktuellen Pläne.
Während ich diese Zeilen schreibe, ist die Wiederherstellung bei 40% und wird noch gute 24 Stunden durch laufen. Ich bin gespannt, ob wirklich alles gut geht und so klappt. wie ich es mir vorstelle.
Parallel habe ich ein weiteres Tool in Petto, mit dem ich die gelöschte Platte nach der aktuell laufenden Wiederherstellung erneut bearbeiten werde – da dieses Tool die Spezialität hat, gelöschte Partitionen wieder herzustellen. Da dies aber aktives Schreiben auf der Platte erfordert, war es mir zu heikel, damit anzufangen – schließlich überschreibt jeder andere Schreibvorgang potentielle Daten, die man sonst retten hätte können – was ich durch erst Rettungs-Suite, dann zweites Tool zur Partitionswiederherstellung somit sicher umgangen habe.

LEUTE! AUGEN AUF bei schnellen Mausklicks, bei denen ja nie was schief gegangen ist und daher nie was schief gehen wird! Zack – und schon sind die Daten weg. Und dass ein Backup immer nur solange funktioniert – aus welchen Gründen auch immer! -, bis man es dringend benötigt, ist ja auch eine alte Regel aus der Sammlung von Murphy’s Law.

Ich schreibe Euch noch ein Update, wenn die Daten wiederhergestellt sind, wie es denn nun wirklich geklappt hat und was ich so an Punkten für mich mitnehme.

Und bei Euch so? Wie viele Backups produziert ihr so täglich? Oder kann bei Euch nichts schief gehen, so dass ihr keine Backups anlegt? Oder ist Euch so ein „falscher Mausklick“ auch schon mal passiert? Wie seid ihr damit umgegangen?
Ich freue mich auf Euer Feedback und Eure Rückmeldungen in den Kommentaren!!!

 

 

Flugsimulation für zu Hause ist kein Hexenwerk und auch nicht teuer…

Wer kennt sie nicht, die Faszination des Fliegens. Der Schwerkraft zu trotzen, sich in einen blauen/grauen Himmel zu erheben und die besungene Freiheit über den Wolken zu genießen. Nachteil der Sache: Immer Linie heißt leider auch immer hinten sitzen, selbst den Flugschein anzugehen ist, dank Mondpreisen für Flugzeugsprit, und die komplizierten deutschen Verwaltungsakte auch nicht für Jedermann der Wunsch für freie Wochenenden. Also, was tun?

Wer es wirklich professionell und nicht zu Hause machen will, hat eine breite Auswahl an durchschnittlich 200-Euro-Paketen, um Restkapazitäten der Airlines und deren 3D-Simulatoren mit Bewegung für eine Stunde zu buchen. Meist bevorzugt an den Wochenenden, und erfahrungsgemäß eher „spät Abends“. Da gibt es dann eine Wunsch- oder vorgewählte Route, ein Briefing, Cockpiteinführung, garantierter Start sowie die zugehörige Landung, Flug, evtl. Notfallsimulation – und ein Debriefing mit Urkunde.

Auch nimmt mehr und mehr die Professionalisierung des Hobbies an sich zu, so werden gute („private“!) Cockpit-Nachbauten mit Simulatoren verknüpft und auch hier „Flugstunden“ angeboten – die Palette reicht von 99 bis 499 €.

Selten, dass man das so sehen kann...

Selten, dass man das so sehen kann…

Wer aber den Flugschein gar nicht möchte, trotzdem aber jederzeit in der Lage sein will, in die Lüfte zu gehen, sollte sich seinen Simulator für zu Hause gönnen. Aktuell gibt es hier zwei sinnvolle Möglichkeiten: die Relikte des vormaligen Microsoft Flight Simulator (FS X) oder, mehr von der Mac-Seite her bekannt, X-Plane (XP).
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Während X-Plane für mich die realistischsten Flugeigenschaften rechnet und in ansehnlicher Grafik umsetzt, gibt es an Flugzeugen und Zubehör (ich rede immer noch von Software!) die meiste Auswahl für den FlightSimulator. Dafür stockt seit dem Verkauf die Weiterentwicklung ein wenig, da nicht jeder auf die Finanzmittel von Microsoft zugreifen kann. X-Plane ist dafür eine Ein-Mann-Entwicklung, die zwar Grafik und Support an weitere Personen ausgelagert hat, aber auch mal gerne den Launen des Chefprogrammierers ausgesetzt ist.

Ich bin zum einen auf Grund der früheren durchgehend Mac-Plattform bei X-Plane gelandet, habe mich aber nach Abschluss des Flugscheins weiter für die Plattform entschieden, da sie einfach wirklich sehr realistisch Flugeigenschaften und, zu Trainingszwecken sehr sinnvoll, mögliche Ausfälle und Notfallübungen realitätsnah ausführen lassen. Wer dagegen die große Auswahl an Flugmodellen und Funktionsumfang wünscht, sollte sich auch den FS X ansehen.

XPlane-Splash-Screen

XPlane-Splash-Screen

Wer nun eine Sekunde verschwendet, um sich den Einstieg zu überlegen, kalkuliert bitte folgendes mit ein: 50-100 € für die Software und evtl. „Zusatzmodule“ oder Flugmodelle. Einen ersten Überblick könnt Ihr Euch z.B. bei amazon oder auch aerosoft verschaffen. Aber Achtung: wer virtuell mehr als nur Pixelgeschubse sehen will, braucht eine verdammt gute Grafikkarte. 2GB VRAM ist das wirkliche MINIMUM(!), drei oder vier sind, klar, besser. Und wer solch eine Grafikkarte haben will, braucht mehr als einen Pentium I. Auch klar.

Kurz gesagt, Eigenbau oder Kauf, die Hardware selber wird auch irgendwo zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegen – wobei nach oben hin alles offen ist. Und bedenkt: auf einem 17-Zöller ab München zu simulieren… es gibt „größeres“…

Und jetzt kommen wir zur Frage des Realismus zu Hause. Klar, ein Dreiachsen-Joystick mit x, y und z reicht für die typischen Bewegungen roll, pitch und yaw vollkommen aus. Aber… wäre ein Yoke, wie im Cockpit (also, nicht Airbus, da solltet Ihr den Joystick behalten und nach links auf Eurem Tisch schieben!) nicht nett? Wer dann einen Yoke will, braucht Pedale, da die Z-Achse (yaw) nun mal nicht mit einem Yoke abgebildet werden kann… schon steigt der Realismus, leider leidet damit der Geldbeutel.

Und dann gibt es ja noch den Throttle-Quadranten, wahlweise von Boeing oder Airbus, die Kopf-folge-Abtastung, undundund… je nachdem, wie weit Ihr gehen wollt, um realistisches Fliegen von zu Hause zu ermöglichen, kann der Spaß schnell teuer werden! Aber, glaubt mir: im Vergleich zu „echt“ noch ein Schnäppchen!

LOWI - Innsbruck

LOWI – Innsbruck

Mein Einsteigertipp für jeden, der „mal schnell“ testen will:
X-Plane kann man sich kostenlos laden und ohne Kauf auch einen kurzen Flug starten – allerdings nur in den USA rund um San Bernadino (KSBD) ODER, je nach Update und Version, in Österreich rund um den anspruchsvollen Airport Innsbruck (LOWI). Auch lässt sich nur ein Flieger nutzen (Cessna 172 bei meinem letzten Versuch ohne Original-DVD oder USB-Dongle). Dieser lässt sich auch mit der Maus steuern – aber glaubt mir, das ist anfangs unglaublich komplex und führt zu schneller Erhöhung virtueller Versicherungssummen…!

...das üben wir noch mal...

…das üben wir noch mal…

Vielleicht könnt Ihr Euch einen entsprechenden Joystick borgen oder kaufen, aber plan dafür auch mal rund 50 Euro ein (ja, es ist viel passiert mit Joysticks seit dem C64…!). Und dann kann es auch schon los gehen… wenn Ihr Euch in Ruhe(!) durch die Einstellungen der Grafik und des Joysticks, etc. gearbeitet habt. Dann noch den Realismus des Flugzeuges anpassen – und schon kann es los gehen. Wichtig: sanfte Bewegungen, kein ruckartiges Ziehen oder Drücken, sonst kommt man zwischen Strömungsabriss und G-Kraft dem Boden schnell näher, als einen lieb ist. Yaw ist virtuell tricky und meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig – also Vorsicht damit, sonst bringt die Cessna schnell eine „dutch roll“ mit Kontrollverlust (und schlimmstenfalls dem gefährlichen Trudeln).

Wer sich aber durchbeißt und nicht locker lässt, hat ein neues Hobby, welches Stunden kosten kann (bei mir war der längste Flug 13 Stunden in Echtzeit mit der 747-400 (744). Und man kann zu Hause die Faszination Fliegen auch endlich von „ganz vorne“ erleben. Und keine Angst vor dem ganzen Fachvokabular, sowohl hier in dem Post (übrigens: ganz bewusst gewählt und nicht erklärt, auch wenn das eher untypisch für mich ist!) als auch in der Simulation selbst…

Und jetzt: LANDUNG!

Und jetzt: LANDUNG!

Ich wünsche viel Spaß, blue skies and happy landings!!!

(Und nie vergessen: Landen ist die Kür, die erlernt werden will!)

 

PS: X-Plane lässt Euch Flüge, neben Screenshots, als Movie speichern – somit könnt Ihr Freunde und Bekannte jederzeit dran teil haben lassen (oder eben auch YouTube)…

 

Das gab es bei mir alles beim #PrimeDay… und auch warum… Das solltet Ihr wissen!

PrimeDay ist rum. Auch wenn er nicht so technisch geprägt war, wie ich mir vorgestellt hätte. Aber, für ein „paar Sachen“ hat es dann ja doch gereicht… Hier die Liste meiner Dinge – und das warum, warum ich sie bestellt habe – und was davon potentielle Rücksendekandidaten sind…

Wie sich DHL und auch 1x Hermes gefreut haben, konntet Ihr ja schon auf Twitter mitverfolgen:

<blockquote class=“twitter-tweet“ lang=“en“><p lang=“de“ dir=“ltr“>Amazon hat den ersten Teil geliefert! <a href=“https://twitter.com/hashtag/PrimeDay?src=hash“>#PrimeDay</a&gt; <a href=“http://t.co/9uOWb6Hx88″>pic.twitter.com/9uOWb6Hx88</a></p>&mdash; Steve Schutzbier (@aviationsteve) <a href=“https://twitter.com/aviationsteve/status/622108971944538112″>July 17, 2015</a></blockquote>
<script async src=“//platform.twitter.com/widgets.js“ charset=“utf-8″></script>

Und was aus dem Berg geworden ist, hat Twitter ja auch schon verraten:

<blockquote class=“twitter-tweet“ lang=“en“><p lang=“de“ dir=“ltr“>…ausgepackt ist das aber gleich sooooo wenig… <a href=“https://twitter.com/hashtag/PrimeDay?src=hash“>#PrimeDay</a&gt; <a href=“http://t.co/dpcmZdaCBI“>pic.twitter.com/dpcmZdaCBI</a></p>&mdash; Steve Schutzbier (@aviationsteve) <a href=“https://twitter.com/aviationsteve/status/622109094032330752″>July 17, 2015</a></blockquote>
<script async src=“//platform.twitter.com/widgets.js“ charset=“utf-8″></script>

Und jetzt noch mal im Detail, was ich – und vor allem warum – für den #PrimeDay bestellt habe:

Gleich um Mitternacht habe ich bestellt:

  • Paragon Festplatten Manager 15 Professional
    Ich brauche dringend ein Tool, das in meinem PC meine SSD und die beiden HDDs endlich richtig verwaltet – ebenso die externe Platte, die ich habe. Abgesehen davon war der Preis für die Pro günstiger als die Standard-Version ohne Nachlass.
  • TaoTronics® LED Tischlampe
    Der Plan war, fürs Büro – aber sie wird erst mal bei mir im Schlafzimmer die Erleuchtung bringen… oder doch nicht? Bin noch unschlüssig… Auf jeden Fall war der, wenn auch minimale Rabatt, Auslöser, die Lampe endlich zu kaufen (ja, ich wollte die schon länger!)

Dann kam der „frühe“ Tag, da habe ich auch noch ein wenig mitgespielt:

  • Der Menschenmacher: für mich die beste Auswahl aus den kostenfrei angebotenen Kindle eBooks.
  • Fixit Pro Tech Werkzeugset für Computer: Für jemand, der Anfang des Jahres seinen ersten Akku-Schrauber und auch seinen ersten „Werkzeugkoffer“ käuflich erworben hat, wurde es Zeit, endlich auch professionelles Werkzeug für die wichtigsten Dinge des Alltags zu erwerben. Ich wollte zwar „nur“ das umfangreiche Inbus-Schrauberset haben – aber das komplette Teil war günstiger als nur die Inbusse…
  • tesa Fliegengitter für Fenster: Wollte ich gar nicht, da die Beurteilungen für das Standard-Paket, welches zu erst verkauft wurde, zu schlecht waren: Gitter, die nicht halten, habe ich bereits zwei an meinen Fenstern. Aber bei dem Premium-Pack, der am #PrimeDay nur knapp nen Euro teurer war, habe ich mal probeweise zugeschlagen.
  • Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity
    Ich habe die „Originalausgabe“ und schon länger mit dem Update auf die Version 2015 gewartet. Allerdings: ich wollte es als eBook. Da nun aber der PrimeDay das Taschenbuch günstiger gemacht hat als das Kindle, nun gut, hier ist es also. Als Buch. Gedruckt. Mit Papier. Ende der Preisdiskussion. Und, ach ja: es ist die englische Ausgabe. So muss das sein!
  • Adobe Photoshop Elements 13 & Premiere Elements 13: Ich habe eigentlich im Adventskalender (der dann zum Super-Sale-Wochen-Stress wurde) 2014 drauf gewartet, aber es war nicht dabei. Das Update selber von der 12-er Version kostet: 80-90 Euro, je Einkaufsort. Nun habe ich die Vollversion für 45 Euro bekommen. Danke, Adobe, danke Amazon.
  • SKS Luft und Standpumpe Air-X-Press Control: Ich habe so eine Luftpumpe vor Jahren bei Lidl gekauft – die steht aber, wie immer wenn man mal eine braucht, in Erlangen bei Prinzessin. Und wer eines dieser modernen französischen Ventile mit einer kleinen „Behelfspumpe“ knapp 20 Minuten „beatmet“ hat und nach dem Aufsteigen trotzdem mehr mit dem Metal auf dem Boden fuhr, als mit dem Gummi… ja, jeder versteht diesen Kauf.

Tja, leider war der Tag eben nicht so Technik-lastig, wie von mir erwartet. Und auch nur, weil ich keinen Bock hatte, die immer noch nicht Android-kompatible Beta-Version einer irgendwann-mal-voll-funktionstüchtigen-Luft-Bild-ÜberwachungsCam vom withings zu kaufen, entdeckte ich aber, dass es EIN Teil gab, das her musste, obwohl es NICHT reduziert war. Ach, und ein zweites auch noch, aber das hat nix mit Technik zu tun:

  • Sigel HO355 Papier-Schreibunterlage Lilac: Wer wie ich trotz aller Reinigungsmaßnahmen im Sommer immer am Tisch kleben bleibt und sich damit die Ärmel sämtlicher Hemden versaut, versteht diesen Kauf. Und aus Papier? Ja, weil es hilft, fokusiert zu bleiben, da ich auch sofort los schreiben kann. Am Rand!
  • Netatmo Welcome, WLAN Kamera mit Gesichtserkennung: teuerster Kauf des Tages. Leider nicht in den #PrimeDay Angeboten. Verdammt, noch dazu, wo mich Netatmo erst am Tag NACH dem Kauf über die „endliche Verfügbarkeit“ informiert hat. Aber ich warte schon zu lange auf das Teil, so rutsche es mit in den Einkaufswagen… Einen Blog, wie gut oder eben nicht sich das Teil hält, gab es von mir ja schon

In diesem Sinne – das war es von mir. Weniger Impuls, als wohl erhofft, aber auch weniger Technik, als von mir erwartet. So – und wie sah es bei Euch so aus? Impulskäufe? Warum? In welchem Umfang? Bin gespannt, das von Euch zu erfahren!