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Herbe Enttäuschung: ein dreiviertel Jahr mit dem SONOS:5 (Modell 2) – keine Kaufempfehlung!

Leise, heimlich und still hat Sonos nicht nur die Preise wegen „Wechselkursschwankungen“ – wie alles, was Technik aus den USA bringt – angepasst sondern dabei auch seine Modellpalette ein wenig modernisiert. Längst überfällig: dem SONOS:5 endlich Bass und richtigen Sound zu geben. Das, und die Option des „selbsteinstellenden“ Lautsprechers auf besten Raumklang, haben mich veranlasst, tief ins Sparschwein zu greifen – ist doch unter 500€ (und meist sogar deutlich darüber) kein legaler Einkauf zu tätigen. Umso enttäuschender meine Resulte nach neun Monaten Dauertest…

SONOS:5, zweite Version - enttäuschend teurer Spaß für zu wenig Musik

SONOS:5, zweite Version – enttäuschend teurer Spaß für zu wenig Musik

Man glaube eben keiner Werbung: Die Töne satter, die Bässe härter und im Gesamten technisch überarbeitet. Mag sein, aber in der Praxis eher nicht. Nun gut, er klingt nicht mehr ganz noch metall-pastig-lastig wie der Vorgänger und bringt auch ab und ein ein bisschen knackige Musik. Allerdings bleibt ein Haushalt ohne modernes Apple-Gerät dem wohl verkaufstärkstem Argument, der „Selbstregelung“ und Anpassung an immer optimalen Raumklang, einfach und ersatzlos verwehrt.

Natürlich hat Sonos recht, dass bei Androiden selbst im gleichen Modell (z.B. Samsung S8) in drei verschiedenen Modellen drei unterschiedliche Mikrofone verbaut sein können. Aber es gibt, z.B. von Rode (man denke sich bitte den / durch das o, danke!) für sinnvolles Geld einheitliche externe Mikrofone. Aber das scheint Sonos der Aufwand für Geräte dieser Art und in dieser Preiskategorie wohl nicht wert zu sein, traut man Androiden wohl doch den Geldbeutel nicht zu.

Kurz zu meinem Setup und der Umgebung in der die Box rundherum versagt: Playbar nebst SUB, diverse PLAY:1 – und eben die PLAY:5.

An den Lautsprechern gemessen ist der PLAY:1 immer noch das beste, was Sonos im Angebot hat. Sowohl Preis-Leistung als auch Klangwiedergabe. Wahnsinn, was in der feuchtigkeitsabweisenden und damit Bad-tauglichen Box steckt! Kaufempfehlung? JEDERZEIT!

Aber die PLAY:5? Bei gleicher Lautstärkeregelung wie die PLAY:1 säuselt die 5er leise dudelnd im Hintergrund. Satter Sound? Totale Fehlanzeige. Bässe? Hat die Box bisher wohl nicht erlebt. Nach neun Monaten, ein Update für die App oder endlich gleiche Funktion wie auf ios? Wunschdenken.

 

Kurz zusammengefasst: PLAY:5, schweineteuer, schlechter unzufriedenstellender Klang, „Automatismus“ der Raumeinrichtung ausschließlich auf ios – Android wird seit Monaten tatenlos ignoriert. Einbindung in bestehende Systeme binnen Sekunden. Nichtsdestotrotz: den Preis nicht wert und KEINE KAUFEMPFEHLUNG!

 

So, nun denn, liebe ios’ler: wie ist es bei Euch? Klang? Justage an Raum? App? Kaufempfehlung oder doch lieber bei der PLAY:1 bleiben? Her mit Euren Kommentaren???

Neuer Saugrobotor gefällig? Es muss nicht Roomba oder Dyson sein…

Klar – man hört Saugrobotor und denkt zuerst an iRobot und Roomba. Oder den neuen Dyson, der gerade dabei ist, endlich auf den Markt zu kommen. Und klar, was liegt kurz vor Weihnachten näher, als über ein bisschen Hausautomatisierung nach zu denken, so ein kleines bisschen Luxus im Privatleben für mehr Komfort und auch mehr Zeit. Und da mittlerweile fast jeder Hersteller sein eigenes Modell auf den Markt gebracht hat (Vileda, Vorwerk, etc.) ist die Auswahl groß und schwer. Noch dazu ist für alle Preisklassen was dabei – und es ist gar nicht so leicht, ein passendes Modell zu finden…

Dann geht auch jeder noch seine eigene technische Schiene: Dysons erster wird per Kamera den Raum und die Hindernisse wirklich sehen können (so zumindest die bisherigen Aussagen). Roomba hat ein neues Topmodell bei dem, wenn auch der „Umrechnungskurs“ eher einer zusätzlichen Gewinnspanne ähnelt, auch eine Kamera und, wie bei Dyson, WiFi Einzug in den Saugroboter halten. Bisher hat Roomba mit dem „zufälligen Chaosmodell“, auch nach Stiftung Warentest (Themenseite 11/2015, Test 02/2015), die besten Ergebnisse erzielt – aber man muss es mögen, dass die Reinigung eines Raumes auch mal gut 90 Minuten dauern darf und kann…

Ich bin mit meinem Roomba 780 bisher sehr zufrieden – auch wenn die „Standardbürste“ mit der neuen Herausforderung „Tierhaar“ eher so gar nicht zurecht kommt. Aber er schiebt sich mit viel Power auch auf „höhere Teppichböden“ und reinigt, wenn auch mit Hilfe der nachzukaufenden „Lighthouses“, also zusätzlichen „Führungslichtern“, zuverlässig in mehreren Räumen. Schade, dass iRobot hier nicht flexibel den Zubehörmarkt erkannt hat, um eine „Bürstenumrüstung“ oder eben einfach eine passende „neue“ Bürste im Laschendesign und nicht mehr im klassischen Borsten-Bürsten-Look anzubieten.

Da hier nun drei Etagen um Reinigung bitten, war es also nahe liegend, sich um ein weiteres Modell zu kümmern. Der Dyson war, obwohl er wohl das beste Gerät auf absehbare Zeit sein dürfte, mit wohl 1.500 Euro außen vor. Der neue Roomba auch, auf Dauer gibt es einfach zu viele Punkte, die die Konkurrenz mittlerweile kann, und iRobot nicht oder nur im neuesten Topmodell zu 1.200 Euro (oder 990 Dollar!) abbildet.

wired.com hat mich mit der Leserwahl 2015 auf einen Hersteller gebracht, der mir so gar nicht bekannt war: Neato. Mir gänzlich unbekannt baut das Unternehmen seit Jahren bereits verschiedene Modellserien. Für jeden Geldbeutel und für fast jede Anwendung das passende dabei. Auch ein WiFi-Modell haben sie im Angebot, wobei ich nicht verstehe, wieso ich, wenn ich nicht zu Hause bin, mit der App den Saugi vorwärts, rechts und links steuern möchte. Und Reinigung starten? Dafür gibt es täglich individuell einstellbare Programme. Also… auch wenn das Modell mit um die 700 Euro – erst recht wegen der Laserabtastung(!) realistischer bepreist ist, nichts für mich.

Ich bin bei der neuen Botvac D-Serie bzw. den kleinen Bruder der Botvac-Serie hängen geblieben. Beide haben eine Tierhaarbürste, Laserabtastung – und ein bis auf die Saugleistung (minimaler Unterschied) gleiches Profil. Also entschied ich mich für den wesentlich günstigeren „kleinen“ Bruder, den Botvac 85.
Auch sprach mich die in der Theorie vorhandene „Lokalisierung“ durch Laserabtastung an, was den Roboter nicht nach dem Zufall durch den Raum putzen lässt, sondern koordiniert in Bahnen.

Testergebnis nach zwei Tagen:
Der Roboter ist seine Kohle echt wert. Die Kombibürste ist ebenfalls sein Geld wert, top putz-saug-Leistung und mit drei Handgriffen wieder gereinigt. Das mit dem Laser klappt super – außer, man muss den Roboter „retten“, weil er sich unter dem Sofa oder auf Stuhlbeinen (Hängestühle mag er nicht so) verfangen hat. Dann wird es, vor allem, wenn man ihn weit bewegt, schwierig für ihn, wieder zu seiner Ladestation zu finden.
Aber: wenn er die Orientierung hat, düst er in sauberen nebeneinander liegenden Bahnen durch den Raum und ist in einer Rekordzeit fertig! Gereinigt, im Unterschied zu dem Roomba, der das Dachgeschoss reinigt, ist er in zwei Handgriffen: Staubbeutel leeren und Filter abklopfen – dann noch die Bürste abzupfen – fertig. Da ist der Roomba dank einer „normalen“ Bürste und dem Zick-Zack-Gefahre komplexer: Sensoren putzen, vorderes Reinigungsrad und Sensor reinigen und dann die Bürste enthaaren – das kann schon mal zwanzig Minuten dauern…

Klar, der BotVac ist ein neueres Modell – aber aus meiner Sicht, gerade was den Laser und die Orientierung angeht, ein wenig mehr durchdacht, als das iRobot-Modell. Da ich beide parallel im Einsatz habe und die Roomba nun ja schon zwei Jahre kenne, bin ich echt gespannt, wie sich der Neato so schlägt, im EG-Einsatz…

Bleibt somit nur noch die Frage, welcher Hersteller sich künftig um das erste OG kümmern darf… Stay tuned!

Die Netatmo Welcome Cam ist endlich da… ein wirklich heißes Gerät… WIRKLICH HEISS!

Klar, hätte ich auch die von withings nehmen können, die auch noch die Luftwerte misst. Aber withings kriegt, was Android angeht, einfach so gar nichts auf die Kette – und von dem bisschen einfach nichts richtig. Also: withings fällt durch. Leider war die Netatmo nicht Bestandteil des #PrimeDay, so musste ich doch mal gant tief ins Sparschwein greifen.

200 Euro für eine IP-WiFi-Internet-Cam? Abwarten, weiterlesen!
Das Teil selber sieht, bis auf die Tatsache, dass das Gehäuse gold-rötlich gefärbt ist, genau so aus, wie die bekannten Wetterstationen. Allerdings benötigt man die gleichnamige „Welcome“-App… nur im Webinterface findet sich die Cam im „normalen“ Netatmo-Bereich.

Nachdem die App bei der Installation die Welcome auf den Kopf gestellt haben will, wird erst mal per Bluetooth ein Verbindung hergestellt. Dann gilt es, das WiFi zu konnektieren – einfach die Daten eingeben – und schon kann man die Cam wieder umdrehen und sie ist fast einsatzbereit. Fast? Ja, fast, da nun das Firmware-Update geladen wird. Und schon geht es los!

Die Welcome ist keine „typische“ Überwachungs-IP-Cam. Zum einen: sie kommt mit einer SD-Card, auf der die Sachen zwischengespeichert werden. Damit spiel sie, auch was ihre Kosten angeht, in der „upper class“. Zum anderen: ihr Schwerpunkt ist die „Gesichtserkennung“. Klar, das Teil kann Tag- und Nachtaufnahmen. Sie kann live und Wiedergabe. Aber: der Schwerpunkt ist: Gesichtserkennung. Dafür kann man Profile anlegen, jedem Profil ist ein Gesicht zugeordnet. Nun muss die Cam bei Tag und Nacht, mit hell und dunkel auf das jeweilige Gesicht „programmiert“ werden… und ab sofort erkennt die Kamera, wenn man den Raum betritt. Hintergrund ist: die Cam kennt einen „zu Hause“ und einen wesentlich empfindlicheren „keiner da“-Modus.

Über die Einstellungen lassen sich zwei Alarm-Modi einstellen: Bewegung und (unbekannte) Gesichter. Auch damit ist die Welcome einzigartig, da sie nicht generell Alarm bei Bewegung auslöst, sondern eben auch bei Gesichtern. Aber das funktioniert echt, nach dem notwendigen Training, hervorragend! Daher Achtung: wenn die Cam ein TV-Bild oder sonst irgendwie Bewegtbild ins Spiel kommt, die Kamera ist gleich direkt mit dabei – und will trainiert werden…

Neben dem doch enorm hohen Preis hat die Cam, so wie auch mehrfach im Internet zu lesen, noch ein echtes Hitzeproblem: nach geringer Laufzeit wird das komplette Gehäuse einfach nur… HEISS! Also, WIRKLICH HEISS! Also, ich empfehle einen „Untersetzter“, der auch Hitzebeständig ist. Abgesehen davon, sollte genug „Raum“ um das Gerät sein, um Wärmeablass gewährleisten zu können – wer weiß, was dann sonst passiert… Ich bin gespannt, ob Netatmo das nun noch per Firmware oder doch echtem Hardwaretausch bewerkstelligt bekommt…

 

PRO:
– Mit SD-Card-Slot UND SD-Card im Lieferumfang
– Neben WiFi auch Ethernet-Anschluss
– Tag-Nacht-Modus mit Gesichtserkennung
– Live-Modus und Replay (abhängig von SD-Größe)
– eigene App für Android und ios
– 1080 Auflösung, im Stream weniger, im Download immer
– Ach ja: Download von Videoschnippseln
– übers Internet per App streambar, live oder Aufnahme

CONS:
– Schweineteuer, 199 Euro
– Eine Stehsauna, Untersetzer und „Platz“ empfohlen
– Aufgrund HD hoher Datendurchsatz
– Downloads rutschen mal in die Bilder App, mal nicht

 

Neues Bankkonto bei Number26: da fehlten Euch Details, hier sind sie!

Ja, da wollte ich Euch eigentlich nur kurz aufmerksam darauf machen, wie Banking heutzutage gehen kann – aber Ihr seid einfach zu gründliche Leser! Großes Lob und vielen Dank für die diversen Nachfragen, die kamen. Hier nun die Antworten:

  1. Number26? Nie gehört? Das soll ne Bank sein?
    Ja und nein. Number26 ist eine GmbH mit Sitz in Berlin. Die „eigentliche“ Bank ist die wirecard AG (TechDax), die in Aschheim bei München sitzt.
  2. Und meine Kohle soll da sicher sein? Zwischen einer AG und einer GmbH?
    Berechtigte Frage. Laut Angaben auf der Webseite hat wirecard knappe 5 Milliarden Marktkapitalisierung. Und Number26 schreibt, dass sie auf der einen Seite einen Partner mit (Banken-)Lizenz gesucht haben und auf der anderen Seite einen erfahrenen Partner gesucht haben. Beides wurde mit wirecard gefunden.
    Details hier: Details zu Number26-wirecard-Partnerschaft!
  3. Und ist meine Kohle jetzt sicher?
    Jein. Also, bis zu unter 100.000 Euro ja, da wirecard der gesetzlichen Einlagensicherung „unterliegt“. Damit sind Beträge kleiner 100.000 Euro zu 100% abgesichert und werden in einem unwahrscheinlichen Fall von Zahlungsausfall (wenn auch mit etwas Aufwand und Zeitverzug) ersetzt.
    Zusätzlich ist wirecard auch Teilnehmer an der freiwilligen Einlagensicherung, was Beträge größer als 100.000 Euro absichert.
    Hier bitte nachlesen!
  4. Oh je, ich habe es aber nicht so mit nur einer App als „alles“ für mein Konto…!
    …ist auch kein Thema, über die Webseite number26.de kann man sich ebenfalls mit allen gängigen Sicherheitsstandards (HTTPS, etc.) einloggen und sein Konto führen. Allerdings ist dann für mich der „2015“-Effekt des Kontos dahin…
  5. Den Teil, das eine App sicher sein soll, habe ich doch schon öfter gehört… und nun mit meiner Bank nur noch per App… neeeeee!
    OK, verstehe ich. Aber, eben auch in Verbindung mit der kostenlosen MasterCard, deren Kreditrahmen NIE über dem aktuellen Kontostand liegen kann, ist die App „Geld“ wert. Alle Zahlungen, die ich bisher mit der Karte getätigt habe, waren in der App schneller verbucht, als vor Ort. Das finde ich schon mal geil! Auch arbeitet die App mit gängigen Sicherheitsmechanismen, um eine sichere Datenübertragung zu gewährleisten. Gut, in kostenfreien (Hotel-)WiFis nutze ich einen VPN „on top“, sicher ist nun mal sicher. Aber unterwegs mit LTE oder zu Hause um WiFi ist die Kiste, je nach Qualität des vergebenen Passwortes, wirklich sicher. Auch hier gibt es Texte zum Nachlesen im Hilfebereich.

  6. …aber, wenn ich jetzt doch will – dann die Wartezeit???
    Kein Problem, bei mir melden, ich habe noch sieben Einladungen frei, dann kann es quasi sofort los gehen!
  7. Und das „Gimmick“?
    …neben kostenfreiem Konto, kostenfreie MasterCard und der App auf dem Handy mit sekundengenauer Aktualisierung? „MoneyBeam“: Freude schicken sich mit einem Fingerzeig untereinander kostenfrei Geld. Hin und her und her und hin. Gimmick Check?
  8. Und sonst so?
    Ich suche Euch gerne noch weitere Infos raus, wer nicht auf mich warten will, bitte bei number26 direkt im Support suchen gehen.
  9. Komm schon Steve, Du nutzt es doch lange genug, was ist der Nachteil?
    Ich konnte bisher nur zwei finden:
    1. Bisher keine Möglichkeit auf Kontoauszüge.
    2. Von der Anmeldung und Verifikation über die Nutzung – einfach geil!

Wenn nun noch was offen ist, bitte wieder per Kommentar in den Blogpost, per Twitter oder gerne auch G+. Und wer MoneyBeam testen will oder eine Einladung haben möchte: einfach bei mir melden.

AndroidWear kann nun mehrere Uhren mit einem Handy koppeln: So geht es (und das kann es!)

Ja, das hat gedauert. Sowohl mit dem Wear auf der Uhr als auch der App auf dem Handy ist schon lange kein größeres Update mehr gekommen… Nun rollt Google langsam die Version 5.1 für die Uhren aus. Und vorab eine neue Version für die Handy-App. Und: jetzt wird es, wenn beides dann mal da ist, wirklich interessant!

Ich habe ja vor kurzem erst geschrieben, dass Google hier endlich Gas geben muss. Und, als würde die ganze Firma bei mir mitlesen, vor knapp 10 Tagen wurde es bekannt: Die Android-App bekommt ein wirklich nennenswertes Update, auch für die SmartWatches kommt was auf uns zu.

Da ich die Android-App (wie jeder, der sie installiert hat) schon habe, fange ich hiermit an: Größte, und für mich bedeutendste Änderung: Ohne Tricks und Murren spricht die App nun mit mehreren Uhren (aber nicht(!) gleichzeitig). Alles, was man dafür machen muss, ist, neben der Tatsache, dass man zwei AndroidWear-SmartWatches haben sollte, auf die drei Punkte rechts zu klicken, die bestehende Uhr „… zu trennen“ und dann auf der linken Seite bei dem Namen der Uhr auf den Pfeil nach unten klicken und „Pairing mit neuer Uhr“ auswählen. Vorwarnung: Wenn die Uhr denn dann mal per Bluetooth gekoppelt ist, dauert es ein wenig, bis Watchfaces und Apps auch auf der zweiten Uhr zu finden sind. Also, ruhig mal eine Nacht liegen lassen, hier ist Geduld gefragt.
Obwohl das „Uhrenmenü“ auf der linken Seite dazu verleitet, einfach zwischen den Uhren umzuschalten – bei mir hat es kläglich versagt. Notwendig ist der Zwischenschritt auf der rechten Seite, hier wieder aus dem Menü „… zu trennen“ auszuwählen. DANN klappt das Umschalten links. Und wenn die andere Uhr angezeigt wird, einfach rechts wieder auf „Verbindung zu … herstellen“ tippen.

Ich würde mir gerne die „Trennen“ und „Verbinden“ Zwischenschritte sparen und nur auf der linken Seite mit dem Dropdown-Menü arbeiten – aber hey: es funktioniert! Ich habe meine Moto360 und meine Gear Live wieder (abwechselnd) im Einsatz. Schön zu wissen, dass die Fit-Daten im Hintergrund aktuell zusammen laufen und somit bei einem sponaten Uhrwechsel nach einigen Sekunden auch auf der zweiten Uhr bereit stehen. Nur die Pushnachrichten bleiben auf dem Gerät hängen, wo sie gelandet sind…

 

Viel spannender, auch wieder wegen „einer“ neuen Kleinigkeit, dürfte das AndroidWear-Uhrupdate werden. 5.1 aktiviert bei den Uhren, die das unterstützen, das WiFi-Modul. Auf der aktuellen Handy-App ist die „zweite Hälfte“ dieser Funktion schon aktivierbar: Die Daten der WiFi-Verbindung mit der Cloud syncen. Die Uhr wiederum nutzt diese Daten dann, um sich direkt mit dem entsprechenden WiFi zu verbinden. Damit muss die Bluetooth-Verbindung nicht mehr bestehen, um Uhr und Handy „syncron“ zu halten… ich finde das eine gigantische Neuerung – habe aber soeben festgestellt, dass weder die Moto noch die Samsung ein neues Update laden wollen…

 

Nun – das Warten auf das Uhr-Update hat hiermit begonnen. Ich werde berichten, wenn es dann soweit ist…

OK Google: wir müssen reden… zum Thema: SmartWatches

Mich freut es ja, dass Apple seine „smartwatch“ nun endlich auf den Markt gebracht hat – und dass sie tatsächlich droht, wieder ein Erfolg zu werden. Immerhin kommt Apple, wie überall, in einen Markt, den es bereits gab und rollt dieses auf. Oder, betriebswirtschaftlicher formuliert: Konkurrenz belebt das Geschäft. OK Google, genau darüber sollten wir reden!

Ich habe aktuell ZWEI (ja, zwei!) AndroidWear SmartWatches. Die Samsung Gear, weil es die erste war (und die bessere Wahl zur LG) und die Moto360. Mit Erhalt der Motorola, die bei mir wirklich einen schweren Start hatte und heftigste email-Diskussionen mit dem Kundendienst überleben musste, ist meine „bevorzugte“ Uhr… aber, nicht weil ich sie für die bessere halte. NEIN! Weil Google es verpasst hat, die zugehörige Handy-App dahingehend zu optimieren, dass man MEHRERE SmartWatches damit verbinden kann… nun, seit vorgestern mit dem neuesten Update geht das endlich. Aber, Google: Warum hat das denn jetzt so lange gedauert???

Auch geil: Die Moto360 hat ein eigenes WiFi-Modul. Erfahren wir alle jetzt, da ein großes AndroidWear-UhrenUpdate bevorsteht, welches dieses Modul aktiviert. Vorteil? Die Uhr läuft in „bekannten“ WiFis nun komplett autark, ohne Handy-Verbindungszwang. Na, wenn das nicht geil ist! FRISS DAS APPLE! Aber, Google: Warum musste dieses Killerfeature erst mal den Verkaufsstart der BilligAppleWatch überleben?

Nicht, dass dies auch nur einen Apple Käufer abgehalten hätte – aber… warum hast Du die ganzen begeisterten AndroidWear-Kunden hinhalten müssen?

Apropos AppleWatch: ein tiefer Blick zeigt wie eh und je, dass die verbaute Technik aus einem Solartaschenrechner der 80’er entnommen wurde. Klärt auch, warum der Marktstart immer wieder verschoben werden musste: die Teile auf ebay zusammenzukaufen, ist schwerer als gedacht…
Nein, auch die Kritiken der Apple-Jünger fallen diesmal differenzierter aus, als bisher. Es gibt nämlich nicht nur die „geilste Scheiße auf der ganzen Welt ich will sie vögeln und Kinder von Ihr!“-Posts, sondern auch diese „größter Bullshit der ever von Apple gekommen ist und dann auch noch für den Preis!“.

OK Google: Du hast LG. Samsung. Motorola hat nun Lenovo, aber sie scheinen ja immer noch zu Dir zu halten. Du hast ganz neu und nun auch wirklich in geil Huawei. Wieso hat sich da nicht mehr machen lassen? Während das Design von der AppleWatch eher wie so eine Uhr aus dem Kaugummiautomaten wirkt, zeigt Huawei nun allen, dass es auch in Business-chic geht! Aber… warum erst jetzt? Und warum noch keine NEXUS-clock?

Lass Apple doch mit seinen Jüngern den Markt nachahmen, ist ja kein Ding. Davon wechselt eh keiner, weil er tausende in seiner Währung in „Hardware“ gesteckt hat. Also, kucken, lernen, anwenden. Das fehlt mir. Ich möchte zwar niemals ein Plastikkronendrehrad statt mit dem Finger die Uhr zu bedienen… aber, Google: da geht noch mehr. Das aktuell bevorstehende 5.1-Update für die Uhren zeigt, es geht einfacher. Nur: warum erst demnächst?

Ich finde es schade, dass Google hier sein Licht so unter den Scheffel stellt. Die erste „richtige“ SmartWatch (sorry Pebble, no touch display!) kam nun mal mit Android. Und die zweite und dritte und vierte auch. Nur die Bewegung, die Innovation, die nun mal durch das OS getrieben wird, da fehlt einiges. Auch der Komfort bei der Bedienung. Da lässt sich noch viel machen, es muss nur bald geschehen!

IP-Kameras: dieses Jahr kommen noch spannende, hier ein Tipp für eine günstige…

Internet of things. Tracker. Big Data. All das sind Trends, die wahlweise seit Jahren laufen oder dieses Jahr so richtig durchstarten werden. Was aber auch mehr und mehr wird und daher langsam die Wohnzimmer erobert, sind IP-Kameras. Withings hat eine, die aktuell mal wieder nur für ios und wohl noch nicht ganz ausgereift auch die Luftqualität überprüft. Spannender, wenn sie denn kommt, wird die von Netatmo. Wer aber jetzt auf der Suche nach einer ist, hier ein Spartipp.

Anforderungen stellen kann man viele an diese Überwachungs-Cams: HD, schwenkbar, Internet-streaming. Je nachdem kann man bis zu mehrere hundert Euro dafür ausgeben. Night-Vision haben mittlerweile sowieso fast alle. Und je nach Funktionsumfang kann man sich mit den Teilen auch teilweise echt stundenlang tot konfigurieren.

Wer jetzt sofort noch einem 720p-Modell sucht, das gut und günstig ist, möge bei Amazon einen Blick auf die DbPower HD023P werfen. Ab und an auch auf als Tagesangebot für unter 40 Euro zu bekommen, ist die Cam mit einem Mini-SD-Slot ausgestattet, Nightvision und einer einfachen Installation. Sie ist sowohl von zu Hause über den Browser anzusprechen als auch per kostenfreier App von unterwegs.

Nachteil ist, dass die Cam für den Preis fixiert auf einem Standfuß steht und sich, obwohl sowohl im Browser als auch in der App theoretisch vorhanden, nicht schwenken lässt. Auch hat mich ein sehr lauten Klacken gestört, immer wenn die Cam zwischen Nacht- und Tagmodus gewechselt hat.

Aber was Preis-Leistung angeht – ein absolutes Schnäppchen!

 

Technik Gedanken zum Urlaubsende

Jetzt ist er leider fast rum, unser Urlaub kurz vor Weihnachten. Und während wir auf dem Weg zum Flughafen und von dort zurück nach NUE sind, ein wichtiger Gedanke für Zukunfttige Urlaube (Review zum Hotel kommt noch):

Wer sich ein kleines leichtes Chromebook für die mobile Unabhängigkeit besorgt und dieses dann kurzfristig zu Hause lässt, ist selber schuld, wenn er seine BlogPosts von Strand und so mit einem Finger auf dem Tablett tippen muss. So! Künftig kommt das Teil nämlich mit, BASTA!!!!!

…wollte ich Euch nur mal wissen lassen… Bis später in Deutschland…

IFA-Neuigkeit: WD MyPassport WiFi-Handy-Festplatte… Schnelltest

Es hört sich ja nach einer netten Idee an: Western Digital (WD) hat eine mobile HD mit Batteriebetrieb auf der IFA vorgestellt – mit WiFi und für bis zu acht Devices. Mit Handy-App. Zum Beispiel um Bilder zu sichern, wenn man unterwegs ist. Oder auch Daten (Videos, etc.) oder wirklich „echte“ Dateien, die eben nicht auf das Handy passen…

Es hat jetzt ganz schön lange gedauert bis die 1TB-Variante bei mir angekommen ist. Rein von der Preisgestaltung her hätte man die 2TB-Platte kaufen sollen, aber 250 Euro waren mir dann doch zu viel. Die 1TB schlagen nun mit knapp 170 Euro zu Buche, die 500 MB immerhin stolze 130 Euro… da ist die Wahl wohl doch… einfach…

Eingerichtet ist die Platte schnell: auspacken, einschalten (meine war zu 100 Prozent geladen), mit WiFi verbinden, App laden, auswählen – fertig.

Was mir als erstes auffällt ist die unglaublich langsame Verbindung des aufgebauten WiFis. Dabei reden wir hier über eine direkte Verbindung zwischen Handy und Platte.

Auch macht die App einen eher schäbigen Eindruck. Zwar werden die mitgelieferten Demo-Bilder und -Videos sowie Dateien brav angezeigt – es hat sich mir aber noch immer nicht erschlossen, wie man nun Bilder vom Gerät auf die Platte kopieren kann (und wie lange DAS dann dauert).

Immerhin habe ich dank dem Rumgesuche die Einstellungen gefunden, um das WiFi umzubenennen und mit Passwort zu schützen. Auch habe ich die Einstellungen für den SD-Kartenslot gefunden. Anders als im Vorfeld berichtet, ist dieser aber nicht zu sperren (zumindest nicht, soweit es mein Modell angeht) – und auch der Import mit der SD-Karte meiner Digitalkamera geht nicht (weder automatisch noch durch drücken des IMPORT-Buttons).

Mein erster Eindruck: SCHWER ENTTÄUSCHEND! Die Kohle definitiv nicht wert!
Ich werde jetzt noch ein wenig mit der App spielen, vielleicht ändert sich dann meine Meinung noch… ich glaube aber fast, das Teil geht die kommenden Tage wieder zurück… besser keine als für so viel Geld eine schlechte Lösung…

Ich werde berichten – wie es weiter geht…

WD MyPassport Wireless 1 TB HDD

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