292 amazon Video und Netflix stehen auf meiner Abschussliste – vor allem letzteres noch zu bezahlen, hält nur einen lebendigen Toten am Laufen!

Ich weiß nicht, wie bei euch das Streaming-Leben mittlerweile so aussieht. Nutzt ihr parallel mehr als einen zweiten Dienst? Oder sogar einen Dritten? Ich kann mir gut vorstellen, dass viel amazon Prime-Mitglieder auch den nur noch in Teilen kostenfreien Video-Dienst nutzen. Aber Paramount? Ist Mission Impossible mit dem Tom tatsächlich solch ein Zugpferd? Oder der olle Kevin Costner? Und die unzähligen Spartenstreamer, die ebenfalls nur per Abo zu bekommen sind? Joyn? RTL+? Ich gebe es zu, ich nutze amazon, im Rahmen meines Jahresabos bei Prime, dann Netflix und auch Disney. Allerdings stehen amazon Video und Netflix auf meiner Abschussliste, wobei dies bei amazon nur durch „Ignorieren“ des Links klappt, da ich auf Prime in Bezug auf die anderen nützlichen Dinge nicht verzichten möchte!

Herbstliche Ladepause bei entspannten 20 Grad – da hat der Wagen über 500 Kilometer Reichweite – aber nun nicht mehr…! / Bild-/-Quelle: unlimphotos.com
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291 Mein Erfahrungsbericht zu wix.com – kurz gesagt teuer und wehe, man braucht den Kundendienst oder will da wieder weg… ui ui ui ui ui!!!

Ich bin in einer Zeit im Internet groß geworden, wo man zu Hause seine eigene Sun oder Silicon Graphics mit einem, idealerweise schnellen, Kabel, das über Modem das Internet gebracht hat, verbunden hat. Um dann herauszufinden, was von den Unix-Kenntnissen im Informatikstudium noch übrig waren. Leichter wurde es, als der erste Apple einzog – aber der größte Flaschenhals damals in Deutschland waren die Internetgeschwindigkeiten: Wer will und wollte schon eine 56k-Leitung für einen Webserver benutzen? Das alles änderte sich, als nicht mehr nur AOL und die Telekom das Internet ins Haus brachten, da kamen die ersten Server-Mieten und Domainkäufe zu erschwinglichen Preisen. Und diverse Softwareprodukte wie GoLive und Dreamweaver ermöglichten ohne viele Vorkenntnisse und mit wenigen Klicks eine ansehnliche Webseite zu erstellen. Davon ist nicht mehr viel übrig, aber die sogenannten Webbaukästen sind noch da… und wie immer gibt es schwarze Schafe… und einer, der mit viel Werbedruck arbeitet, musste ich miterleben: wix.com.

Kurze Google Suche, und siehe da, das größte Budget entscheidet - nicht, dass das eine Neuigkeit ist, aber hier sieht man es wunderbar! / Bild-/Quelle: Google.de
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282 Nachlese E-Auto-News, die im Sommerferienvor-, -nach und Währenddessentrubel vielleicht untergegangen sind

Waren frühere Versionen schon aufgrund allem, was so vorgefallen ist, ziemlich lang, gehen wir heute in einen neuen Rekord: Sommerferien und ein bisschen Pause hier und ein wenig Sammeln von spannenden Berichten dort. Daher, ohne Umschweife, hier die Nachlese dessen, was ihr in den letzten gut zwei Monaten verpasst haben könnten. Willkommen bei einer neuen Ausgabe der E-Auto-News!

Übersicht der Werte ab Laden per durch die Republik / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de
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280 Endlich wieder ein Vergleichstest, zwischen einem Markenrasierer (Gillette), einem Drogeriemarkt-Modell (dm Balea) und einem Seiteneinsteiger (Boldking), den ich leider die letzten Jahre echt unterschätzt habe

Ich habe mir als eine Neuerung im Blog und somit auch im Podcast vorgenommen, Abstand zu nehmen, von diesen Click-Bait-Überschriften: Die 45 schlampigsten Exfreundinen. Oder auch: Die besten Wege, wie ich mit sieben ETF ganz schnell zu Geld gekommen bin – und du kannst das auch! Und all diese Gülle, die mittlerweile selbst ein Handelsblatt hin und wieder verleiten, einen Artikel mit Überschrift als „Gold“ anzupreisen, aber nur „Quarzsand“ zu liefern. Darauf habe ich keinen Bock mehr, daher die heutige Überschrift, die an sich ohne Klickfängerei direkt auf das Thema geht und hier sogar schon grob die Richtung vorgibt. Ich hoffe, meine Umstellung ist in eurem Sinne – sonst tut es mir leid, wenn ihr gerne Zeit mit Artikeln verschwendet habt, die selbst nach kompletten Durchlesen einfach nicht im Ansatz das geboten haben, was die Überschrift versprach. So, nun ohne Umschweife: Es wurde wieder Zeit für einen Test – und diesmal geht es um Nassrasierer. Und ich wette, Boldking hat euch bis jetzt noch nichts gesagt, oder doch?

Marke, Drogerie und fast unbekannter Hersteller - eine Auswahl an Nassrasierern auf dem Markt / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de
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255 …warum Heim- und Hausautomation bei mir mittlerweile kein Thema mehr ist – und warum Philips daran die größte Mitschuld trägt

Ach, wie schön war die Pionierzeit. Erste „kluge“ LED-Birnen lassen sich per App, Automatismus und sogar Sprachbefehl steuern. Und die Preisschilder haben wir alle bewusst ignoriert für den Luxus, nach dem Öffnen der Haustür mit einem Wort Licht zu haben. Oder sobald das Handy in ein definites Gebiet kommt. Oder auch nach Zeitschaltung. So viele Möglichkeiten! Und so viele Pannen und fehlerhafte Produktbeschreibungen und Anleitungen! Und was mich damals schon mit seiner Möchtegern-proprietären Hardware genervt hat und bis heute daran Schuld ist, dass nun wieder Schalter benutzt werden, ist und bleibt: Philips.

Wenn selbst der telefonische Kundendienst bei jeder Frage mit dem Backend sprechen muss und keine Antwort nur im Ansatz richtig oder hilfreich war, willkommen bei Philips! / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de
Wenn selbst der telefonische Kundendienst bei jeder Frage mit dem Backend sprechen muss und keine Antwort nur im Ansatz richtig oder hilfreich war, willkommen bei Philips! / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de
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Mastercard schafft Maestro ab – na und?

Meine wertloseste Karte im Zahlungsverkehr ever: N26 maestro - MÜLLTONNE! / Bild-/Quelle: privat

Als von N26 rausgeschmissener Kunde, weil ich mich auf Twitter zu sehr über die mangelnde Sicherheit des „Instituts“ ausgelassen habe, und den Erfahrungen, die ich während meiner Jahre bei dem Start-up kundenseitig mitnehmen konnte, verstehe ich die Aufregung über Mastercards zu erwartenden Schritt, das Maestro-System nun endlich einzustellen nicht. Abgesehen davon, wird auch erwartet, dass Visa sein V-Pay nach der Einstellung von Mastercard ebenfalls einstellen wird. Das Geschreie ist aktuell groß – dabei sind wir Deutschen nun die letzten Einhörner, die bereitwillig mit einer Maestro-kompatiblen Karte und, wobei ja in Deutschland in den meisten Fällen immer noch nicht, eine Kreditkarte neben der vormalig-benannten ec-Karte im Portemonnaie zu finden ist. Also was jammern wird eigentlich?

Meine wertloseste Karte im Zahlungsverkehr ever: N26 maestro - MÜLLTONNE! / Bild-/Quelle: privat
Meine wertloseste Karte im Zahlungsverkehr ever: N26 maestro – MÜLLTONNE! / Bild-/Quelle: privat

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Die restlose Auflösung meiner bisherigen To-do-Apps und die Zusammenführung unter Getting Things Done (GTD) – Der erste Teil von TEIL 3 – jetzt packen wir es in die App namens @todoist !

Gettings Things Done, David Allen, aus meinem Bücherregal / Bild-/Quelle: privat

Nachdem ich euch nun an meinem virtuellen Frühlingsputz der To-do-Apps in Teil eins habe teilhaben lassen und im ersten Teil von Teil zwei mit euch in das Buch-Modell von GTD eingetaucht bin und im zweiten Teil von Teil zwei die wichtigen Bestandteile und weiteren Möglichkeiten des Ausbaus durchgegangen bin, wird es Zeit, nun alles, wie versprochen, in eine App zu packen. Und – hier die Auflösung: die App heißt Todoist (Link zu Google Play, und auch bei Apple), es gibt sie in kostenloser Variante und einer preisgünstigen Premium-Variante für unter 40 € im Jahr. Für die komplette Umsetzung solltet ihr auf den Premium-Service setzen, aber auch in der kostenfreien Variante, wenn auch mit Einschränkungen, geht ein erstes Umsetzen und Kennenlernen des GTD-Ansatzes, bevor ihr euch vielleicht doch für ein Abo entscheidet.

Gettings Things Done, David Allen, aus meinem Bücherregal / Bild-/Quelle: privat
Gettings Things Done, David Allen, aus meinem Bücherregal / Bild-/Quelle: privat

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Wie wäre es mit einem Drucker, der keine Patronen braucht und in der Qualität von Canon druckt? Lässt sich machen, für noch viel Geld…

Ich gehe je mal davon aus, ihr habt meine Dramen, die die diversen Epson EcoTank-Modelle bei und mir mit so hatten, noch in Erinnerung. Das Plastik war instabil und hat viel Lärm gemacht. Das Druckwerk von Epson war ein Witz: schlechtes Druckbild, immer wieder sichtbare Ausfälle am Druckkopf. Laut. Langsam, da man nur im höchsten Qualitätsmodus drucken konnte, wenn man halbwegs passable Ausdrucke haben wollte. Aber: die Idee finde ich nach wie vor gut und der Nachfolger von Canon hat mich horrende Patronenkosten gekostet. Daher: ich will einen Canon, der aber auch per Flasche nachgefüllt werden kann. Mit allen Vorteilen und der guten Qualität. Und was soll ich sagen? Machbar – aber schweineteuer!

Wenn Patronen zu teuer werden, warum nicht auf Flaschen umsteigen? Aktuell noch schweineteuer, aber auch Canon macht es möglich! / Bild-Quelle: canon.de
Wenn Patronen zu teuer werden, warum nicht auf Flaschen umsteigen? Aktuell noch schweineteuer, aber auch Canon macht es möglich! / Bild-Quelle: canon.de

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Service-Test: Wenn Du Deine Hotelanschriften besser kennst als Deinen Erstwohnsitz – wie kann Dich dann Post pünktlich erreichen?

Es gibt so Momente im Leben, wo einem das Gesetz den Status „Erstwohnsitz“ an sich aberkennen würde – man aber aus Mangel einer Alternative weiter wohnen bleibt, wo man gemeldet ist… aber eben nur auf dem Papier. Wo man die Kundenkartennummer der diversen Hotelketten, welche nun das zweite Zuhause sind, einem eher in den Sinn kommt, als die Postleitzahl des eigentlichen Wohnsitzes. Und wo man mehr Zeit im Flieger und in der Bahn verbringt, als man das letzte Mal im heimischen Wohnzimmer vor einer nagelneuen Netflix-Serie gesessen ist. Aber, trotz alledem, gibt es ein kleines Problem: wie komme ich zeitnah an meine Post?

Caya - digitalisiert Deine Briefpost / Bild-Quelle: getcaya.de
Caya – digitalisiert Deine Briefpost / Bild-Quelle: getcaya.de

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Flugsimulation für zu Hause ist kein Hexenwerk und auch nicht teuer…

Wer kennt sie nicht, die Faszination des Fliegens. Der Schwerkraft zu trotzen, sich in einen blauen/grauen Himmel zu erheben und die besungene Freiheit über den Wolken zu genießen. Nachteil der Sache: Immer Linie heißt leider auch immer hinten sitzen, selbst den Flugschein anzugehen ist, dank Mondpreisen für Flugzeugsprit, und die komplizierten deutschen Verwaltungsakte auch nicht für Jedermann der Wunsch für freie Wochenenden. Also, was tun?

Wer es wirklich professionell und nicht zu Hause machen will, hat eine breite Auswahl an durchschnittlich 200-Euro-Paketen, um Restkapazitäten der Airlines und deren 3D-Simulatoren mit Bewegung für eine Stunde zu buchen. Meist bevorzugt an den Wochenenden, und erfahrungsgemäß eher „spät Abends“. Da gibt es dann eine Wunsch- oder vorgewählte Route, ein Briefing, Cockpiteinführung, garantierter Start sowie die zugehörige Landung, Flug, evtl. Notfallsimulation – und ein Debriefing mit Urkunde.

Auch nimmt mehr und mehr die Professionalisierung des Hobbies an sich zu, so werden gute („private“!) Cockpit-Nachbauten mit Simulatoren verknüpft und auch hier „Flugstunden“ angeboten – die Palette reicht von 99 bis 499 €.

Selten, dass man das so sehen kann...
Selten, dass man das so sehen kann…

Wer aber den Flugschein gar nicht möchte, trotzdem aber jederzeit in der Lage sein will, in die Lüfte zu gehen, sollte sich seinen Simulator für zu Hause gönnen. Aktuell gibt es hier zwei sinnvolle Möglichkeiten: die Relikte des vormaligen Microsoft Flight Simulator (FS X) oder, mehr von der Mac-Seite her bekannt, X-Plane (XP).
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Während X-Plane für mich die realistischsten Flugeigenschaften rechnet und in ansehnlicher Grafik umsetzt, gibt es an Flugzeugen und Zubehör (ich rede immer noch von Software!) die meiste Auswahl für den FlightSimulator. Dafür stockt seit dem Verkauf die Weiterentwicklung ein wenig, da nicht jeder auf die Finanzmittel von Microsoft zugreifen kann. X-Plane ist dafür eine Ein-Mann-Entwicklung, die zwar Grafik und Support an weitere Personen ausgelagert hat, aber auch mal gerne den Launen des Chefprogrammierers ausgesetzt ist.

Ich bin zum einen auf Grund der früheren durchgehend Mac-Plattform bei X-Plane gelandet, habe mich aber nach Abschluss des Flugscheins weiter für die Plattform entschieden, da sie einfach wirklich sehr realistisch Flugeigenschaften und, zu Trainingszwecken sehr sinnvoll, mögliche Ausfälle und Notfallübungen realitätsnah ausführen lassen. Wer dagegen die große Auswahl an Flugmodellen und Funktionsumfang wünscht, sollte sich auch den FS X ansehen.

XPlane-Splash-Screen
XPlane-Splash-Screen

Wer nun eine Sekunde verschwendet, um sich den Einstieg zu überlegen, kalkuliert bitte folgendes mit ein: 50-100 € für die Software und evtl. „Zusatzmodule“ oder Flugmodelle. Einen ersten Überblick könnt Ihr Euch z.B. bei amazon oder auch aerosoft verschaffen. Aber Achtung: wer virtuell mehr als nur Pixelgeschubse sehen will, braucht eine verdammt gute Grafikkarte. 2GB VRAM ist das wirkliche MINIMUM(!), drei oder vier sind, klar, besser. Und wer solch eine Grafikkarte haben will, braucht mehr als einen Pentium I. Auch klar.

Kurz gesagt, Eigenbau oder Kauf, die Hardware selber wird auch irgendwo zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegen – wobei nach oben hin alles offen ist. Und bedenkt: auf einem 17-Zöller ab München zu simulieren… es gibt „größeres“…

Und jetzt kommen wir zur Frage des Realismus zu Hause. Klar, ein Dreiachsen-Joystick mit x, y und z reicht für die typischen Bewegungen roll, pitch und yaw vollkommen aus. Aber… wäre ein Yoke, wie im Cockpit (also, nicht Airbus, da solltet Ihr den Joystick behalten und nach links auf Eurem Tisch schieben!) nicht nett? Wer dann einen Yoke will, braucht Pedale, da die Z-Achse (yaw) nun mal nicht mit einem Yoke abgebildet werden kann… schon steigt der Realismus, leider leidet damit der Geldbeutel.

Und dann gibt es ja noch den Throttle-Quadranten, wahlweise von Boeing oder Airbus, die Kopf-folge-Abtastung, undundund… je nachdem, wie weit Ihr gehen wollt, um realistisches Fliegen von zu Hause zu ermöglichen, kann der Spaß schnell teuer werden! Aber, glaubt mir: im Vergleich zu „echt“ noch ein Schnäppchen!

LOWI - Innsbruck
LOWI – Innsbruck

Mein Einsteigertipp für jeden, der „mal schnell“ testen will:
X-Plane kann man sich kostenlos laden und ohne Kauf auch einen kurzen Flug starten – allerdings nur in den USA rund um San Bernadino (KSBD) ODER, je nach Update und Version, in Österreich rund um den anspruchsvollen Airport Innsbruck (LOWI). Auch lässt sich nur ein Flieger nutzen (Cessna 172 bei meinem letzten Versuch ohne Original-DVD oder USB-Dongle). Dieser lässt sich auch mit der Maus steuern – aber glaubt mir, das ist anfangs unglaublich komplex und führt zu schneller Erhöhung virtueller Versicherungssummen…!

...das üben wir noch mal...
…das üben wir noch mal…

Vielleicht könnt Ihr Euch einen entsprechenden Joystick borgen oder kaufen, aber plan dafür auch mal rund 50 Euro ein (ja, es ist viel passiert mit Joysticks seit dem C64…!). Und dann kann es auch schon los gehen… wenn Ihr Euch in Ruhe(!) durch die Einstellungen der Grafik und des Joysticks, etc. gearbeitet habt. Dann noch den Realismus des Flugzeuges anpassen – und schon kann es los gehen. Wichtig: sanfte Bewegungen, kein ruckartiges Ziehen oder Drücken, sonst kommt man zwischen Strömungsabriss und G-Kraft dem Boden schnell näher, als einen lieb ist. Yaw ist virtuell tricky und meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig – also Vorsicht damit, sonst bringt die Cessna schnell eine „dutch roll“ mit Kontrollverlust (und schlimmstenfalls dem gefährlichen Trudeln).

Wer sich aber durchbeißt und nicht locker lässt, hat ein neues Hobby, welches Stunden kosten kann (bei mir war der längste Flug 13 Stunden in Echtzeit mit der 747-400 (744). Und man kann zu Hause die Faszination Fliegen auch endlich von „ganz vorne“ erleben. Und keine Angst vor dem ganzen Fachvokabular, sowohl hier in dem Post (übrigens: ganz bewusst gewählt und nicht erklärt, auch wenn das eher untypisch für mich ist!) als auch in der Simulation selbst…

Und jetzt: LANDUNG!
Und jetzt: LANDUNG!

Ich wünsche viel Spaß, blue skies and happy landings!!!

(Und nie vergessen: Landen ist die Kür, die erlernt werden will!)

 

PS: X-Plane lässt Euch Flüge, neben Screenshots, als Movie speichern – somit könnt Ihr Freunde und Bekannte jederzeit dran teil haben lassen (oder eben auch YouTube)…

 

Epsons neue EcoTank-Drucker… das L355 Einstiegsmodell im Realitätscheck!

Mein alter Brother hat in den letzten Jahren auch mehr Seiten gedruckt, als so mancher Großraumkopierer im Büro, war also abzusehen, dass er weder in Druckqualität noch Geschwindigkeit an meine aktuellen Anforderungen erfüllen kann. Aber wieder einen PIXMA? An sich ja, der kann Duplex – aber die Patronen, da hat Canon schon leicht daneben gegriffen… oder doch einen HP… auch hier das Problem mit den teuren Patronen… was bleibt… Ach Moment, EcoTank… wie, neue Serie?

Ja, zur IFA hat Epson eine neue Serie Drucker vorgestellt. Die EcoTank-Serie besticht, wie man dem Namen nach vermuten kann, nicht durch den Bedarf an Tintenpatronen sondern an Tanks (wie zum Teufel heißen die Dinger nur in den USA, wo Tank nun mal… na ja, nicht mein Problem!) bzw. 70 ml-Tintenfläschchen zu je 10 Euro. Und das schönste an der Sache: Epson liefert jeweils einen „Tank“ gleich ab Werk mit den Druckern mit. Somit heißt es ein wenig Geduld mitbringen, bis vier Fläschchen in den Drucker gelaufen sind – und diese dann nochmals gute 20 Minuten brauchen, bis sie zum ersten Mal bis zum Druckkopf „angesaugt“ worden sind.

Dann geht der Spaß aber auch gleich los! Der Drucker ist flott, auch wenn ich die Druckzeiten mit den Standardeinstellungen (ja, es gibt eine „Schnelldruck“-Einstellung, die aber standardmäßig deaktiviert ist) nicht wirklich an die Werte ran kommen, die Epson auf der Seite stehen hat. Aber: für einen Tintenpisser echt gut! Und das beste ist, dass das Druckwerk vom kleinsten bis zum größten Modell absolut identisch ist. Man spart also nicht an der Druckqualität, wenn mal klein einsteigt.

Mich persönlich stört, dass Epson, wenn man nicht auf A3 drucken will, nur Multifunktionsgeräte gebaut hat. Auch mein kleiner L355 ist Kopierer, Scanner und Drucker in einem. Scanner und Kopierer brauche ich nicht, die 50 Euro hätte ich gerne gespart. Aber klar, dadurch dass die Tinte so günstig und langanhaltend ist, kostet der Drucker natürlich mehr als der Standard-Tintenstrahl für 40 Euro. Der Kauf über Amazon schlug mit 199 Euro zu Buche – das muss, neben der Tinte eben verargumentiert werden – da hilft so ein Scanner-Kopierer-Ding eben gewaltig.

Was mir am meisten fehlt(e), war die Duplex-Einheit. Die gibt es nur im Topmodell, das mit 429 Euro im Regal steht. Und, wie gesagt: es druckt weder schneller noch besser als mein kleiner – aber der Scanner und Kopierer sind noch um ein Fax ergänzt. Und ratet mal, wie dringend ich ein Fax brauche… richtig! Ebenso gar nicht wie Scanner und Kopierer…

Aber, eins muss man Epson lassen: die manuelle treibergesteuerte Duplex-Funktion reicht überall hin! Und die ist wirklich gut gelöst und sauber umgesetzt… nur zwischengeschaltete „Sonderdruckfenster“ (Photoshop, Chrome, etc.) verhindern die von mir standardmäßig aktivierte Duplexfunktion. Da sollte man eben einfach dran denken…

Aber was soll ich sagen? Seit zwei Wochen steht das Teil hier und hat bereits gute 2.000 Seiten durch. Auch wenn das interne Zählwerk der Meinung ist, dass ich davon 1.800 Seiten in Farbe gedruckt habe (graue Fußzeilen sind nun mal Farbe…), sieht man den drei Farbkammern nur wenig Verlust vom ursprünglich voll befüllten Zustand an. Nur schwarz habe ich wohl schon so irgendwie auf die Hälfte runter, würde ich mal schätzen… Sicherheitshalber mal die 10 Euro investiert, damit man hier nicht irgendwann druckertechnisch auf dem Trockenen sitzt…

Ach ja, genau: Der L355 ist aus der Erstserie. Hierbei ist der Tintentankbehälter an den Rand des Gerätes „gehakt“ und nicht so schön, wenn doch auch immer noch am Rand des Gerätes befindlich, verbaut. Und: der Tintenstand ist eben selbst manuell per Kontrollblick abzulesen. Fragt mich jetzt nicht, ob es bei den neueren Modellen mit dem schönen Tintentankbehälterverbaumechanismus auch händisch abgelesen (händisch? ablesen? Ihr wisst schon…!) werden muss oder ob es da dann die Software kann… mein Drucker kann es nur (ja, Ihr wisst schon) händisch… was mich nicht stört!

Für ein Druckaufkommen von 2.000 Seiten gerade mal 5 Euro verdruckt zu haben – damit kann ich echt leben. Bisher hat der L355 alle Erwartugen erfüllt, die ich so an ihn gestellt habe. Er druckt klasse in der Standardauflösung, ist flott, das manuelle Duplex läuft (Ach ja, dringend sicherstellen, dass A4 eingestellt ist, sonst läuft es eher nicht!) und die Nachfüllpatronen kosten wirklich nur 10 Euro das Stück.

Auch ist das Nachfüllen bei Leibe nicht das Handschuh-Spritze-Tinte-HP-Patrone nachfüllen von vor 20 Jahren (Nerds wissen, was ich meine, der Rest sollte mal bei YouTube nach Anleitungsvideos zum Nachfüllen googlen!). Wer fein-motorisch auf dem Stand der Dinge ist, kriegt das im Gegensatz zu mir sicherlich „Fingerrestfarben-frei“ hin… ich war danach eben zwei Mal Hände waschen und fertig.

Kleiner Tipp noch: allem werben zu, Trotz, kauft die Drucker nicht bei Epson im WebStore. Da sind bis zu 80 Euro Mehrpreis drauf, selbst wenn das Gerät nicht online sondern vom Discounter-Palettenschieber um die Ecke zum „Abholpreis“ mitgenommen wird.

 

Pro:
Kauftipp für Vieldrucker, die keinen Laser haben/wollen.
Egal ob klein oder groß: das Druckwerk ist überall gleich.

Con:
Duplex nur per Treiber, klappt nur in 95% der Fälle.
Feingefühl für den Refill nötig, sonst ist das wie Fingerfarbe im Kindergarten – nur schwerer abwaschbar.
Hat und kann WiFi, dann aber immer die Warnung, dass er nicht alle Funktionen über WiFi ausführen kann – WTF?!?!?!!? Und dank WiFi ist er bei mir auch einfach nur schweinelangsam… WTF!

Steve:
Klar, der Preis des Druckers gleich die günstige Tinte aus, aber wer einen sparsamen Tintenpisser sucht, bei Epson nach EcoTank kucken. Dann kaufen. Dann freuen. Und, um das Grinsen aufrecht zu erhalten: mindestens eine Nachfüllkartusche kaufen, es sind wirklich nur 10 Euro (schwarz oder Lieblingsfarbe empfohlen).

PS:
Bei amazon schon wieder fünf Euro günstiger geworden, jetzt bei 195 Euro!

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