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So praktisch „schnell laden“ auch sein mag – aktuell macht es die Akkus einfach nur kaputt

Ich war ziemlich begeistert, dass Motorola dem NEXUS6, welches es dank dem Qualcomm-Prozessor auch erstmalig unterstützt, ein Schnell-Ladekabel beigelegt hat. Damit war ich in der Lage, den Akku des Gerätes ab unter 50% Restakku binnen 35-40 Minuten um mindestens 50% wieder aufzuladen. Und, was soll ich sagen: das hat wunderbar geklappt!

NEXUS6 // Quelle: Google/Motorola

NEXUS6 // Quelle: Google/Motorola

Meist nutze ich abends die Gunst der Stunde, wenn der Akku gerade unter 30% fiel, um das Gerät schnell einzustecken, um Power zu haben, bis es dann ins Bett ging. Und, ja: die Technik klappt. Die Zeitdauer ist korrekt, der Akku pumpt sich um weitere bis zu 50% voll – und das Gerät hält wieder tadellos durch… Man muss einfach nur ein bisschen über die unglaubliche Hitzeentwicklung an dem Handyrücken hinwegsehen, schließlich kommt Gerät und Ladegerät vom gleichen Hersteller und Qualcomm macht riesig Werbung mit dieser technischen Errungenschaft.

Also: was liegt näher, als einen Schnellladezyklus regelmäßig und bei Bedarf anzuwenden. Wieso denn auch nicht, dafür ist das Laden ja gedacht… allerdings… merkte ich nach einigen Wochen die Kehrseite des schnellen wieder-Saft-habens: der Akku.

Während mein Gerät von morgens sechs Uhr und viel Büronutzung frühestens zwischen 15 und 17 Uhr unter 20% Restakku rutschte, war es nun teilweise schon Mittags soweit. Und eine Schnellladung brachte das Gerät irgendwann soweit in die Knie, dass ich am späten Vormittag und dann am späteren Nachmittag erneut auf das Ladekabel zurück greifen musste.

Das ist natürlich nur subjektiv – aber innerhalb von knapp vier Monaten so ein dramatischer Leistungsabfall des Akkus… da liegt es Nahe, einen Zusammenhang zwischen Schnellladung und Akku“defekt“ zu ziehen. Allerdings: ich kann aus dem subjektiven Eindruck, dank meines Händchens für Montagsgeräte, eine objektive Beobachtung ziehen!

Zeitgleich zu den Mucken mit dem Akku ging die (beim NEXUS6 leider sowieso viel zu lahme) Kamera in die Grätsche. Also: Tausch gegen Neugerät.
Somit ergriff ich die Chance und habe das getauschte NEXUS ab der ersten Ladung nur mit meinem Anker geladen… und… was soll ich sagen: Gerät morgens um acht vom Strom und, auch bei, wie bei mir üblich, viel Einsatz: es schreit erst gegen Abend um Ladung. Also: Durchhaltevermögen, ein Tag.

Ich muss wohl nicht erwähnen, trotz der neuerlichen Meinung, dass Lithium-Ionen-Akkus sowieso auf Grund der „lebensverlängernden“ Maßnahme, ab 50 % wieder geladen gehören (und, Maßnahme zwei: bitte NIE, NIE, NIE!!! über 80% laden, VOLLLADEN ist der TOT des Akkus!!!), dass der Akku auch jetzt, weitere vier Monate später, immer noch meinen Tagesablauf durchsteht, ganz ohne zweite und dritte Nachladung.

Ich habe daher meinen Anker wieder nach vorne auf den Tisch installiert und das Schnellladekabel aus dem Lieferumfang…ich weiß schon gar nicht mehr, WO genau ich es hin geräumt habe, aber es ist weg. Klar, dreißig Minuten für 50% Power sind geil – aber nicht, wenn ich die Dosis von ein Mal am Tag auf quasi stündlich herab setzten muss… schade um den Akku und die Freude an der Nutzung des Gerätes geht auch zurück. Also: für mich sind Schnellladungen hiermit erledigt. Bye bye!

 

Und bei Euch? Mittlerweile haben auch Samsung und einige andere Anbieter Schnelllade-Systeme installiert. Wie sieht es bei Euch so aus? Was macht Euer Handy, was macht Euer Akku? Ähnliche Beobachtungen – oder hoch zufrieden? Lass es mich in den Kommentaren bitte wissen!

Anker Solar: der All-Jahres-Ladestrom-Solar-Test in Deutschland

Im Mai gekauft, in Abu Dhabi aus dem Hotelfenster getestet, im Deutschland im Juni, Juli und August viel geladen – aber wie schlägt sich das Anker Solar Ladegerät denn so im Herbst, im Winter und im Frühjahr. Also, in Deutschland. Mitten drin. Reicht die Sonne für die Power, um Geräte zu laden – oder ist es eher ein „Ladenhüter“, der seinen Einsatz nur im (Hoch)Sommer findet? Ein „Wintermärchen“…

Im Sommer bekommt das Anker Solar eine uneingeschränkte Empfehlung von mir: ich habe es geschafft, mein Strom-hungriges Samsung Galaxy Note 10.1-Tablet im laufenden Betrieb innerhalb von 50 Minuten um 30% zu laden, völlig problemlos.

Anker Solar - 14 Watt Power..., Quelle: Anker

Anker Solar – 14 Watt Power…, Quelle: Anker

Selbst in den Arabischen Emiraten durch die spezialgetönte Scheibe hindurch brummt ein Handy und ein Tablet (ja, das Anker bietet zwei USB-Anschlüsse, die gleichzeitig zu nutzen sind!) lautlos vor sich hin und lädt sich problemlos auf.

Und jetzt: Nach Herbst kommt Winter, die Tage werden radikal kürzer (wenn aktuell auch jeden Tag fast schon wieder zwei Minuten länger!) und die Sonne ist ein seltener und daher mehr als gern gesehener Gast. Wie ist es denn nun, in der aktuellen Jahreszeit, per Solar ein Handy zu laden. Oder, noch einfacher: einen Fotoakku?

Ihr könnt es Euch nicht vorstellen, aber selbst bei „normalem“ grau in grau, wie wir es aktuell häufig tagsüber haben, schafft das Teil entspannt und kontinuierlich über 5 Volt, somit eine Spannung, die locker reicht, um moderne Geräte zu laden. Aber die Spannung ist eben nur die halbe Miete, es geht auch noch um die Amperezahl… und die… liegt… eher bei Null und darunter…

Dank dem Messgerät kenne ich die Werte und kann somit sofort heraus finden, ob es sinnvoll ist, mit Solar zu arbeiten oder doch mal wieder die heimische Steckdose zu bemühen – was im Winter selbst bei blauem Himmel und Sonne pur eher zu bevorzugen ist – da die Zeit, die die Sonne „zu haben“ ist, definitiv nicht ausreicht, um einen echten Ladeerfolg zu erzielen.

 

So – nun zu der abschließenden Wertung:
Im Sommer ist der Solar-Anker eine wirklich tolle Erfindung – sei es unterwegs im Park oder zu Hause auf dem Balkon oder bei einem Süd-irgendwas Fenster. Auch im Herbst und spätem Frühjahr Power frei Haus, keine Frage. In den Wintermonaten ist das Teil, zumindest in unseren Breitengraden, zu 99,x% ein Teil, dass (danke, dass man es so klein falten kann) im Schrank rum liegt und auf den nächsten Sommer wartet…

Aber: wenn die Sonne da ist und Power hat, ist es unfassbar, was man mit ein bisschen Solar so alles problemlos und vor allem kostenfrei geladen bekommt…  und ja, die Anschaffungskosten kann man vor Begeisterung ruhig mal ignorieren…

Also, macht was draus – kaufen oder nicht überlasse ich Euch. Schließlich habt Ihr ja noch Bedenkzeit, der Sommer braucht leider noch ein wenig…

…und noch ein eher „unglückliches“ Update… Google Chrome

Es war ja lange ruhig um die Update-Serie des Google Chrome Browsers. Nun war es aber diese Woche wieder soweit. Was sofort auffällt: Die „Profilverwaltung“ ist nun ganz offen nach oben in die Menüleiste gerutscht. Und, in meinem Fall – auch noch ein paar mehr unangenehme „Nebenwirkungen“.

Als erstes viel mir auf, dass Chrome keine PDF-Dateien mehr öffnet. Soweit so gut, dann eben Firefox (was problemlos geklappt hat).
Da Chrome aber mein Standard-Browser auf Windows ist, fand ich noch mehr… das „schlimmste“ bisher, nach ein paar Tagen testen ist: ich kann keine Dateien mehr laden. Weder über den Chrome selbst, noch über den praktischen kostenlosen Chrono Download Manager (in den Extensions/Erweiterungen zu finden).

Also, ich habe nun einen Standardbrowser, der keine PDF-Dateien mehr anzeigt… sie aber auch nicht runter lädt… Ich hoffe nur (was ich noch nicht probiert habe), dass sich dieser Fehler auf Windows beschränkt und nicht mein ChromeBook „infiziert“ – sonst wäre ich echt kurzfristig ein wenig… verstimmt… Ihr kennt diese Laune von mir ja schon ein bisschen… hoffen wir also das Beste… und auf ein baldiges Update…

 

Wie sieht es bei Euch so aus, mit  Chrome Version 39.0.2171.95 m? Ähnliche oder sogar noch schlimmere Fehler?
Freue mich auf Eure Kommentare!!!