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Da war es wieder, das #auswärtsschnitzel – diesmal „zu Hause“ in Frankfurt!

Es ehrte sich zum zehnten Mal und fand nun mehr oder weniger in der Heimat statt: das (innerdeutsche) #AuswärtsSchnitzel! Und weil es so schön war, fand es in Kooperation mit dem @SchnitzelFFM statt: So war es uns ein leichtes, mehr als die reservierten Plätze im „Zum Eichkatzerl“ auszufüllen, was gar nicht so leicht war, mitten in der Bembel-Metropole…

 

 

 

Und, was erwartet einen jetzt beim #auswärtsschnitzel?
Neben supernetten und lustigen Leuten aus den verschiedensten Teilen der Republik natürlich das leckerste Schnitzel der Stadt, anregende Gespräche und eine fast Live-Tweet-Übertragung per #Twitter!

Wer jetzt Lust bekommen hat, da heißt es schnell sein – dieses Jahr gibt es noch eine Chance und bei diesem Termin werden die beiden Orte für nächstes Jahr festgelegt… also: MARSCH MARSCH, ANMELDEN!!!!

 

Schließlich ist an einem Abend wie diesem wirklich jeder willkommen!

 

Also dann: wir sehen uns! Einen Guten!

Twitter: der Niedergang geht weiter… in riesen Schritten! #NoMoreDorsey

Fassen wir es kurz zusammen: Seit Steve Jobs Rückkehr zu Apple und unter Aufgabe aller bisherigen Prinzipien, für die Apple stand, wurde aus dem Laden ein tatsächlich, wenn auch aktuell wie seit geraumer Zeit abzusehen, rückläufiger Konzern, der alle seine Märkte verspielt, verschenkt oder sich selbst verdorben hat. Nichtsdestotrotz: seit Jobs gilt die Rückkehr des Gründers nach Erreichen einer „gewissen Reife“ als Masterplan für wankende und vom Untergang bedrohte Konzerne – also auch Twitter.

Und hier kam Jack Dorsey ins Spiel – der ja mit Square, zumindest Zeitweise, den hippsten Bezahlservice der USA im Angebot hatte – aber auf Grund fehlender Marktdurchdringung kurz nach dem Börsengang auch hier eher eine Bauchlandung als eine Cashcow in den Markt geschmissen hat.

Also, warum Dorsey nicht zu Twitter holen – und erst mal alles umstellen lassen. Stellenstreichungen, erste Entlassungen… und dann erst all die super Ideen, die Twitter von einem „schwer zu erklärenden Produkt“ in den „Mainstream“ spülen sollte:

  • Werbung, immer und überall
  • Accountempfehlungen fürn Arsch
  • App-Releases „every day“ – der Nutzer als Alpha-Tester fehlerhafter Müllsoftware
  • Eine Web-Timeline, die nach Zeit, Werbung und einem schrottigen Algorithmus „sortiert“
  • Funktionen die keine Sau will oder braucht: „Was Du verpasst hast“ oder „was Dich auch interessieren könnte“: ZWEI MAL NEIN!
  • Neue Vorbilder: Abkehr vom „Feindbild“ Facebook (unterschiedlicher können social media Netzwerke nicht sein, erste gute Entscheidung) und billiges Nachäffen von Snapchat, um „hippste Kids“ auf Twitter zu holen: NICHT EINER DAVON KAM!
  • Vergraulen der Poweruser durch immer wieder Androhnung der Abschaffung der 140 Zeichen-Beschränkung
  • Völlig gescheiterte Verkaufspläne an Microsoft, Google oder Salesforce (Ich gratuliere diesen Unternehmen zu ihrer Entscheidung!)
  • Und die Krönung: Nicht nur, dass Dorsey den Karren für viel Geld noch tiefer in den Dreck geritten hat, keiner den Laden haben will (mein Angebot ist nun bei FÜNF DOLLAR, KEIN CENT MEHR!!!!), die Nutzer weglaufen und erst recht keine neuen kommen, wir Poweruser nach einem neuen Netzwerk suchen und mit Finden oder bald unter der Qual SOFORT gehen werden – jetzt darf der Versager auch noch bleiben und weiter umbauen! UNFASSBAR!
Aufheben, wer weiß, wie lange es Twitter noch gibt... / Quelle: twitter.com

Aufheben, wer weiß, wie lange es Twitter noch gibt… / Quelle: twitter.com

Nun gut, AirBerlin ist wohl die Airline in Deutschland, die das Jahresende nicht mehr erleben wird – also, Jack, halte Dich ran, warum Twitter auch nur eine Chance geben, den eigentlichen Kern beizubehalten, der Twitter ausmacht? Packen wir doch noch ein paar kleine Kinder-Scheißdreck-Ideen mit rein, die keiner will und bei Twitter auch keiner braucht… oder noch ein paar beliebte Services einstellen, weil Entlassungen dieses Geld verschlucken werden… Oder noch ein paar Netzwerke kopieren und in Twitter integrieren, deren User keinerlei Interesse und Verständnis für Twitter haben und daher wegen dem Kinderpippifax niemals einen Wechsel in Betracht ziehen würden… aber egal, Jack wird das schon machen – und wenn es den letzten Nutzer kosten wird – dann ist in der Timeline wenigstens Platz für noch mehr Werbung – vielleicht spielt das ja Geld rein, auch wenn keiner mehr rein guckt…

#NoMoreDorsey

#auswärtsschnitzelAMS – so war es!

Es war endlich mal wieder so weit, das zweite Halbjahr ist ja nun schon fast rum, also: Ab zum #auswärtsschnitzel, diesmal nach Amsterdam. Im Unterschied zu Riga war die Vorbereitung für eine Schnitzelkneipe (wir hatten zwei zur engeren Auswahl) schnell erledigt. Also: rein in den Flieger, ab nach Schiphol und ab in unser Sechs-Mann-Zelt… also, fast so was in der Art…

Twitterschnitzel-Selfie, diesmal: am der Nordsee...

Twitterschnitzel-Selfie, diesmal: am der Nordsee… Auf dem Bild fehlt: der @Offenbeller, Juliane und Alex sowie Holgi!

 

Doch vorher galt es, Freitag Abend, knapp 21 Uhr, die letzten drei Mann von EHAM (Amsterdam Schiphol) zum Center Parcs Zandvoord zu schaffen (was auch für drei mal entspannt knapp 80€ kostet, der Zug hingegen 12 und auch nicht länger unterwegs ist!). Der Center Parc besticht… nun… durch seine Tierfreundlichkeit (viele Hunde) und wohl dem Erholungswert für Familien (halb NRW scheint hier Dauergast zu sein). Für eine irre Online-Clique war das dezent abgewohnte und doch länger überfällig renovierungsbedürftige Häuschen eher… ein bisschen zu abgewoht, eng und auch ein wenig überfällig, was eine Renovierung angeht. Erst recht, wenn man weiß, was wir hier für ein verlängertes Wochenende bezahlt haben…

Allerdings: ein mal quer durchs Gelände – und schon steht man am Strand… was auch nötig war, um zum Frühstück zu kommen!
Und so erschließt sich einer der Vorteile der Anlage, auch wenn man „nur“ mit seiner Twitter-Schnitzel-Familie angereist kam – toller und direkter Strandzugang.

Um die Ecke findet sich die Endstation der Bahn, mit der man in knapp 30 Minuten bis an die Amsterdam Centraal kommt (ich bilde mir ein, OHNE Umsteigen) und in ein bisschen mehr und einer Zwischenstation direkt zurück an den Schiphol. Zahlbar in Bar oder Karte (Kredit, maestro) – praktisch und schnell. Kleiner Hinweis für „Erstnutzer“: Die „Pappkarten“ sprechen RDIF und müssen an den Säulen beim Zu- und Entsteigen ein- bzw. ausgestochen werden.

Und wenn man schon man am Bahnhof ist, sollte man Amsterdam aus der einzigen Perspektive betrachten, die einem die Stadt zu Füße legt: vom Wasser aus. Tipp: ab in ein kleines Boot, damit sind auch die kleinen Zu- und Ausfahrten locker zu passieren!

Boottour - die einzig wahre Tour...

Boottour – die einzig wahre Tour…


Und danach: der klassische Fußmarsch durch die Stadt – und mit jedem Schritt näher ran an das eigentliche Ding des Kommens: das #auswärtsschnitzelAMS. Die Kneipe war nach einem Gewaltmarsch von ein paar Kilometern und einigen Boxenstopps dann doch erreicht und wir alle schon erwartet… die Schnitzel waren schnell bestellt und inklusive Nachtisch schnell gekillt, lang dem ganzen auch ein bisschen der Zeitdruck der „letzten Bahn um 22 Uhr“ zurück in unsere Behausung zu Grunde…

Die Vorspeise, die durch den Fußmarsch verdaut werden musste... #Burger

Die Vorspeise, die durch den Fußmarsch verdaut werden musste… #Burger

Dank dem Feiertag war da auch noch ein ruhiger Tag im Parc fällig. Klar, was macht man schöneres, als den Kiddies zu zeigen, wie genau die Rutschen vor Ort benutzt werden sollen. Somit haben wir den Bademeistern auch einen spannenden Tag beschert, wenn auch das Wasser nachfüllen wohl eine etwas längere Aktion am Abend bedeutet hat… aber hey, so ist das Leben.

Twitterschnitzel in Amsterdam - hier die Schweine-Variante...

Twitterschnitzel in Amsterdam – hier die Schweine-Variante…

Die Wahl für 2017 ist mitterweile auch abgeschlossen: Im ersten Halbjahr geht es nach Stuttgart, wo wir dem #SchnitzelS mal zeigen werden, wie das mit dem #auswärtsschnitzelSTR so läuft – und im zweiten Halbjahr werden wir einen deutsch-französischem Agentenaustausch bemühen müssen, wenn es nach vollbrachter Tat in Straßburg wieder an den nach Hause Weg geht… also: wer noch will, die Details gibt es im Netz, einfach mal durch die Timeline blättern!!! Wir sehen uns!

Das komplette Team vom #auswärtsschnitzel - danke Euch, schön war's (wie immer!) und auf bald!!!

Das komplette Team vom #auswärtsschnitzel – danke Euch, schön war’s (wie immer!) und auf bald!!!

 

 

Warum wir die nächsten Tage KEINE Übernahme von Twitter erleben werden…

Microsoft richtet sich als Konzern komplett neu aus. Dazu gehört, für einen Teil der Welt völlig überraschend, die Übernahme von LinkedIn. Und schon steigt die Aktie von Twitter. An der ReTweet-Deine-Eigenen-Tweets-BULLSHIT(!!!!)-Idee kann es definitiv nicht liegen. Auch nicht an über Nacht gestiegener Nutzerzahlen und Neuanmeldungen. Und, wenn Twitter so weiter macht, wird neben den „alten Powerusern“ langsam auch der Bestand an Journalisten abwandern…

Ich – an sich alter und begeisterter Verfechter von Twitter – sage es auch kurz und schmerzlos: Wir werden die Tage keine Übernahem von Twitter erleben.
Warum? Weil der aktuelle Aktienkurs, zuletzt um +2 Dollar gestiegen, in keinem Verhältnis zu einer Gegenleistung steht. Einzig dem „Wunsch“ der Börse auf schnelle Gewinnmitnahmen, sollte Alphabet oder Facebook die Tage kurzentschlossen zuschlagen, bevor Microsoft auch hier noch ein paar Milliarden aus der hintersten Ecke der Portokasse zieht.

Also: „vernünftige“ Käufer warten bis zur nächsten Bilanzvorstellung von Twitter, bis dahin ist die Aktie die 2 Dollar wieder runter, sinkt weiter -und wird zum Schnäppchen. Und mit Periscope und den (hoffentlichen) Patenten für Backup- und Online-Lösungen sollte sich ein Millionenkaufpreis irgendwie wieder amortisieren lassen… vielleicht…

 

Und, wer will mitmachen? Wer kauft – und wann – Twitter? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

Es ist April – und somit endlich wieder Zeit für ein #AuswärtsSchnitzel!

Zwei Mal im Jahr trift sich ein Haufen und jettet um die Welt, um sich für ein Wochenende auf ein Schnitzel in einer fremden Stadt zu treffen. Der Rhymthus hierbei ist einfach: Erste Jahreshälfte im Inland (ja, ganz Deutschland), zweite Jahreshälfte im Ausland (dieses Jahr kommt im Oktober noch Amsterdam). Große Gemeinsamkeit: Lust, neue Leute, neue Locations und neue Städte kennen zu lernen, Spaß zu haben, es allen auf Twitter mitzuteilen – und eben ein Schnitzel zu essen.

TwitterSchnitzelHungrige (unvollständig)

TwitterSchnitzelHungrige (unvollständig)

So geschehen dieses Wochenende. Die Abstimmung des letzten Jahres hat klar Bamberg als den Sieger für die Deutschlandreise ausgeworfen. Also: nichts wie hin, in das fränkische Bierparadies. Aber… es ist unfassbar, dass (Tageskarten ausgenommen!) es – und somit war es in der langen Tradition des Auswärtsschnitzels auch das erste Mal – nicht möglich war, ein „echtes“ (Kalbs-) Wiener Schnitzel zu bekommen.

#AuswärtsSchnitzelZCO

#AuswärtsSchnitzelZCO

Doch das trübte die Laune, auch neben dem Mistwetter des gestrigen Samstags (zumindest bis knapp nach 14 Uhr) nur bedingt, und so fielen eine Horde Twitter-Schnitzel-Hungrige vor Ort in den Klosterbräu ein. Die Bestellung war relativ einfach – sind wir doch alle gekommen, wegen einem Zweck: Schnitzel.

Twitter Schnitzel? Twitter Schnitzel!

Twitter Schnitzel? Twitter Schnitzel!

Und, trotz all der lustigen Gespräche und der vertiefenden Diskussionen über Technik, Recht und schlimmeres: kein Teller blieb voll und auch die ersten Diskussionen über Amsterdam, Anreise und Unterkunft gingen los.

Twitter-Schnitzel: vorbei

Twitter-Schnitzel: vorbei

Damit ging dann auch gegen 23 Uhr gestern Abend die Schnitzelei vorbei. Und die Rückwege nach Erlangen, Nürnberg und in die Hotels vor Ort wurden angetreten. Ein lustiger Abend mit einem letzten Spaziergang durch die malerische Altstadt von Bamberg rundete das Auswärtsschnitzel Bamberg ab.

Mal alle AuswärtsSchnitzler auf einem Bild!

Mal alle AuswärtsSchnitzler auf einem Bild! (Nur Heiko nicht, der ist hinter meinem Kopf…)

Wir sehen uns dann in Amsterdam wieder!

 

Wer nun Interesse hat, hier die Infos für AMS (Goole Plus von Vorteil)! Also: Anmelden, mitmachen, mitkommen, mitessen!

Wie es denn nun mit Twitter weiter gehen könnte… mit mehr als 140 Zeichen? GAR NICHT!!!!!

Es wird also in reiner Verzweiflung Wahrheit werden: die 140 Zeichen Beschränkung bei Twitter wird demnächst wohl fallen. Statt sich als weltweiter Microblog-Dienst mit Echtzeitwirkung vertiefend zu positionieren, will man den Werbetreibenden, die heute schon keinen interessieren, eine noch größere Plattform bieten – um auch die letzten treuen User in Facebooks Arme zu treiben. Der Vorwand, die lieben Nutzer würden den Wegfall der Zeichenbeschränkung fordern, kann man getrost übergehen – ungefähr genau so wie die Einschätzung, dass die Herzen besser ankommen als die bisherigen Sterne (Favs).

Selbst wenn wir alle künftig 10.000 Zeichen mit Bild, Video, Ton, Brailleschrift, Telefaxfunktion und instant chat haben können – es ist nicht das, was Bestandskunden (nicht mit den Werbetreibenden zu verwechseln!) wollen.

Auch mit 10.000 Zeichen je Post, abgesehen davon, dass die bisherige Timeline dann an Unübersichtlichkeit nicht mehr zu überbieten sein wird, wird Twitter Facebook nicht einen Nutzer abjagen. Warum? Weil das Modell Twitter (Echtzeit) nun mal nicht annähernd kompatibel zu dem Modell Facebook (Bullshit, Witze, Bilder, Quatsch) ist. Die eine Seite ist Leben ist Echtzeit – die andere Seite ist Leben als Inszenierung.

Auch werden 10.000-Zeichen-lange Tweets keinen „Anfänger“ das Gefühl von zu Hause geben. Es heißt immer, Twitter wäre ein zu erklärungsbedürftiges Produkt… haben Leute, die das sagen, mal die Einstellungen bei Facebook zum Thema „Privatsphäre“ versucht, ohne Hilfe von Google oder einer Anleitung aus einer Fachzeitschrift, zu verstehen?

Der Unterschied ist einem Anfänger doch so einfach zu erklären: Bei Facebook folgt man seinen Freunden um deren Inszenierung des tagtäglichen Wahnsinns mitzulesen – bei Twitter folgt man Leuten, deren Aussagen man mag – also Interessen.

Allerdings hat das so vor mir wohl noch kaum einer jemals so klar formuliert, was?

Daher verlassen die meisten Neuzugänge Twitter sehr schnell wieder, da sie einfach keine Freunde finden (also, alles wie im wahren Leben, was Leute? Hahaha, Spaß beiseite!) – anstatt mitzulesen, Leuten zu folgen, die sie interessieren könnten (meistens Promis) und sich nach Themengebieten in der Timeline, die nun mal alles und jeden im zeitlichen Ablauf (in ECHTZEIT! DAS MUSS dazu gesagt werden!) präsentiert, umsehen und dort mit folgen und/oder Interaktion beginnen. Dieser banale Guide scheint echt zu fehlen, beim Eintritt bei Twitter…

Und auch 10.000 Zeichen können die systematischen Unterschiede der beiden Plattformen, die sich nicht ähneln und doch immer wieder gegenüber gestellt werden, nicht „harmonisieren“. Man wird auf Twitter auch mit längeren Posts und der dann größeren Unübersichtlichkeit (sorry, ich wiederhole mich!) trotzdem nicht einen Freund mehr finden, als bisher. Twitter bleibt Echtzeit, ungeschminkt und eben so, wie sie passiert. In Text, Bild (gif oder Video) oder per Periscope sogar im Live-Stream-Video.
Und Facebook? Facebook ist Show, der Wunsch, zu sein, was man nicht ist, aber man sich eben hinretuschieren kann. Happy-Peppy, always-sunshine, pickelfreie perfekte Haut, geiler Busen, etc. und immer an den schönsten Orten der Welt – oder zumindest der erste (nein, bist DU NICHT!), der einmalig (nein, auch das nicht) den hammergeilsten Witz/Bild/Spruch/Video/sonstwas (auch nicht mal annähernd!) teilt und so seine ganzen achthundertzwölf Kumpels zu ähnlichem Rudelverhalten zwingt…

Statt dessen sollte Twitter lieber bei den Punkten bleiben, die es aktuell einmalig machen: weltweite Verfügbarkeit, keinerlei Eintrittsbarrieren, Ton, Text, Bild und Video in Echtzeit mit Tools, die so einfach zu bedienen sind, wie ein Buch aufzuschlagen. Keine Zensur (sofern nicht staatlich verordnet oder gleich noch durchgesetzt). Gebt von mir aus den Werbetreibern und promoted tweets eine Kachel, die mehr als 140 Zeichen kann – sofern nicht alle eingeblendet werden. Oder, und der Vorschlag war der Hammer:

https://twitter.com/blattella/status/685107236570554368

blattella Tweet Zukunft Twitter

blattella Tweet Zukunft Twitter

 

Wie auch immer: der aktuelle Aktienkurs, der nicht unbedingt zu meiner Freude, einen absoluten Tiefststand aufweist, belegt, dass die Börse Twitter mittlerweile langsam aber sicher abschreibt – war für ein börsennotiertes Unternehmen (als hätte es sein müssen!) unweigerlich zum Tod durch Liquidierung führen wird. Und wenn Dorsey nicht bald ein „besseres“ Geschäftsmodell einfällt (oder er endlich jemand ran lässt, der 24/7 für Twitter da ist und das Unternehmen zur Abwechslung auch mal versteht!) werden wir alle den Untergang von Twitter noch in diesem Jahr miterleben… die spannende und traurige Frage wird dann nur sein: Google oder Microsoft, wer wird die Reste filetieren und zu Grabe tragen?

Periscope ist seit knapp zwei Monaten da. Sind wir Deutschen trotzdem zu… „inaktiv“?

Periscope hat sich ganz schön Zeit gelassen, bis es dann auch mal auf Android gelandet war. Aber mittlerweile, wenn auch nicht mit dem vollen Funktionsumfang, ist es da. Damit sind die beiden größten mobilen Plattformen in Deutschland bestens ausgestattet, jederzeit (wenn Datennetz und -volumen da ist) alles, was so um einen rum passiert, direkt und live und in Farbe (wenn auch ausschließlich nur hochkant!) ins Twitterverse zu streamen… Wäre da nicht die deutsche Zurückhaltung… oder…?!?

Ich bin ein riesen Fan davon. Live, mit einem Tippen bei allen möglichen Events dabei zu sein. Habe seitdem Periscope Meercat auf meinem NEXUS6 angelöst hat, schon in etlichen Kühlschränken zu Besuch, habe US-Kabel-TV gesehen (ohne die Verschlüsselung oder die Gebühr dafür zu löhnen) und habe auch schon viele Cats vorbei kuscheln sehen.
Auch habe ich mit Kai Diekmann schon die eine oder andere (Ab-)Reise live erlebt, auf dem einen oder anderen Kontinent. Ich bin mit einem Twitter-Follower seine morgendliche Down-Town-San-Francisco-Route abgelaufen und habe aktiv Fragen gestellt, die dann per Video und Live-Antwort quittiert wurden.

Somit war schon ganz schön was los. Und täglich kommen weitere Einladungen, da auch die Medien mittlerweile wach geworden sind. Also, sehe ich von unterwegs News, die erst im Anschluss das erste Mal über NTV und die gebührenverschwenderischen „Öffentlichen“ laufen, sofern Thommy Gottschalk seine „Show“ unterbrechen lässt.

Aber eins ist bei der ganzen Sache auch mal wieder typisch deutsch – und diesmal finde ich es wirklich gut!!! Uns allen fehlt das Sensationsgen! Ich habe bisher bei Periscope noch kein öffentliches Anprangern der lautstark feiernden Nachbarn um halb eins auf dem Balkon gesehen. Oder Schlägereien im Park oder der U-Bahn. Auch keinen Alkohol-Langeweile-Strip aus dem häuslichen… Keller.

Bei all den Möglichkeiten, die Live-Streaming mit sich bringt, ist das für mich eine positive Entwicklung. Schließlich will ich in meinem Leben noch viel sehen… aber eben doch nicht alles…! Da ist es beruhigend, ein paar spielende Katzen live zu sehen und mal kurz seine Ruhe zu haben, statt aufgebrachtes Gebrabbel einer Personenbeschreibung, weil statt Polizei und Hilfeleistung erst mal alles in Netz muss.

Mal sehen, wie das hier so weiter geht… ich glaube einfach, dass der Durchbruch noch nicht endgültig angekommen ist – und ich bin gespannt, wie wir dann alle so damit umgehen werden. Auf jeden Fall bin ich gespannt, womit ich als Start in die neue Woche überrascht werde, live und in Farbe…

Ich wurde entdeckt! Aber der Schritt zum Radio ist nur der erste kleine Schritt!!!!

Da schreibt man sich Tag für Tag die Finger wund. Ein Tweet folgt dem nächsten, Mittags die flapsigen Sprüche beim Essen mit Kollegen. Alles sinnlos verhalt und vergangen. Kaum ReTweets, wenige Favs – und von den Kollegen immer der Vorworf, all das wäre nicht von mir, sondern nur abgekuckt. Doch damit ist jetzt Schluss! Endlich hat jemand mein kreatives und vorlautes Potential entdeckt…

Gut, jetzt wo „Wetten dass…?“ endlich den Weg in die ewigen Jagdgründe gegangen ist, Thomas Gottschalk auch nicht mehr doof für Haribos, die er sofort wieder ausspuckt, wirbt, ist es ja eigentlich relativ leicht. Gesangstechnisch muss man an Bohlen und der Fischer vorbei, moderationstechnisch nur noch an Lanz und Kerner vorbei… da war Moderation einfach leichter als Gesang – wobei ich keine Wahl hatte, da ich im wahrsten Sinne des Wortes entdeckt wurde!

Jawohl! ENTDECKT! Einfach so. Ein kleiner Tweet, ein unscheinbarer Fav – und es ging seinen Lauf!

Lange Rede, kurzer Sinn: Ab sofort ist auch die Radiolandschaft vor mir nicht mehr sicher. Ich kann Euch noch nicht alle Details dazu geben, aber die Show wird Euch abends sicherlich das eine oder andere Mal von sinnlosen Wiederholungen auf Pro7 oder im Voting bei manch einer eigentlich schon längst abzusetzenden Casting-Show abhalten! Versprochen!
Es wird eine spritzig-sarkastische Runde mit Telefon- und Twitter-Live-Schaltung. Und ich muss mich wohl wieder mit Facebook anfreunden. Wobei wir hier noch in Diskussion sind, ob das nicht die Technik für mich im Hintergrund machen wird. Fakt ist – das wird lustig, das wird neu, das wird ungewohnt und es wird direkt. Eben so wie ich bin! Und wie man mich eben nicht unbedingt leiden mag. Aber nachdem Domian bald nicht mehr da ist, wird es eben Zeit, hier gleich mal für frischen Wind zu sorgen – und bei dem Angebot und dem Umfang konnte ich einfach nicht nein sagen!

Aber – lasst Euch überraschen – die ersten Werbebanner werden in Südhessen, Nordbayern und Rheinland-Pfalz innerhalb der nächsten zehn Tage auftauchen, die ersten Fotoshootings und alles weitere ist schon soweit unter Dach und Fach!

Ich bin gespannt. Auf jeden Fall wird es nicht so lasch, wie Gottschalk bei Bayern 3 angefangen und aufgehört hat – ich denke mir meine Sprüche weiter selber aus! Versprochen! Na dann – bald wird man mich also auch noch hören…

Und ja – neben dem privaten wo es nun los geht, hat sich auch ein Stasi-GEZ-Steuer-Verschwende-Sender für mich interessiert. Aber als ich deren Angebot gehört habe, bin ich lachend zur Tür raus… sorry, Hessischer Rundfunk…!

 

Der FitBit Charge HR hat endlich den Weg nach Deutschland gefunden – ein erster Test

Er ist endlich da. Nachdem Microsoft das Band zumindest schon mal in Großbritannien auf den Verkaufsstart vorbereitet, fehlt im restlichen Europa – vor allem bei amazon Deutschland, noch jede Spur davon. Leider. Aber: FitBit hat endlich das kleine neue Topgerät auf den Markt gebracht. Der FitBit Charge HR ist da.

In erster Linie ist es das, was man von FitBit kennt. Ein Tracker, der Schritte, Distanz, Treppen und Kalorien misst. Zusätzlich ist wie immer eine Uhr mit an Bord. Und der HR hat eine Besonderheit: er misst regelmäßig den Pulsschlag. Und bringt die Werte auch mit der manuell zu startenden „Sportübung“ in Verbindung. Aber auch ohne misst er regelmäßig den Puls um über den Tag verteilt einen Graphen aufzuarbeiten.

Fitbit selber gibt, trotz dauerhafter Pulsmessung, die Akkulaufzeit mit fünf Tagen an. Dazu kann ich noch nichts sagen, ich habe das Gerät erst seit Freitag.

Also, erste Erfahrung auf Basis der ersten drei Tage:
Auspacken, laden, tragen. Ganz einfach. Der Sync dank mitgeliefertem USB-Dongle und der PC-Software: völlig problemlos. Die Genauigkeit: Passt, allerdings kann auch dieser Tracker durch heftiges Armschwingen (was, gelinde gesagt, ziemlich doof wirkt, vor allem, in der Öffentlichkeit) mal schnell drei, vier Schritte mehr anzeigen, als man wirklich gegangen ist.

Störend für mich ist nur, dass der Handy-Sync mal klappt, mal nicht klappt, mal wieder nicht klappt, dann mal klappt – und meistens eben nicht klappt. Die größte Chance, dass das Gerät synct, ist: automatisch im Hintergrund. Aber… da der Sync meist startet, wenn man die App öffnen – muss man mit der Fehlermeldung zu leben lernen.

Ein Reset hat nicht wirklich geholfen, ich schiebe dieses Problem aktuell auf ein Problem mit dem Android 5.1-Update, es ist nicht die einzige App, bei der Bluetooth nicht mehr fehlerfrei funktioniert. Aber: über den PC läuft es ja problemlos…

Entgegen sämtlicher Gerüchte und Tatsachenberichte vorvergangener FitBit-Tracker habe ich bisher das Band auf der Haut gut vertragen. Das ist nämlich jetzt die Neuerung in der Serie: der eigentliche Tracker kann nicht mehr „aus“ dem Band genommen und auf Wunsch auch einfach so in der Hose getragen werden. Macht mir aber nichts, das Band liegt gut an und ist in L nicht so klein. Wenig hilfreich ist, dass auf der Lieferverpackung steht, dass XL auch online erhältlich ist (bisher nicht).

Kurz gesagt: wenn die App endlich rund läuft – zufrieden.

Ich starte das Teil jetzt mal im Langzeittest. Auf Twitter könnt Ihr von meinen Schritten- und Schlaferfolgen gerne mitlesen…