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Finger weg von Wetter Apps der MeteoGroup – schlechter geht es nicht mehr und auch nicht mehr teurer!

Ich habe, trotz Kauf der Pro-App (Geldverschwendung!) und einem aktiven Abo (wieder Geld verschwendet!) mich schon vor Jahren von allen Apps und Diensten der MeteoGroup verabschiedet. Selten so ein schlechtes Wetter berichtet bekommen. Ich hatte den Eindruck, dass ein Zufallsgenerator mit ein paar Dritt-zugelieferten Temperatur-Daten hier ein beliebiges Bild zaubert und das auf der App anzeigt. Und, wenn man sich nun die aktuellen Kommentare im Play Store ansieht, merkt man, dass die App-Icon-Änderung nicht das einzige war, was sich umgestellt hat: bisherige Premium-Stati, also gültige Abos, lassen sich nicht mehr in der App aktivieren – klar, dass es nun nur noch Ein-Stern-Bewertungen im Store hagelt… auch, da man mit einer kostenpflichtigen Pro-Version ohne gültiges Abo plötzlich Werbung eingeblendet bekommt! Unfassbar, was?!?

Weather Pro - leider immer noch MeteoGroup und nun auch noch bestehende Abonnenten verärgern! / Bild-Quelle: Meteogroup/Google

Weather Pro – leider immer noch MeteoGroup und nun auch noch bestehende Abonnenten verärgern! / Bild-Quelle: Meteogroup/Google

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Mobile Wetter-Apps… wie schnell man von „beste“ zu „vergiss es!“ werden kann!

Wetter Apps. Hunderte davon warten bei Google und auch allen anderen in den App Stores. Aber… wie die beste App finden? Welche hat die besten Vorhersagen? Und wie viel darf die App kosten – oder das zugehörige Abo?

Bisher war es sehr einfach. Die beste, wenn auch mit gut sechs Euro Abogebühr pro Jahr, war die kostenpflichtige WeatherPro. Und ja, ich habe die im Abo seit Jahren im Einsatz. Aktuell auch auf dem NEXUS 6. Allerdings stelle ich mehr und mehr fest, dass die Vorhersagequalität ins bodenlose gefallen ist.

Dass die 14 Tage Vorhersage eher dem Blick in die Glaskugel gleicht, ist nicht nur ein WeatherPro-Problem. Aber eine sehr verlässliche drei-Tage-Prognose war bis jetzt immer drin. Oder auch mal fünf Tage. Allerdings stelle ich seit diesem Jahr fest, dass die „Trefferquoten“ nicht mal von heute Abend bis morgen früh stimmen. Oder von Vormittag bis Nachmittag. Sowohl was Temperatur und Regenwahrscheinlichkeit angeht.

Mit all dem, was heutzutage an Technik verfügbar ist, erwarte ich – ohne „größere“ Wetterphänomene – zumindest eine verlässliche 24 Stunden Prognose. Prognose ist hierbei das Zauberwort, vor allem wenn das Abo eine 60-Minuten-Vorhersage „suggeriert“. Aber wer in Rom um 11 kuckt und Sonnenschein bekommt, um 20 Minuten später im strömenden Regen für den restlichen Tag zu stehen… der „wundert“ sich. Oder wer abends wissen möchte: Windschutzscheibe abtapen, wie kalt wird es denn? Und jeden Abend nur Minustemperaturen bekommt, morgens aber bei knapp fünf Grad Plus aufsteht – stellt schon einiges in Frage…

Ich werde, schon gar nicht, so lange das Abo läuft, den Service erst mal nicht wechseln – aber ich habe nun knappe zehn Monate Zeit, mir etwas neues zu suchen… vielleicht mit einer besseren „Trefferquote“… Schade, eigentlich…

Netamto – Wetter für Nerds für zu Hause! Oh ja!

Wetter kann soooo langweilig sein… die Vorhersagen meistens sowieso falsch, die Darstellung nur um Fernseher oder auf irgendeiner Nachrichten-/Wetter-App… und doch, es geht, wenn auch preislich hochwertig, nerdiger und besser. Stichwort: NetAtmo.

Das Set besteht aus zwei wirklich stylischen Säulen: der „großen“ für drinnen, der kleinen für Außen. Letztere läuft über mitgelieferte Batterien, erste mit einem mitgelieferten Netzkabel mit Mini-USB-Anschluss.
Die Inbetriebnahme geht per App oder PC-Software. Mit ein paar Klicks ist ein Konto angelegt – und die Station damit per Web-Browser oder eben per App (Android, ios) von jedem (netzfähigen) Flecken der Erde abfragbar.

Auch lassen sich eigene „Meldungen“ anlegen: Alarm auf das Handy, wenn die Temperatur unter 10 Grad fällt – warum nicht, ist in der eigenen Wohnung wohl eher eh nicht erwünscht. Außentemperatur unter 3 Grad, damit der Zwang, das im freien stehende Auto „frostsicher“ einzupacken – klar, immer her damit… Ich glaube, Ihr habt jetzt so ne Idee, was damit zu machen ist.

Die gesamte Station kann mit drei weiteren Modulen aufgerüstet werden. Aktuell ist nur ein weiteres Innenraum-Modul erhältlich, welches dann mit Batterien läuft – aber keine Lärmmessung mehr vornimmt, im Unterschied zu der ursprünglichen Messstation aus dem „Starter-Bundle“.

Klar kann man diskutieren, ob die Station mit 169 Euro ein wenig teuer ist oder nicht – aber das Teil ist klasse verarbeitet und sehr durchdacht. Ich bin immer noch angetan, dass für eine Schrauben-freie Installation des Außenmoduls ein exakt passendes Klett-Band mit Halternobbel beiliegt. Klar, ein 8 cent Artikel – aber im Vergleich zu vielen anderen Produkten ist er hier eben serienmäßig dabei!

Und dann eben der Nerd-Faktor: Weltweit mal ganz entspannt seine Innen- und Außentemperatur abfragen zu können. Um Laufe des Jahres soll noch ein Windmesser und ein spezieller Regenmelder dazu kommen. Zusammen mit meinem zweiten Innenraum-Modul hätte ich meine Messstation dann schon mal bis auf das Maximum erweitert.

Ich schätze die App und die schnelle übersichtliche Darstellung sehr. Die eigenen Alarme sind klasse, gerade wenn man Schimmel oder als Frischluftfanatiker die Wohnug „sauber“ halten möchte. Oder einfach nur wissen möchte, morgen Windschutzscheibe kratzen oder eben nicht…

Parallel dazu kann man die Messungen seiner Station im Netz über die Netatmo-Webseite oder auch Mapatmo der ganzen Welt verfügbar machen… oder eben ab und an per Twitter teilen… aber das habt Ihr bei mir sicherlich schon mal gesehen…

Wer sich also das Wetter in neuer Dimension leisten möchte, dem sei frei nach Oliver Kalkofe gesagt: Geh‘ endlich und kauf den Scheiß, Du…! 😉

 

Innen- und Außentemperatur im Verlauf, sowie die CO2-Gehalt-Entwicklung im Innenraum, per Web-Browser:

Messwerte meiner NetAtmo

NetAtmo Browser Darstellung