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Kommt das Fliegen – oder besser: der Weg dahin -, also, die „gute, alte Zeit“ endlich wieder zurück? Der @MUC_Airport weiß es!

Da muss man mal für ein paar Tage nach München fliegen und entdeckt auf dem Rückweg eine kleine Sensation: An einem Testaufbau im Terminal 2 bei der Security steht (ganz rechts, wenn ihr als Eco-Passagier durch die Selbst-Ticket-Kontrolle kommt, ich hoffe, dass hilft Euch so weiter – denn sonst ist es eher mittig!) eine Security Lane, an der die neueste Technik getestet wird. Ich musste mir das natürlich gleich mal ansehen – und war sowas von positiv überrascht, um nicht zu sagen – unfassbar begeistert… aber worum geht es jetzt und was hat diese Sicherheitskontrolle mit „guter, alter Zeit“ zu tun?

Schöne heile Kabinenwelt: in den 50ern wurde noch der Anzug und das Kostüm raus genommen, Fliegen als DAS Lebens-Ereignis! Und auch rauchen an Bord war erlaubt und üblich! / Bild-Quelle: fr.de

Schöne heile Kabinenwelt: in den 50ern wurde noch der Anzug und das Kostüm raus genommen, Fliegen als DAS Lebens-Ereignis! Und auch rauchen an Bord war erlaubt und üblich! / Bild-Quelle: fr.de

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Der neue Amazon Kindle Voyage ist da!

Es hat sich zwischendurch mit all den preisreduzierten Abverkäufen schon geäußert, dass es Amazon nicht nur um Marktanteile sondern auch um die Vorbereitung auf ein neues Gerät ging. Knapp einen Monat dauerte es, bis ab Bestellung nun die ersten Geräte ausgeliefert wurden. Touchscreen, höhere Auflösung und optional 3G weltweit, wohl mehr oder weniger kostenfrei. Das ist das neue Topmodell der Kindle-Serie, der Voyage.

Und ja – er ist toll. Die höhere Auflösung erkennt man sofort, sobald das Display aus dem Ruhemodus geht und anspringt. Auch der fest verbaute 3G-Modus hat was für sich… überall, wo es Netz gibt, gibt es nun Nachschub an Büchern. In den Vertragsbedingungen von Amazon habe ich verstanden, dass Kosten nur anfallen, wenn man mit dem Kindle etwas macht, was quasi nicht der amazon-Webseite und/oder der „Buchbeschaffung“ dient – das sollte sich doch einrichten lassen. Zu den genauen Kosten, was passiert, wenn man davon abweicht, war bei meiner Bestellung noch nichts zu erfahren…

Ok, schärferes Display. Check.
Und 3G (beim großen Modell) weltweit inklusive. Super.
Aber… TouchScreen? Das Verkaufsargument ging mir bis heute im Vergleich zu meinem „alten“ Kindle Paperwhite (also der Vorvorgänger) nicht ein. Auch hier konnte ich an jeder Stelle das Display berühren und das Gerät reagierte entsprechend. Hmmm… ich forsche weiter… (allerdings gelingt es mir nicht mehr, mit der Finger-in-parallelen-Ecken-Technik, Screenshots aufzunehmen)

Und dann noch die Umblättersensoren in den Randbereichen: eine geile Sache!!!!
Bei der großen Version des Voyage handelt es sich um zwei Sensoren, einem länglichen im unteren Bereich des Längsgehäuses (jeweils rechts und links baugleich), und einen eher punktierten im oberen Bereich. Der lange blättert vorwärts, der kleine rückwärts. Ein bisschen mit Druck drauf gehen, die Vibration abwarten – schon ist die Seite umgeblättert. Finde ich super, diese Kleinigkeit, damit kann man sehr einfach mit wirklich endlich einer Hand (und problemlos) das Kindle bedienen – auch nach einem Handwechsel…

Aber nett sind die Kleinigkeiten: Einschaltbutton nun rechts auf der Rückseite des Gerätes, geile Origami-Schutzhülle… und, wirklich nett: die automatische Helligkeitsregelung.

Ich muss gestehen, ich war mit meinem ersten Kindle Paperwhite schon zufrieden, aber mit dem Voyage habe ich noch mehr Spaß! Wirklich genial sind die Sensoren für das Hin- und Herblättern… endlich mit beiden Händen problemlos blättern, ohne große Finger-Akrobatik.

Sicherlich ist der Preis, vor allem für das große Gerät, aktuell noch ein bisschen abschreckend – wer aber quasi weltweit auf kostenfreies 3G-Netz verzichten kann, macht mit dem WiFi-Modell einen „guten Schuss“…

 

Amazon Kindle Fire HD: Und warum er bei mir nur zwei Tage alt wurde… Leider!

Da hat amazon vor einigen Tagen (oder sind es schon Wochen?) seine aktuellen Kindle HDs für ein echtes Schnäppchen „raus geramscht“ – und auch ich wurde schwach und habe mir einen Kindle HD Fire 7“ bestellt. Leider wurde das Gerät bei mir aber nur, trotz beherztem Support per Telefon, nur zwei Tage alt…

Warum denn noch ein Tablet? Ist ja nicht so, dass die Wohnung nicht voll davon wäre… und dann noch ein Kindle? Gelobt für die Bücher-App, tolle Technik zum kleinen Preis – und jetzt auch noch zu Sonderkonditionen? Und trotzdem, ich wurde nicht glücklich mit dem Gerät…

An der komplett „kastrierten“ und auf amazon’s Bedürfnisse angepassten Android-Version lag es… nun, nur teilweise. Dafür muss ich ein wenig ausholen: Ich besitze in Hessen ein ChromeCast und habe, vor lauter Begeisterung, auch eines für Erlangen gekauft. Nun kann aber mein TV in Hessen „nativ“ per App amazon instant video, welches ich als Prime Kunde sehr zu schätzen gelernt habe. Der TV in Erlangen soll smart sein, ist es aber leider nicht – also geht hier „nur“ Watchever. Wenn man sich nun, Luxusproblem, ich komme, an „beide“ Welten der Videostreaming-Apps gewöhnt hat, fehlt einen nun ein Stückchen…
Und hier kam der Kindle ins Spiel. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass die Android-Basis unten drunter die Nutzung von ChromeCast ermöglicht.

Nach einer Webrecherche gelang es mir, die ChromeCast-App aus einem „nachgemachten“ App Store (alles noch ganz legal, übrigens!) zu laden und zu installieren. Im Unterschied zu YouTube, welche das Tab mit Verweis auf nur „echte“ Kindle-App-Store-Apps, zurück wies.
Aber – mein Problem blieb bestehen. Im „amazon instant video“-Tab erschient kein Icon, um den ChromeCast zu aktivieren.
Da Rooten von Geräten nicht meine Welt ist (und verschiedene Berichte unterschiedliche Ergebnisse zum Thema „geht!“ und „Scheiße, geht nicht!“ hatten, kam das für mich erst recht nicht in Frage.
Ein Support-Telefonat mit dem Kindle-Team ergab dann leider auch die schlechte Nachricht, welche Tags drauf zur Rücksendung führte: Nein, ChromeCast und Kindle HD gehen leider nicht.

Wirklich schade! Das Gerät ist technisch geil, gut verarbeitet und kommt mit netten amazon Apps, die vor allem für Prime User auch das Video-Portal eröffnen (wenn auch nur auf dem Gerät).
Allerdings ist die angepasste Android-Version „ein wenig anstrengend“…

Wer aber mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein Tab von Amazon zu holen: ich kann es empfehlen!